Wenn wir zu Teil 2 kommen, wird klar werden, warum bei einem
Teil dieser Informationen der Beweis nicht erbracht werden kann.
Einige Punkte, die in der 2. Abteilung abgedeckt werden, sind:
Informationen über die Wesen, die uns diese Technologie
brachten,
und wie diese Wesen im Laufe der Geschichte mit den Menschen
zusammenarbeiteten.
Ich bin sehr gewissenhaft in der Auswahl dessen, was ich hier
enthülle und ich glaube, daß manche dieser Informationen der
allgemeinen Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden
sollten. Dieses Wissen wird Ihnen genauso übermittelt wie mir,
mit der einen Ausnahme, daß ich die Dinge in den meisten Fällen
für diejenigen von Ihnen vereinfacht habe, die keinen
wissenschaftlichen Hintergrund haben.
Also, fangen wir an.
Am Anfang dieses ersten Abschnittes werde ich Ihnen drei kurze
wissenschaftliche Lektionen erteilen. Wenn Sie diese gelernt
haben, werden Sie nicht nur mehr über interstellare Reisen
wissen als beinahe jeder andere auf der Welt, sondern Sie werden
die wahre Methode kennen, die eine andere Zivilisation benutzt
hat, um von einem anderen Sonnensystem zum Planet Erde zu reisen.
Nun werde ich während der Lektionen hierüber die
Informationen, die ich auf S-4 bekam und die Informationen, über
die wir uns schon einig sind, in Beziehung zueinander setzen
müssen, und wenn ich "wir" sage, meine ich diejenigen
Wissenschaftler, welche die allgemeine, wissenschaftliche
Hauptrichtung vertreten. Also, um nicht zuviel Zeit damit zu
vergeuden, anerkannte wissenschaftliche Fakten und Theorien zu
erklären - wenn ich "wir wissen dies" oder "wir
wissen das" sage, bitte, nehmen Sie sich die Freiheit, einen
qualifizierten Wissenschaftler, Professor oder Lehrer
aufzusuchen, um sich von ihm meine Darstellungen erklären zu
lassen.
Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist die, wie es
möglich ist, riesige Strecken im Raum zu durchqueren, ohne die
Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten. Oder, wie kann man in
vernünftiger Zeit und einigermaßen ökonomisch zwischen Punkten
herumreisen, die Lichtjahre auseinander liegen?
Nun rufen Sie ins Gedächtnis, daß die Lichtgeschwindigkeit
186.000 Meilen (etwa 300.000 km) in einer Sekunde beträgt, was
auf die Stunde übertragen grob 669 Millionen Meilen (etwa 1,1
Milliarden km) sind. Und ein Lichtjahr ist die Distanz, die in
einem Jahr mit Lichtgeschwindigkeit zurückgelegt wird. Um
Proxima Centauri, das uns am nächsten gelegene Sternensystem zu
erreichen, sind 4 Jahre mit Lichtgeschwindigkeit nötig. Wenn wir
bisher die Voraussetzungen, diese Entfernungen zu überwinden,
geprüft haben, mußten wir immer das Problem, mit
Lichtgeschwindigkeit oder nahe Lichtgeschwindigkeit zu reisen,
betrachten. Dies wirft Probleme mit dem Antrieb, der Navigation
und der Treibstoffkapazität auf, und selbst wenn man die Effekte
der Beschleunigung bei Raum-Zeit in Betracht zieht, was
Zeitdehnung, Massezuwachs, Längenkontraktion und eine ganze
Menge andrer Dinge beinhaltet, wird schnell klar, daß diese Art
zu Reisen ein technisches Niveau erfordert, das die Menschheit
noch nicht erreicht hat. Die Wahrheit in dieser Angelegenheit
ist, daß das Überwinden dieser Entfernungen tatsächlich ein
Niveau an Technologie erfordert, das die Menschen noch nicht
erreicht haben. Aber es hat nichts mit linearem Fliegen nahe der
Lichtgeschwindigkeit zu tun.
Wir wissen, daß die kürzeste Entfernung zwischen zwei
Punkten eine gerade Linie ist. Also sind wir in unserem Universum
immer davon ausgegangen, daß die schnellste Art, von
"A" nach "B" zu gelangen, das Reisen auf
einer geraden Linie mit Lichtgeschwindigkeit sei. Nun, Tatsache
ist, daß, wenn man es mit Raum-Zeit zu tun hat und die
Voraussetzungen, um ein starkes Gravitationsfeld zu erzeugen,
erfüllt sind, der schnellste Weg von "A" nach
"B" der ist, die Raum-Zeit zwischen den Punkten
"A" und "B" zu verzerren oder zu verbiegen
oder zu beugen, was die Punkte "A" und "B"
näher zueinander bringt.
Je stärker das Schwerkraftfeld ist, um so größer ist die
Krümmung der Raum-Zeit und um so kürzer die Entfernung zwischen
den Punkten "A" und "B".
Die meisten von uns denken bei Raum-Zeit an eine Leere oder an
ein Nichts, und erinnern Sie sich, es ist noch nicht lange her,
daß die Menschen der Auffassung waren, die Luft in unserer
Atmosphäre sei nichts. Nun sind wir uns mit der Zeit der
Elemente und Eigenschaften der Luft in unserer Atmosphäre
bewußt geworden.
Die Raum-Zeit ist wirklich eine Entität, und eine ihrer
Eigenschaften ist, daß sie von einem Gravitationsfeld verzerrt
oder verbogen werden kann. Wir wissen, daß die Schwerkraft
Raum-Zeit und Licht verzerrt oder verbiegt, weil die Tatsache
besteht, daß wir Sterne sehen können, von denen wir wissen,
daß sie durch die Sonne unserem Blick entzogen sein sollten.
Was diese Graphik hier angeht, so kennzeichnet die
durchgehende Linie die Position eines Sternes, der hinter der
Sonne plaziert ist, und die gepunktete Linie zeigt seine
Position, wie sie von der Erde aus gesehen wird. Dies wird
dadurch ermöglicht, daß das Schwerkraftfeld der Sonne Raum-Zeit
und Licht rund um die Sonne verzerrt, was uns erlaubt, Sterne zu
sehen, die wir eigentlich nicht sehen dürften. Wir wissen, daß
Schwerkraft die Zeit verzerrt. Wenn wir zwei gleiche Atomuhren
nehmen und eine davon auf Meereshöhe halten und die andere in
einer größeren Höhe postieren, zeigen sie verschiedene Zeiten
an, wenn wir sie beide zurückbringen.
Dieser Zeitunterschied liegt in der Tatsache begründet, daß
ein Schwerkraftfeld schwächer wird, je weiter man sich von der
Quelle entfernt. Also war die Atomuhr, die in die große Höhe
gebracht wurde, einem weniger starken Schwerkraftfeld ausgesetzt
als die Uhr, die auf Meereshöhe gehalten wurde. Die Wirkung
eines Schwerkraftfeldes auf die Raum-Zeit ist etwas, das wir bis
jetzt zwar beobachten konnten, womit wir aber nicht
experimentieren konnten. Das kommt von unserer Unfähigkeit, ein
Schwerkraftfeld zu erzeugen. Und bis zum heutigen Zeitpunkt war
eine große Masse wie ein Stern, Planet oder Mond die einzige
Quelle eines wahrnehmbaren Schwerkraftfeldes, das uns bewußt
war. Genauso wie ein Schwerkraftfeld rund um eine große Masse
(Planet) Raum und Zeit verzerrt, verzerrt jedes Schwerkraftfeld,
ob es natürlich vorkommt oder künstlich erzeugt wird, Raum und
Zeit auf ähnliche Art und Weise.
Nun, der große Nutzen beim Erzeugen eines Intensiven
Schwerkraftfeldes ist der, daß man es nicht nur an, sondern auch
abschalten kann. Wenn wir uns wieder unserer Originalillustration
zuwenden, können wir sehen, daß - wenn wir ein intensives
Schwerkraftfeld erzeugen - wir die Raum-zeit verzerren können
und in diesem Zustand die Entfernung zwischen dem Punkt, wo wir
sind, und dem, an dem wir sein wollen, verändern können. Wir
können uns selbst dann an dem Punkt postieren, wo wir sein
wollen und dann aufhören, das Schwerkraftfeld zu erzeugen, und
so der Raum-Zeit erlauben, wieder ihre natürliche Form
anzunehmen. Auf diese Weise können wir große Strecken mit wenig
linearer Bewegung überwinden, und so wird Raum- Zeit-Verzerrung
in reduzierte Entfernung umgewandelt.
Jetzt zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Wie ist es
möglich, die riesigen Räume zu durchqueren, wie es bei
interstellaren Reisen notwendig ist, ohne die
Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten? Dies wird durch die
Erzeugung eines starken Schwerkraftfeldes erreicht, das die
Raum-Zeit verzerrt und so ermöglicht, viele Lichtjahre in kurzer
oder keiner Zeit zu bewältigen und ohne auf linearem Weg nahe
der Lichtgeschwindigkeit zu reisen.
Die nächste Frage ist: Wie erzeugt man ein Schwerkraftfeld?
Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich den Ausdruck
"erzeugen" benutzt, um die Fähigkeit, ein
Schwerkraftfeld herzustellen, zu beschreiben, aber da mir keine
Methode bekannt ist, wie ein Schwerkraftfeld aus dem Nichts
erzeugt werden kann, wäre ein akkuraterer Ausdruck: ein
Schwerkraftfeld zugänglich machen und zu verstärken, und das
meine ich, wenn ich den Ausdruck "erzeugen" benutze.
Um zu verstehen, wie Schwerkraft erzeugt, zugänglich gemacht
oder verstärkt wird, müssen Sie zuerst wissen, was Schwerkraft
ist. Es gibt zwei Haupttheorien: Die Wellentheorie, die besagt,
daß Schwerkraft eine Welle ist und die allgemein akzeptierte, es
handle sich um Gravitonen, angebliche subatomare Partikel, die
sich als Schwerkraft darstellen, was totaler Unsinn ist. Denn
Schwerkraft ist eine Welle, und es gibt zwei spezifische
verschiedene Typen von Schwerkraft: Schwerkraft "A" und
Schwerkraft "B". Schwerkraft "A" funktioniert
in einem kleineren Mikromaßstab, während Schwerkraft
"B" im größeren Makro-Maßstab existiert.
Mit Schwerkraft "B" sind wir vertraut: sie ist die
große Schwerkraft, die die Erde genauso wie den Rest der
Planeten auf der Umlaufbahn um die Sonne hält und den Mond
genauso wie die von Menschen geschaffenen Satelliten auf ihrer
Umlaufbahn um die Erde hält.
Mit Schwerkraft "A" sind wir nicht vertraut. Sie ist
die kleine Schwerkraftwelle, die den Hauptbeitrag zu der Kraft
stellt, die die Massen zusammenhält, welche alle Protonen und
Neutronen bilden. Schwerkraft "A" ist diejenige, welche
von der Hauptrichtung in der Physik allgemein als starke
Nuklearkraft (strong nuclear force) bezeichnet wird und
Schwerkraft "A" ist die Welle, die man erzeugen und
verstärken muß, damit Raum-Zeitverzerrung für interstellare
Reisen erreicht werden kann.
Um es zu verdeutlichen: Erinnern Sie sich, daß Schwerkraft
"A" auf atomarer Ebene funktioniert und Schwerkraft
"B" eine große Schwerkraftwelle ist, die in der
Größenordung von Sternen und Planeten arbeitet. Trotzdem,
halten Sie die Größe dieser Wellen nicht fälschlicherweise
für ihre Stärke, denn Schwerkraft "A" ist viel
stärker als Schwerkraft "B". Man kann das
Schwerkraftfeld "B" auf der Erde kurzzeitig
durchbrechen, indem man einfach in die Luft springt. Also ist
dies kein intensives Schwerkraftfeld. Schwerkraft "A"
zu finden, ist kein Problem, weil sie im Kern jedes Atoms, egal
welcher Art hier auf der Erde und jeder Art irgendwo anders in
unserem Universum zu finden ist.
Jedoch ist es ein großes Problem, Schwerkraft "A"
mit den auf der Erde vorkommenden Elementen zugänglich zumachen.
Zur Zeit ist mir keine Möglichkeit bekannt, Schwerkraft
"A" durch das Benutzen irgendeines irdischen Elementes
zugänglich zu machen, egal, ob es natürlich auftritt oder
künstlich erzeugt wird. Und hier ist der Grund, warum das so
ist: Wir haben bereits gelernt, daß Schwerkraft "A"
die Hauptkraft ist, die die Massen zusammenhält, aus denen sich
Protonen und Neutronen bilden.
Das bedeutet, daß die Schwerkraftwelle "A", die wir
zu erzeugen versuchen, praktisch unerzeugbar ist, weil sie
innerhalb der Materie angesiedelt ist, oder zumindest in der
Materie, die wir hier auf der Erde haben. Die Erde ist jedoch
nicht repräsentativ für jegliche Materie in unserem Universum.
Die Restmaterie, die nach der Entstehung eines Sonnensystems
bleibt, ist völlig abhängig von den Faktoren, die während der
Entstehung präsent waren und zur Entstehung beitrugen. Dies
stimmt, egal ob man glaubt, daß der Ursprung des Universums ein
evolutionäres Ereignis war oder daß ein höchstes Wesen dieses
Ereignis verursachte. Die zwei Hauptfaktoren, die
vorherbestimmen, welche Restmenge nach der Entstehung eines
Sonnensystems übrigbleibt, sind die Menge an elektromagnetischer
Energie und die Menge an Masse, die während der Entstehung des
Sonnensystems vorhanden ist. Unser Sonnensystem hat einen Stern,
welcher unsere Sonne ist.
Aber der Großteil von Sonnensystemen in unserer
Milchstraßen-Galaxie sind binäre (2-fache) und multiple
(vielfache) Sternensysteme.
Tatsächlich haben viele Ein-Stern-Systeme Sterne, gegen die
unsere Sonne bei einem Vergleich wie ein Zwerg erscheinen würde.
Wenn man all dies zusammennimmt, sollte es offensichtlich sein,
daß ein großes Ein-Stern-System, binäres Sternensystem oder
multiples Sternensystem während seiner Entstehung mehr von der
Masse und der elektromagnetischen Energie gehabt hätte, die
notwendig sind. in diesen Systemen ermöglicht Dies die
Entstehung von Elementen, die auf der Erde nicht vorkommen.
Wissenschaftler haben lange darüber theoretisiert, daß es
potentielle Kombinationen von Protonen und Neutronen gibt, die
feste Elemente mit Atomzahlen ausstatten sollten, die höher als
alle, die in unserem Periodensystem erscheinen, sein sollten,
obwohl keines dieser schweren Elemente natürlich auf der Erde
vorkommt. 88 der 92 Elemente des Periodensystems kommen
natürlich auf der Erde vor. Manche schwereren Elemente kommen in
winzigen spuren vor, aber größtenteils stellen wir diese
Elemente künstlich in Laboratorien her.
Allgemein gesprochen nimmt die Stabilität dieser
synthetischen Elemente in dem Maße ab, in dem ihre Atomzahl
ansteigt. Aber Experimente im Labor zur Erforschung der schweren
Ionen (heavy-ion research) in Deutschland haben gezeigt, daß
dies möglicherweise nur bis zu einem bestimmten Punkt zutrifft,
da die Halbwertzeit des Elementes 109 länger ist als die des
Elementes 108. Tatsache ist, daß unsere Beobachtungen und
Theorien genau sind. Und Tatsache ist, daß schwerere, feste
Elemente mit höheren Atomzahlen, die mehr protonen, Neutronen
und Elektronen als irgendein Element auf der Erde haben,
existieren. Trotzdem gab es in der Geschichte bis heute keinen
physikalischen Anhaltspunkt, der dies beweisen würde.
Aber jetzt gibt es diesen Beweis. Das wichtigste Attribut
dieser schwereren, festen Elemente ist, daß Schwerkraft
"A" bei ihnen so überreichlich vorhanden ist, daß sie
sich tatsächlich über den Umfang des Atoms hinaus ausdehnt.
Diese schwereren, festen Elemente haben buchstäblich ihr eigenes
Schwerkraftfeld "A" um sich herum, zusätzlich zum
Schwerkraftfeld "B", das alle Elemente von Natur aus
haben.
Kein natürlich auf der Erde vorkommendes Element hat genug
Protonen und Neutronen, damit die Schwerkraftwelle der
Schwerkraftwelle "A" sich über den Umfang des Atoms
hinaus ausdehnen kann, um sie dann zugänglich zu machen. Obwohl
die Strecke, um die sich die Schwerkraftwelle "A"
ausdehnt, verschwindend klein ist, ist sie zugänglich, sie hat
eine Amplitude, Wellenlänge und Frequenz, genau wie jede andere
Welle im elektomagnetischen Spektrum.
Kann man die Schwerkraftwelle "A" einmal zugänglich
machen, kann man sie verstärken, genauso wie wir jede andere
elektromagnetische Welle verstärken. Um zu demonstrieren, wie
eine Welle verstärkt wird, können wir dieses Oszilloskop
benutzen, und wie Sie sehen, stellt es den Ton graphisch als
Welle dar. Wenn wir den Ton verstärken, sehen Sie, daß die
Größe oder Amplitude der Welle zunimmt, was uns zu einer
stärkeren Version der gleichen, identischen Welle verhilft, und
so der Ton lauter klingt. Auf ähnliche Weise wird die
Schwerkraftwelle "A" verstärkt, und dann auf das
gewünschte Ziel eingestellt, um die Raum-Zeit-Verzerrung zu
verursachen, die für Reisen im Weltall notwendig ist.
Diese verstärkte Schwerkraftwelle "A" ist so stark,
daß die einzige natürliche Erscheinungsform von Schwerkraft,die
die Raum-Zeit dazu bringen würde, sich so stark zu krümmen, ein
schwarzes Loch wäre. Das bringt uns zu unserer ursprünglichen
Frage zurück: Wie erzeugt man ein Schwerkraftfeld? Man braucht
Zugang zu einem Element,das schwer genug ist, um die
Schwerkraftwelle "A" über den Umfang des Atoms hinaus
auszudehnen. Dann kann man sie zur Raum-Zeit-Verzerrung benutzen
und verstärken. Um unsere drei wissenschaftlichen Lektionen zu
vervollständigen, nun die letzte Frage: Welches ist die
Kraftquelle für diese Art von Reisen?
Nun, Sie können sich wahrscheinlich den riesigen Kraftaufwand
vorstellen, der nötig ist, um die Raum-Zeit-Verzerrung
hervorzurufen, die man für diese Reisen braucht. Im Endeffekt
verstärken wir eine Welle, die kaum über den Atomumfang
hinausgeht, bis sie groß genug ist, riesige Mengen von Raum-Zeit
zu verschieben. Für die unter Ihnen, die auf ein größeres
Wissen über Kraftquellen zurückgreifen können, ist es
sicherlich noch verwirrender, wie es möglich sein soll, eine
kompakte, leichtgewichtige Kraftquelle, die soviel Kraft erzeugen
kann, an Bord zu haben. Damit dies jeder versteht, muß ich im
Folgenden einige Dinge erklären, die wir kurz bei der letzten
Frage berührt haben.
Erinnern Sie sich, daß wir meistens die schwereren Elemente
im Teilchenbeschleuniger (accelerator) erzeugen oder
synthetisieren, und daß ihre Stabilität in dem Maße abnimmt,
in dem ihre Atomzahl zunimmt. Also, was bedeutet das alles?
Nun, wir synthetisieren diese schwereren, flüchtigen
Elemente, indem wir stabilere Elemente als Ziele in einem
Teilchenbeschleuniger benutzen. Wir bombardieren dann das
Zielelement mit verschiedenen atomaren und subatomaren Partikeln.
An diesem Punkt kommt es zur Umwandlung, die das Zielelement
zu einem anderen, schwereren Element macht. Dieses Element hat
nun eine höhere Atomzahl, da die Atomzahl nur die Anzahl der
Protonen im Atomkern anzeigt. Das also meine ich, wenn ich sage,
ihre Atomzahl vergrößert sich. Was bedeutet, "ihre
Stabilität nimmt ab?" Die Zeit, die ein Element existiert,
bevor es zerfällt, bestimmt seine Stabilität. Atome mancher
Elemente zerfallen schneller als die Atome anderer Elemente, also
gilt ein Element umso instabiler, je schneller es zerfällt. Wenn
ein Atom zerfällt, werden von ihm subatomare Teilchen und
Energie freigesetzt oder ausgestrahlt, was der Strahlung
entspricht, die ein Geigerzähler feststellt.
Wie Sie sehen, bestimmt dieser Geigerzähler die Strahlung des
Urans, was im Klartext heißt, daß der Geigerzähler die
subatomaren Teilchen aufspürt, die freigesetzt oder ausgestrahlt
werden, während das Uran zerfällt. Diese Elemente, bei denen
nukleare Strahlung ständig vorhanden ist, sind die radioaktiven
Elemente. Diese schweren Elemente, die wir in
Teilchenbeschleunigern synthetisieren, gehören zu den
radioaktiven und sie zerfallen sehr schnell. Da wir nur in der
Lage sind, ein paar wenige Atome dieser Elemente zu erzeugen und
weil sie so schnell zerfallen, ist es uns nicht möglich, sehr
viel über sie herauszufinden. Das meine ich, wenn ich sage,
"ihre Stabilität nimmt ab". Trotzem, es gibt Elemente
mit höheren Atomzahlen, die stabil sind, obwohl sie nicht
natürlich auf der Erde erscheinen und wir sie nicht im
Teilchenbeschleuniger synthetisieren können. Dies sind die
Elemente im Bereich 114-115, die in keinem Periodensystem
auftauchen. Jenseits des Elementes 115 werden sie wieder instabil
und tatsächlich zerfällt Element 116 in Sekundenbruchteilen.
Dies bringt uns endlich zur Kraftquelle. Die Kraftquelle ist
ein Reaktor, der Element 115 als Treibstoff benutzt. In diesem
Reaktor wird Element 115 als Ziel benutzt und wird in einem
kleinen Teilchenbeschleuniger mit Protonen bombardiert. Wenn ein
Proton in den Kern eines Atomes 115 eindringt, erhöht es seine
Atomzahl und wird ein Atom des Elements 116, welches - wir
erinnern uns - sofort zerfällt.
Was Element 116 freisetzt, während es zerfällt, oder was es
ausstrahlt, ist Antimaterie. Was ist Antimaterie? Antimaterie ist
das exakte Gegenstück zu Materie, deren Ladung und Drehrichtung
genau entgegengesetzt zu aller Materie ist. Wenn sie mit irgend
einer Materie in unserem Universum zusammengebracht wird,
reagiert Antimaterie und wandelt sich vollständig in Energie um.
Und denkt daran, die schnelle Umwandlung von Materie in Energie
ist das, was wir üblicherweise eine Explosion nennen. Um die
explosive Kraft von Antimaterie zu demonstrieren, wollen wir eine
beliebige Region herauspicken, in der eine Atombombe explodieren
könnte. Oh, sagen wir, der Irak. Und zu Demonstrationszwecken
sagen wir, eine Atombombe würde zum Beispiel in, oh, in Bagdad
explodieren. Nun, wenn eine unserer älteren Atombomben in Bagdad
explodieren würde, wäre der Bereich totaler Verwüstung, die
durch den roten Punkt auf der Karte gekennzeichnet ist, ungefähr
zwei Meilen.
Dies geschieht durch eine Spaltungsreaktion, in der weniger
als ein Prozent des atomaren Materials in Energie umgewandelt
wird. Die meisten von Ihnen sind mit den Bomben vertraut, die im
2. Weltkrieg auf Japan abgeworfen wurden. Das ist die gleiche
Bombe, die am 9. August 1945 über Nagasaki abgeworfen wurde. Zur
gleichen Zeit berechnete Dr. Edward Teller, der als Vater der
Wasserstoffbombe bekannt geworden ist, daß eine Wasserstoffbombe
möglich ist. Die Kernverschmelzung (fusion) würde noch mehr
Energie freisetzen und eine noch größere Explosion mit der
gleichen Menge an nuklearem Material bewirken. Sehr zur Dr.
Teller's Bestürzung gaben die Japaner auf, wir warfen die
Wasserstoffbombe nicht ab und Dr. Teller ist seither immer
schlechter Laune. Aber falls eine Wasserstoffbombe mit der
gleichen Menge atomaren Materials wie die Nagasakibombe über
Bagdad explodieren sollte, würde die Region totaler Verwüstung
ungefähr 20 Meilen betragen. Dies würde durch eine
Kernverschmelzungsreaktion (nuclear fusion reaction) bewirkt, bei
der wieder weniger als ein Prozent des nuklearen Materials in
Energie umgewandelt wird oder explodiert. Die anderen 99% des
nuklearen Materials bei diesem Bombentyp werden zerstreut, sind
aber nicht in die tatsächliche Kernreaktion verwickelt.
Wenn nun eine Bombe mit der gleichen Menge nuklearen Materials
wie die Nagasakibombe hergestellt würde, und das Material wäre
Antimaterie wenn diese Bombe in Bagdad explodieren würde, würde
die Region totaler Verwüstung Teile Afrikas, Europas und Asiens
umfassen, wobei das exakte Ausmaß der Verwüstungen sehr schwer
zu kalkulieren ist. Dies würde durch eine völlige
Vernichtungsreaktion (annihilation reaction) bewirkt, was die
komplette Umwandlung von Materie in Energie ist. 100 % des
nuklearen Materials dieser Bombe würden explodieren oder in
Energie umgewandelt werden. Wir haben zur Zeit keinen gangbaren
Weg, Antimaterie in einer Bombe nutzubar zu machen, und wir
können, allgemein gesprochen, Antimaterie nur in einem
Teilchenbeschleuniger isolieren und nur für kurze Zeit erhalten.
Dies veranschaulicht die riesige Menge an Kraft, die
freigesetzt wird, wenn Materie vollständig in Energie
umgewandelt wird, was dann passiert, wenn Materie und Antimaterie
zusammengebracht werden. Also zurück zu unserer Kraftquelle.
Im Reaktor wird Element 115 mit einem Proton bombardiert, das
in den Kern des Atoms 115 eindringt und so zu Element 116 wird,
welches sofort zerfällt und kleine Mengen von Antimaterie
freisetzt oder ausstrahlt. Die Antimaterie wird in einem Vakuum
in eine (tune-tube) geleitet, was sie davon abhält, mit der
Materie rundherum zu reagieren. Sie wird dann auf die gasförmige
Materie - dem Ziel - am Ende der Röhre ausgerichtet. Materie und
Antimaterie stoßen aufeinander und werden zerstört, wobei sie
vollkommen in Energie umgewandelt werden.
Die Hitze aus dieser Reaktion wird in einem nahezu 100%ig
effizienten thermoelektrischen Generator in elektrische Energie
umgewandelt. Dies ist eine Methode,die Hitze direkt in
elektrische Energie umwandelt. Viele unserer Satelliten und
Raumsonden benutzen thermoelektrische Generatoren, aber ihre
Ergiebigkeit ist sehr, sehr niedrig. Alle diese Aktionen und
Reaktionen innerhalb des Reaktors sind perfekt aufeinander
abgestimmt, wie ein winziges Ballett, und auf diese Art und Weise
erzeugt der Reaktor eine enorme Menge an Kraft.
Also zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Welche ist die
Kraftquelle, die die Kraft erschafft, die für diese Reisen
benötigt wird? Die Kraftquelle ist ein Reaktor, der das Element
115 als Treibstoff und eine totale Zerstörungsreaktion benutzt,
um Hitze zu erzeugen, die er in Energie umwandelt, was es zu
einer kompakten, leichtgewichtigen, an Bord verfügbaren
Kraftquelle macht.
Ich habe noch ein paar kurze Erläuterungen zu Element 115
für diejenigen von Ihnen, die es interessiert. Dank der Art und
Weise, wie es im Reaktor benutzt wird, erschöpft es sich sehr
langsam, und nur 223g des Elements 115, was etwas weniger als ein
halbes Pfund ist, können über eine Zeitraum von 20 bis 30
Jahren genutzt werden. Der Schmelzpunkt des Elements 115 liegtbei
1740 Grad Celsius. Ich muß hier anmerken, daß ich, obwohl ich
eigenhändige Erfahrungen mit Element 115 gemacht habe, ich
nichts davon einschmelzte und nichts davon 20 bis 30 Jahre
nutzte, um zu sehen, ob es sich erschöpft.
Also, wir haben gelernt, wie die Raum-Zeit durch ein
Schwerkraftfeld verzerrt wird, wir haben gelernt, wie ein
Schwerkraftfeld erzeugt wird, und wir haben auch gelernt, wo man
die Kraft herbekommt, dies alles durchzuführen. Jetzt ist es
Zeit, alles, was wir in unseren Wissenschaftslektionen gelernt
haben, zu verbinden, und zwar, indem wir das Fahrzeug, das all
diese Technologie benutzt, anschauen. Vor ein paar Jahren hätte
ich nie gedacht, daß ich mich dies sagen hören würde, aber das
Fahrzeug ist eine Scheibe, die normalerweise als fliegende
Untertasse bezeichnet wird. Zumindest teilweise gesehen habe ich
neun verschiedene Scheiben draußen in der Region S-4, aber die,
die ich beschreiben werde, ist diejenige, von der ich nicht nur
zwei der drei inneren Ebenen sah, sondern die ich auch in voller
Funktion im Flug sah. Und, nein, unglücklicherweise kam ich
nicht dazu, einen Flug damit zu unternehmen.
Diese spezielle Scheibe schien in exzellentem Zustand zu sein,
und wegen ihrer aalglatten Erscheinung gab ich ihr den Spitznamen
"Sportmodell". Das Sportmodell war ungefähr 16 Fuß
hoch und 40 Fuß im Durchmesser. Die äußere Haut der Scheibe
ist aus Metall und hat die Farbe unpolierten, rostfreien Stahls.
Das Sportmodell sitzt auf seinem Bauch, wenn es nicht betrieben
wird. Wie ihr seht, befindet sich die Öffnung an der oberen
Hälfte der Scheibe und nur der untere Teil der Tür wölbt sich
über den äußersten Rand der Scheibe. Der Innenraum der Scheibe
ist in drei Ebenen aufgeteilt. Die untere Ebene ist diejenige, in
der sich die Schwerkraftverstärker und deren Führung (Lenkung)
befinden. Das sind die Dinge, die benutzt werden, um die
Schwerkraftwelle "A" zu verstärken und auszurichten,
wie wir es in unseren wissenschaftlichen Lektionen gelernt haben.
Der Reaktor ist direkt über den drei Schwerkraftverstärkern
auf der zentralen Ebene plaziert und bildet in Wirklichkeit das
Zentrum zwischen ihnen. Der Reaktor ist diesem maßstabsgetreuen
Modell ähnlich. Das Element 115 wird in solche Dreiecke
verfrachtet und dann in den Reaktor eingebracht. Dieses Stück
des Elementes 115 ist sowohl die Quelle der Schwerkraftwelle
"A", als auch das Ziel, das mit Protonen bombardiert
wird, um Antimaterie freizusetzen, was wir beides in unseren
wissenschaftlichen Lektionen behandelt haben. Die zentrale Ebene
beherbergt auch die Kontrolltische und Sitze, die beide zu klein
und zu niedrig waren, um für ein erwachsenes menschliches Wesen
funktionell zu sein. Die Wände der zentralen Ebene sind alle in
gewölbte Nischen aufgeteilt.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt, als die Scheibe gestartet
(energized) wurde, wurde einer dieser Bögen transparent und man
konnte den Bereich außerhalb des Bogens sehen, gerade so, als
sei er ein Fenster. Nachdem die Fläche für eine Weile
durchsichtig war, erschien eine Art Schrift auf ihr, die jedoch
keinem Alphabet, keinen mathematischen oder wissenschaftlichen
Symbolen, die ich je gesehen habe, glich, und mir wurde nie
gesagt, wie das alles erreicht wurde, oder ob dafür
außerirdische Technologie notwendig war. Mir wurde nie Zugang
zur oberen Ebene der Scheibe gewährt, so daß ich Ihnen keine
Erkenntnisse darüber mitteilen kann, wofür die lukenartigen
Bereiche gut sind, und so kann ich Ihnen nur versichern, daß es
keine Luken sind.
Bevor ich Sie weiter über die Scheibe informiere, erkläre
ich, wo und unter welchen Umständen ich die Tests sah. Mein Job
in diesem Programm war es, Teil eines "back- engineering
teams" zu sein. Backengineering heißt: man nimmt ein
vollständiges Produkt, untersucht es genau, um herauszufinden,
was es zum Laufen bringt. Das Ziel dieses Programms war es,
herauszufinden, ob die Technologie der Scheibe mit Material von
der Erde genauso betrieben werden konnte. Wenn ich zur Arbeit
ging, wurde ich vom Mac Carron Flughafen in Las Vegas zur Zone 51
geflogen, eine schwer abgesicherte Regierungsbasis auf dem Nevada
Testgelände. Zone 51 liegt 125 Meilen nördlich von Las Vegas in
der Nähe der Groom Mountains und dem ausgetrockneten Bett des
Groom-Lake. Von Area 51 wurde ich per Bus zu einer noch stärker
gesicherten Einrichtung gebracht, die ca. 15 Meilen südlich von
Area 51 liegt und S-4 genannt wird.
S-4 befindet sich am Fuß der Papoose Mountains beim
ausgetrockneten Bett des Papoose-Sees. Der Luftraum rund um S-4
ist eingeschränkt, und wenn sich irgendein unwillkommenes
Luftfahrzeug in den äußeren Sektor verirrt, funken sie den
Piloten an und befehlen ihm oder ihr, den Bereich zu verlassen.
Wenn dieser Pilot weiterfliegt und in den mittleren Sektor
gerät, steigen jets auf und begleiten das eingedrungene Flugzeug
hinaus.
Wenn, aus welchen Gründen auch immer, das Flugzeug weiter in
den inneren Sektor eindringt, bevor die jets in der Luft sind,
werden Boden-Luft missiles den Eindringling neutralisieren. Die
Moral der Geschichte: versuchen Sie nicht, S-4 zu finden und
dorthin zu fliegen. Die S-4 Installation ist in den Berg
hineingebaut und die neun Hangar-Tore sind zu ungefähr 60 Grad
abgewinkelt. Die Tore sind mit Abdeckungen überzogen, die eine
Sand-Textur aufweisen, um in den Berg und den Wüstenboden
überzugehen.
Wie Sie in dieser Repräsentation sehen können, hatte mein
Ausweis einen weißen Hintergrund mit einem hellblauen und einem
dunkelblauen Diagonalstreifen in der oberen linken Ecke. Am
unteren Rand waren Buchstaben und Zahlen, die verschiedene
Bezirke einschließlich S-4 bezeichneten. Auf meinem Abzeichen
war ein Stern durch S-4 gestanzt. Die Hinterseite des
ID-Abzeichens war dunkelblau mit einem vertikalen Streifen, der
auf einer Seite nach unten verlief .
Der Hangar, in dem sich das Sportmodell befand, war ein
typischer Flugzeug Hangar, mit Ausnahme der abgewinkelten Tore,
die ich vorhin erwähnte. Der Hangar war mit typischen Werkzeugen
und sehr umfassender elektronischer Ausrüstung ausgestattet. Es
gab da außerdem eine Maschine mit einem Röntgen-Symbol darauf,
und einen hohen Kran, der auf 20.000 Pfund ausgelegt war. Die
Ausrüstung auf diesem Hangar war mit der schwarzen Zahl
"41" bezeichnet, um die ein weißer Kreis gezogen war.
Die Tests mit dem Sportmodell sah ich außerhalb dieses Hangars.
Nun, wenn eine Scheibe in der Nähe einer anderen
Schwerkraftquelle fliegt, wie beispielsweise in der eines
Planeten oder Mondes, benutzt sie nicht die gleiche Art des
Fliegens, wie wir sie in unseren wissenschaftlichen Lektionen
gelernt haben. Wenn sich die Scheibe in der Nähe einer anderen
Schwerkraftquelle wie der Erde befindet, werden die
Schwerkraftwellen "A", die sich von der Scheibe her
ausbreiten, schrittweise in die Schwerkraftwellen "B"
hineingeschoben, die sich von der Erde her ausbreiten. Und das
erzeugt Auftrieb. Die Schwerkraftverstärker der Scheibe können
unabhängig voneinander ausgerichtet werden, und sie arbeiten auf
Impulse hin, sie sind nicht ununterbrochen am arbeiten. Wenn alle
drei Verstärker zum Flug benutzt werden, befinden sie sich in
der "Delta"-Konfiguration. Und wenn nur einer für den
Flug benutzt wird, ist es die "Omicron"-Konfiguration.
In dem Maße, wie das Schwerkraftfeld rund um die Scheibe an
Intensität zunimmt, nimmt auch die Raum-Zeit-Verschiebung um die
Scheibe herum zu, und wenn man die Raum-Zeit-Krümmung sehen
könnte, würde es so aussehen: wenn die Verstärker den Output
des Schwerkraftfeldes intensivieren, biegt sich die Form der
Raum-Zeit rund um die Scheibe nicht nur aufwärts, sondern faltet
(klappt) sich bei maximaler Verzerrung tatsächlich zu so etwas
wie einer Herzform zusammen. Nun erinnern Sie sich: Diese
Raum-Zeit-Verzerrung findet in 360 Grad rund um die Scheibe
statt. Wenn man also von oben auf die Scheibe schauen würde,
hätte die Raum-Zeit-Verzerrung die Form eines Pfannkuchens. Wenn
das Schwerkraftfeld rund um die Scheibe so intensiv wird, daß
die Raum-Zeit-Verzerrung um die Scheibe ihr Maximum erreicht und
zu dieser herzähnlichen Form zusammengefaltet ist, kann die
Scheibe von keinem noch so günstigen Punkt aus gesehen werden,
und ist trotz aller Anstrengungen unsichtbar. Alles was zu sehen
wäre, wäre der Himmel, der sie umgibt.
Das Programm draußen in Area S-4 bestand aus drei Projekten:
Projekt Galileo beschäftigte sich mit Antrieb
durch Schwerkraft und war die Quelle all der Informationen,
die ich Ihnen in diesem ersten Teil vermittelt habe.
Projekt Sidekick beschäftigte sich mit einer
Strahlenwaffe, deren Antriebsquelle Neutronen waren und die
mit Schwerkraftlinsen ausgerichtet wurde.
Projekt Looking Glass beschäftigte sich mit der
Wissenschaft, rückwärts in der Zeit zu sehen.
Nun kam ich persönlich nicht mit der Hardware von Projekt
Sidekick und Projekt Looking Glass in Berührung und diese
Projekte sind jenseits des Horizontes dieses Videos. Das bringt
uns nun zum Ende dieses ersten Teils, den ich Ihnen als Tatsache
präsentiere.
An dieser Stelle beginnen wir unseren zweiten Teil, den
Abschnitt, den ich "Auszüge aus der
Regierungsbibel" nenne. Ich nenne ihn so, weil, wie Sie
aus dem ersten Teil schon wissen, es einen kleinen Teil der
US-Regierung gibt, der wissenschaftliche und technologische
Entscheidungen von einer Wissensbasis aus fällt, die der
Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Dies hier sind Auszüge
aus diesen Informationen.
Als Teil meiner Einführung in das Programm S-4 wurde ich
zufällig in einen kleinen Raum gebracht, in dem sich ein Tisch,
ein Stuhl und etwa 120 Instruktionen in blauen Aktenordnern
befanden. Ich wurde dort unterschiedlich lang allein gelassen, um
zu lesen, normalerweise ca. eine halbe Stunde.
Diese Instruktionen enthielten ein weites Spektrum an
Informationen, von denen sich die meisten auf Außerirdische und
außerirdische Technologie bezogen. Diese Berichte schienen einen
Überblick über "außerirdische Informationen"
darzustellen, die den Zweck hatten, Wissenschaftler jeden
Gebietes über die Reichweite des Projektes zu informieren, nicht
nur über ihr spezielles Gebiet und ihre Aufgaben. Der Überblick
über Projekt Galileo war exakt. Ich las den Überblick und
erlebte später als Zeuge Tatsachen, die bewiesen, das er korrekt
war. Also ist es auch möglich, daß Wissenschaftler, die mit
anderen Projekten betraut waren, die Beweise dafür gesehen
haben, daß die anderen Überblicke auch korrekt waren, aber ich
kann das nicht hundertprozentig behaupten. Für mich waren diese
Berichte einfach Worte auf Papier.
Also, um nicht in jedem Satz "angeblich" und
"wie man annimmt" zu sagen, gebe ich diese Information
so an Sie weiter, wie ich sie gelesen habe, da ich diesen
Vorbehalt vorausgeschickt habe. Die Technologie, über die Sie
bis jetzt Bescheid wissen, wurde von einigen ausserirdischen
Wesen vom Sternensystem Ceta Reticuli 1 und 2 hierher gebracht.
Diese Sterne befinden sich im Sternbild Reticulum, welches nur
von der südlichen Hemisphäre aus gesehen werden kann. Ceta
Reticuli ist ein binäres Sternensystem, was bedeutet, daß es 2
Sterne hat und befindet sich ungefähr 30 Lichtjahre von der Erde
entfernt. Diese Wesen kommen von Reticulum-4, welches der vierte
Planet von Ceta Reticuli 2 ist. Dies ist die Art, wie in diesen
Berichten von Sternensystemen gesprochen wird. Sie bezeichnen
einfach die Sonne und die Anzahl von Planeten, von dem der Sonne
am nächsten liegenden aus bis zum am weitesten Entfernten. Zum
Beispiel wurde unsere Sonne als "Sol" bezeichnet und
von der Erde spricht man als "Sol-3", weil wir der
dritte Planet von der Sonne aus sind. Ein Tag auf Reticulum-4 ist
90 Erdenstunden lang.
Die Wesen sind 3 bis 4 Fuß groß und wiegen 25 bis 50 Pfund.
Sie haben grauschimmernde Haut und große Köpfe mit
mandelförmigen, großen Augen. Sie haben sehr dünne, schlanke
Nasen, Münder und Ohren und sind unbehaart. Alle Daten in den
Berichten, die sich mit diesen Wesen befaßten, waren mit einer
6-stelligen Zahl gekennzeichnet, die mit den Zahlen 1623 anfing.
Da ich keine Ahnung hatte, in welchem Bezug diese 6-stellige Zahl
zur jetzigen Zeit steht, hatte ich keine Möglichkeit,
herauszubekommen, wann diese Wesen ankamen, oder zumindest, wann
sie diesmal auftauchten.
Diese Wesen sagten, daß sie die Erde über einen langen
Zeitraum hinweg immer wieder besucht hätten und präsentierten
photographisches Beweismaterial, das sie als über 10.000 Jahre
alt bezeichneten.
Bis 1979 gab es einen Austausch an Material und Information in
Zentral Nevada, als es zu einem Konflikt kam, der das Projekt
abrupt stoppte.
Die Wesen verließen die Erde, sollen aber zu einem Zeitpunkt,
der mit 1623... gekennzeichnet ist, zurückkehren, und ich weiß
nicht, welches Datum das ist.
Mit der verbliebenen Hardware und den vorhandenen
Informationen startete die US-Regierung ein
"Back-Engineering" Programm. Im Mai 1987 brachten
einige Wissenschaftler einen Anti-Materie-Reaktor zu einer
unterirdischen Start-Einrichtung auf dem Nevada-Testgelände, um
ein Experiment durchzuführen. Unglücklicherweise für sie wurde
es während des Experiments notwendig, den Reaktor
aufzuschneiden, was für sie den Tod bedeutete. Den anderen auf
dem Testgelände wurde erzählt, die Explosion sei ein
unangekündigter, unterirdischer Nuklear-Test gewesen. Ich wurde
im Dezember 1988 angeheuert, um einen dieser Männer zu ersetzen.
Diese Wesen übermittelten Informationen darüber, wie man auf
den menschlichen Verstand Einfluß ausüben kann, um den Körper
zu betäuben (anästhesieren). Dies wird ohne jeden physischen
Kontakt von einer äußeren Quelle aus bewerkstelligt. Damit die
Betäubung vollkommen ist, muß das Gehirn in einem entspannten
Zustand sein, ähnlich dem, den man für eine Hypnose braucht.
Wenn der Verstand irgendeiner äußeren Stimulation ausgesetzt
ist, wie stimulierende Drogen oder laute Musik, dann ist die
Manipulation des Nervensystems ineffektiv.
Die Wesen sagten, der Mensch
sei das Produkt einer von außen korrigierten (beeinflußten)
Evolution. Sie sagten, daß die Menschheit als Rasse sich 65
Mal genetisch verändert habe. Sie bezeichneten Menschen als
"Behälter", jedoch weiß ich nicht, wofür sie
Behälter sein sollten.
Ich bin mir sicher, Sie verstehen jetzt, warum es für mich
unmöglich war, die Informationen im zweiten Teil zu belegen. Und
es ist offensichtlich, daß - wenn die Information stimmt - die
Verzweigungen und Auswirkungen weitreichend sind, und man muß
kein Nuklearphysiker sein, um sich das klarzumachen.
Also sollte ich, bevor ich das hier zu Ende bringe, ein paar
Fragen für Sie anbringen. Die erste ist: Wie kam ich zu diesem
Programm?
Während ich 1982 im Los Alamos National Lab arbeitete,
brachte die örtliche Zeitung eine Titelgeschichte über den
"jet Car", den ich gebaut hatte. Zufällig hielt Dr.
Teller am gleichen Tag einen Vortrag in Los Alamos. Ich traf Dr.
Teller nie wieder, aber 1988, als ich beschloß, wieder in die
Gemeinschaft der Wissenschaftler (scientific community)
einzutreten, schickte ich ihm einen Lebenslauf und erkundigte
mich nach einem Job. Dr. Teller antwortete mir telefonisch und
sagte, daß er nicht mehr aktiv sei und nur noch eine
Beraterfunktion innehabe. Er gab mir den Namen eines
Verbindungsmannes, den ich in Las Vegas anrufen könne. Ich
führte das Telefonat, und von da an entwickelten sich die Dinge,
bis ich bei dem Programm ankam. Ich hatte nie eine Gelegenheit,
Dr. Teller zu fragen, ob er sich an mich aus Los Alamos
erinnerte, also weiß ich nicht, ob das ein Grund war oder nicht.
Die zweite Frage ist die, wenn all das, was ich Ihnen gerade
präsentiert habe, wahr ist und die Regierung es geheimhält, wie
kann ich ein Video machen, das davon handelt? Nun, das
Grundprinzip ist dies: wenn es irgendwelche Nachwirkungen auf die
Herstellung dieses Videos gibt, bestätigt das einfach, daß das,
was ich sage, wahr ist. Was Sie also mit diesen Informationen
anfangen, ist Ihre Sache.
Denken Sie daran: nicht jeder, der eine Scheibe am Himmel
sieht, ist verrückt, also behalten Sie ein Auge am Himmel,
besonders hier in Zentral Nevada.
Und danke für's Zuhören.