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Der Henker - Teil 7

Ursache - Effekt

*Gibt es denn generell nie etwas, was passiert, was derjenige nicht selbst hingesetzt hat?* Damit Dir etwas was ausmacht, damit Du eine Verletzung bekommen kannst, damit Dir ein Schlag auf die Brust oder auf den Kopf etwas ausmacht, mußt Du diesen Schlag vorher mindestens einmal ausgeteilt haben. *Wow!* Alles, was Dir etwas ausmacht, mußt Du vorher verursacht haben, und zwar bei anderen. *In diesem Leben oder in einem anderen?* Ich will hoffen, daß es in einem anderen war. Aber auch in diesem Leben kannst Du nur das erleben, was Du bereits vorher verursacht hast. Wenn es nicht irgendwann davor war, mußt Du den Overt spätestens in diesem Leben gemacht haben, um dann Effekt davon zu werden.

*Aber irgendwann muß doch einer Effekt davon gewesen sein, auch ohne daß er etwas gemacht hat.*

Warum spürt man einen Effekt

Nein. Er muß es ja zuerst erzeugen, er muß es zuerst kreieren, und dann wird er Effekt. *Ja, aber ganz am Anfang?* *Irgendwann muß er doch mal ein Opfer gefunden haben... * *Nein, das kann man ja mit irgendwelchen Energiepartikeln machen. Man nimmt dann die Position von ihnen ein, um den Effekt zu spüren.* Ja, sicher. *Oder man hat den ersten Eindruck bekommen, indem er gesagt hat: "Oh, das tut weh!", obwohl es ihm gar nicht weh getan hat.* Zum Beispiel in einem Spiel, in dem es keine Zeit gibt... *Ach so!*

Es gab ja - wie Ihr wißt - vor diesem Universum, das Universum, in dem die Zeit verdreht war, wo man Zeitkriege durchführen konnte. Kennt Ihr noch die Geschichte? Armee A kämpft gegen Armee B. Armee B springt drei Tage in die Zukunft und versteckt sich dort. Armee A sucht sie überall und gibt schon auf, weil sie sie nicht finden kann. Armee B springt in der Zeit zurück, fünf Minuten vor Armee A und wartet, daß die Leute dort in der Zeit ankommen, und dann gibt's eins auf die Rübe. Wer hat jetzt zuerst den Overt verursacht? Ich haue Dir eins auf den Kopf, und dann springst Du zwei Minuten vor diesen Zeitpunkt und haust mir eine auf den Kopf. Wieso soll das nicht gehen? Ein ganzes Universum, 76 Trillionen Jahre, war das möglich. Jetzt müßt Ihr Euch mal vorstellen, bereits da wäre Auditing sehr schwierig gewesen: "Wann hast Du den Overt begangen?", "übermorgen." Der Motivator war in der Vergangenheit, und der Overt war in der Zukunft. Der Withhold war heute und der Overt erst ein Jahre später...

Das heißt also, die Ursache-Effekt-Kette existierte nicht in dem Maß, wie sie heute existiert, das war etwas anderes. Davor gab es wieder ein universum, wo die Zeit anders lief. Es gab Universen, sagt Ron, in denen die Zeit rückwärts lief. Da bist Du alt, dann wirst Du jünger und dann stirbst Du als Baby, also - ssstt! - verschwindest Du. Was da passiert ist, ist jetzt natürlich umgekehrt. Egal, was der qn macht, auch in diesem Universum... seine Ursächlichkeit ist immer zukünftig. Wißt Ihr das? Vom PDC 7, oder? Das sind vom qn kreierte Postulate. Da geht ein qn hin und erlebt heute den Effekt der morgigen Ursache. Das heißt, ich arbeite heute schwer - Effekt, Wirkung, Anstrengung - weil ich morgen die Brötchen haben möchte. Ihr kennt doch das Beispiel von Ron, nicht? Und für einen qn ist es eigentlich normal, das zu machen. Er setzt die Ursache in die Zukunft und läßt sich von der Ursache durch die Wirkung ziehen. OK. Soweit klar? Gut.

Hintertür

Also, was im Grunde genommen innerhalb von all diesen Spielen mit einem qn passiert, ist, daß ein qn ein Spiel für eine gewisse kurze Zeit spielt. Dann spielt er das spiel nicht mehr, dann spielt er das Spiel wieder, und dann spielt er das Spiel wieder nicht mehr. Er fliegt also immer wieder aus dem Spiel raus. Er hat einen Körper, der Körper stirbt, er ist draußen. Er nimmt einen neuen Körper, spielt das Spiel, ist wieder draußen. Er ist zwar in dem Gesamtspiel, wo es Körper gibt, wo man mit Körpern etwas tun kann, aber er ist nicht aktiv drin. Das kannst Du auch innerhalb von einem Leben haben; das sind die kurzen Augenblicke, in denen Du Dich zurückziehst und wieder zurückkommst. Das bedeutet, die gesamte verjüngende Spirale besteht aus: ein spiel spielen, dann das Spiel nicht mehr spielen, dann das Spiel wieder spielen, dann das Spiel wieder nicht spielen.

Denn jedesmal wenn er übereinstimmt, dieses Spiel zu spielen, oder irgendeines zu spielen, jedesmal wenn er damit übereinstimmt, setzt er gleichzeitig eine Liability of Potentiality hin, also ein Risiko, eine mögliche Gefahr, etwas, das ihm schaden kann, oder eine Möglichkeit - Potentiality - wie das Spiel zu beenden sei.

Und das aus der Überlegung heraus, daß er sein Wort nicht brechen darf. Deswegen läßt er andere Kräfte für ihn sein Wort brechen. Er setzt das bereits hin. Er bricht deswegen nicht sein Wort, er versucht, daß andere Sachen sein Wort für ihn bre chen. *Das heißt, er überlegt sich bei jedem Spiel, auf welche Art er hinauskatapultiert werden könnte, und stellt sicher, daß das auch so passiert.* Interessant. Man postuliert das also im voraus. Und Ron sagt, das sähe man immer wieder im Auditing bei dem, was die PCs sagen: "Die Kugel kam von nirgendwo." Plötzlich war die Kugel da - Peng! - Kopfschuß. "Ich weiß nicht, wie ich diesen Körper verloren habe!", "Es war ein vollkommen unschuldiges Glas Milch. Erst nachdem ich es getrunken habe, konnte ich sehen, daß unten eine ganz dicke Schicht Arsen war. Aber hier liege ich, und ich sterbe, weil der Körper stirbt, was hätte ich tun können?!"

Hier wird Ron richtig brutal, und sagt: "Hört mal zu! Jetzt müssen wir ein bißchen gemein werden. Laßt uns etwas gemein, etwas brutal werden. Laßt uns hier ein bißchen kritisch werden. Du glaubst, mir sagen zu müssen, daß etwas, das die Möglichkeit von vollkommenem Wissen hat, nicht einmal Arsen am Boden eines Milchglases entdecken kann? Du glaubst wirklich, daß jemand, der die Grundfähigkeit hat, die gesamte Zukunft vorauszusagen und zu kreieren, nicht wußte, daß der Raum, den der Körper einnahm, zur gleichen Zeit auch von einer Kugel besetzt werden wird?" Versteht Ihr das mit der Kugel? Daß er das nicht voraus gesehen hat, daß genau in den Raum, in dem er sich befand, eine Kugel fliegen wird? Glaubt er das wirklich, daß ein Wesen, das praktisch die gesamte Zukunft kreieren kann, das nicht kann? Eben. Er verursacht das, das ist sein andauerndes Alibi: "Ich bin überwältigt! Ich habe keine Verantwortung mehr! Ich bin vollkommen überwältigt!"

Nun sagt Ron: "Nun hört mir mal zu! Ganz im Vertrauen, wie kann ein qn überhaupt überwältigt werden? wie ist das überhaupt möglich? Das ist Quatsch! Etwas, das keine Masse hat, keine Wellenlänge, nicht einmal einen Platz in Raum und Zeit einnimmt, wie kann so etwas überwältigt werden? Das ist doch paradox, es ist nicht möglich. Aber es muß doch möglich sein, weil es dauernd passiert. Unter welche Kategorie fällt dann die Möglichkeit, überwältigt zu werden? Unter die Kategorie, daß es so postuliert worden ist. Es ist ein Postulat vom Wesen gemacht worden, daß es so ist, daß es überwältigt werden kann."

Wir sprachen vom Overt, vom Verursachen. Du mußtest einmal ursächlich et was kreieren, um dann, indem Du den Raum wechselst, Wirkung werden zu können. Die Wirkung kann von mir aus 10.000 Jahre später sein, Du haust jemandem auf den Schädel, 10.000 Jahre später haut Dir jemand anderes auf den Schädel, aber Du bekommst den Effekt. Du hast eben 10.000 Jahre gebraucht, die Tonskala so weit runterzugehen, daß Du den Effekt spürst. 10.000 Jahre und vielleicht 100.000 Kilometer hast Du gebraucht, um dann an den Ort zu kommen, wo dieser Effekt war, damit Du es duplizieren kannst. Ein qn ist ursächlich. Er hätte niemals von irgend etwas Wirkung werden können, ohne daß er es vorher verursacht hat. Wie denn? Wenn es anders wäre, würde es alle unsere Theorien auf den Kopf stellen. Der qn wäre niemals ursächlich zu machen, denn irgendwo würden wir den ersten Punkt erreichen, an dem er Wirkung und nicht Ursache war. Ihr würdet sagen: "Ja, ein qn ist wunderbar, ein qn hat all diese Macht, aber er hat einen schwachen Punkt: das erste Mal war er eben nicht Ursache, sondern Effekt."

Du kannst also nur Effekt von Deiner eigenen Ursache werden. Warum bewegt er sich eigentlich 10.000 Jahre und 100.000 Kilometer dorthin, um genau diesen Effekt zu spüren? Warum? Wie kann ein Wesen, das alles verursacht, das dann nicht verursachen? Das würde auch keinen Sinn machen, denn wenn es nicht verursacht, dann hätten es auch die anderen nicht verursachen können, und niemand hätte ihm auf den Schädel geschlagen. Versteht Ihr ein bißchen, wie tiefgreifend das Phänomen der Ursache wirklich ist? Aber Ihr könnt das jetzt benutzen, Ihr seid nicht Effekt von der eigenen Ursache, wenn Ihr wißt, daß Ihr das verursachen könnt. Was ist meistens der erste Overt? Es ist ein Overt - erstaunlicherweise - von was? Der erste Overt auf einer Kette ist meistens ein Overt of Omission, also meistens ein Overt der Unterlassung. Erstaunlich. Also hat jeder irgendwo einen Overt der Unterlassung machen müssen. Was ist wiederum ein Overt der Unterlassung? Könnt Ihr Euch noch erinnern? Gestern Abend sprachen wir von zurückhalten; es ist weniger von ihm da. Withhold. Erstaunlich, ja? Ihr wißt, daß bereits Postulate eine Aberration vom Thetan sind, um jetzt alle stabilen Daten hinwegzufegen.

Postulieren ./. Tun

Ihr wißt, daß Postulate-Machen als solches nicht das Wahre ist. Das Wahre ist Tun. Eine Handlung - Zack! - Tun. Er hat Postulate nur erfunden, weil manche seiner Handlungen zerstörerisch waren. Und dann hat er sich gedacht: "OK, jetzt postuliere ich es mal ..." Das ist so hinten herum. Genauso wie Telepathie; Telepathie ist nicht einmal der reinste Zustand von Theta-Kommunikation, oder Theta-Austausch, es ist bereits, wie Postulate, eine Stufe unterhalb von absolutem Wissen. Denn wenn Du es weißt, brauchst Du nicht einmal Telepathie. Telepathie ist bereits ein via, aber es ist kein Via innerhalb des physikalischen Universums, sondern außerhalb. *Aber immer noch im Spiel.* Wir können sagen innerhalb vom Theta-Spiel, das innerhalb des physikalischen universum ist, in welches das physikalische Universum als Comm-Lag eingebettet ist. Deswegen funktioniert das. Der normale Zustand eines Thetan ist, etwas einfach direkt zu tun, ohne zu denken, ohne zu planen, ohne zu überlegen. Keine Logik, keine Vorausplanung, wie etwas zu sein hat. Du tut es einfach mit totaler Richtigkeit und Präzision. Natürlich ist das nicht unbedingt ein Spiel-Zustand, falls Du das mit vielen Leuten machst. Es kann für eine Zeitlang wunderbar sein. Aber wenn Du direkt tust, hast Du nicht unbedingt viel Zeit darin. Versteht Ihr? Innerhalb von einem Spiel kann man diesen Zustand auch erreichen, wenn alle auf 20,0 sind. Dann ist einfach Tun da, keiner muß überlegen, Du kannst Dich auf die Person verlassen, da Du weißt, was sie tun wird. Indem Du weißt, was sie tun wird, bestimmst Du mit, was sie tun wird, das ist der operierende qn. Er bestimmt, was die Person tut, und die Person läßt sich bestimmen, indem sie aber auch genauso bestimmt. Und sie bestimmt auch die Person, von der die Bestimmung ausging. Könnt Ihr Euch das ein bißchen vorstellen? *Wie bei einem Fußballspiel, da sagt man ja auch nicht: "Jetzt greifst Du an und Du machst das!", sondern es spielt alles zusammen.* Richtig!

Es gibt Augenblicke im Fußballspiel, sagen wir mal, bei einer bestimmten Mannschaft, wo man das Gefühl bekommt, daß alles perfekt läuft. sei es für Sekunden oder Minuten - das ist irrsinnig, das reißt das ganze Spiel und alle Zuschauer mit. Das ist oberhalb von Postulat. Er hängt nicht mehr da und macht Postulate. Er sagt nicht: "Ich will den Ball im Tor haben!" Der schießt den Ball ins Tor, und danach sagt er: "Ich habe genau gewußt, wo er hingeht!" Knowingness. "Ich hab's gewußt!" Erstaunlicherweise sagt er das danach. Er war sich dessen nicht einmal bewußt, daß er es weiß. Er hat nicht angehalten und gesagt: "Ich weiß, wohin der Ball geht!" - er schoß einfach. Und erstaunlicherweise, wenn er an schließend versucht, das Tun zu analysieren, ist es für ihn eine Knowingness. Aber im Grunde hat er nicht einmal wissen müssen, wohin der Ball geht. Er hat genau bestimmt, wo er hingeht. Wenn er nur sagt: "Ich habe gewußt, wo er hingeht!", ist er leicht Effekt, so als wäre er ein Beobachter, als hätte er im voraus beobachtet, wo er hingeht, und habe dann nur die Handlung vollzo gen, anstatt zu sagen: "Ich habe verursacht, daß er genau da hin geht!" Versteht Ihr den Unterschied zwischen Postulat und Tun? *Das eine ist mehr im Spiel und das andere ist außerhalb des Spiels.*

Ja. Man bedient sich der Postulate und Knowingness, um einen Spielablauf zu erklären, der als solches nicht erklärbar ist, außer man sieht genau, wie er abgelaufen ist. Dann mußt Du es aber immer noch auf die Datenebene herunterholen. Wenn Dich jemand fragt: "Wie hast Du das gemacht?", "Da muß ich erst mal überlegen! Wie habe ich das gemacht?" Seht Ihr den feinen Unterschied?

Erst dann setzt er es in Daten um, und Daten können wahr oder nicht wahr sein. Es ist immer eine Art Lüge dabei, denn Du mußt es jetzt jemandem so erklären, daß er es in seinen Worten verstehen kann, obwohl er die Sache nicht so machen kann wie Du. Es findet bereits eine leichte Veränderung statt. Aber Du kannst einen Zustand erreichen - den habt Ihr bestimmt auf vielen Gebieten, in vielen Spielen erreicht -, wo etwas genau so abläuft; Ihr tut es einfach - Zack! -, und es klappt. Wenn Ihr das anhand der Daten, die Ihr bereits kennt, analysiert und dann das, was Ihr in dem Bereich macht, auf andere Sachen im Leben übertragt, könnt Ihr praktisch jeden Lebensbereich auf 20,0 bringen, denn das ist 20,0. Ist das soweit klar?

20.0

*Man geht also bis 20,0, um das Spiel dort zu spielen, und alles andere ist eben die Vorbereitung dafür.* Ja. Du spielst auch da vor Spiele, nur ist es eben noch anstrengend, noch anstrengend, noch anstrengend, bis Du in den Zustand der wenigsten Anstrengung kommst, das ist 20,0. Was ist die Anstrengung? Es ist die Gegenabsicht, die Person nimmt die Gegenabsicht mit in das Spiel; die wenigste Gegenabsicht hast Du bei 20,0. Auch darüber hast Du keine Gegenabsicht in dem Sinne, Du hast Dich nur vom Spiel entfernt - 30,0. Das heißt, dort ist auch keine Anstrengung, Du kannst auch zwischen Absicht und Gegenabsicht jonglieren, aber Du entfernst Dich immer mehr vom Spiel. Vor dort kannst Du hineinkommen, indem Du Dich dem Spiel immer etwas näher bringst und effektiver wirst, und das physikalische Universum immer farbiger, immer klarer, immer deutlicher, immer sichtbarer wird und Du auch für das physikalische Universum. Oder Du kannst von unten kommen und durch die Anstrengung der Gegenabsicht hindurchgehen. Das ist ja der Träger des physikalischen Universums. Es ist eine Gegenabsicht vorhanden, bis Du auf 20,0 kommst, und da läuft es dann perfekt. Dort ist das physikalische Universum am sichtbarsten. Warum? Warum ist es am sichtbarsten? Ganz einfach: Weil ich am sichtbarsten bin, weil Ihr am sichtbarsten seid als eine Identität. Wenn der Austausch zwischen Euch und dem physikalischen Universum stattfindet"weiß das physikalische Universum, Ihr seid da; alle qns wissen, Ihr seid da.

Wißt Ihr noch? U1, U2 und U3. U3 ist am klarsten sichtbar, wenn U2 weiß, daß U1 da ist.

Also Eure Interaktion - wechselseitige Bestimmung, Aktion usw. mit anderen qns - bestimmt in einem Spiel, wie klar das Spiel ist. Wenn Ihr sichtbar seid und mit allen möglichen Leuten spielt, die Euch sehen... glaubt mir, die Spielfläche ist sehr deutlich sichtbar. Das Spiel sieht Euch. Erst dann könnt Ihr wirklich gut spielen. Ihr seid sichtbar. Dieser Zustand von OT, ohne eine Identität zu haben und irgendwo im physikalischen Universum he rumzuschweben und verursachend alles sehen... so läuft das nicht.

Sichtbar sein

Es muß bereits eine Übereinstimmung geben, Ihr müßt von anderen Entitäten oder Wesen lokalisierbar sein, die auch ein Spiel von dieser Variante aus spielen. Aber erstaunlicherweise, sagt Ron auch, sieht man am besten, wenn man in Verbindung mit einem Körper ist, weil man da auch gesehen wird. Das heißt, Ursache und Effekt sind fast gleichzeitig, Ihr gebt und nehmt, Ihr kreiert die grüne Wand und erfahrt die grüne Wand, Ihr kreiert die Leute und sie kreieren Euch, und so erfahrt Ihr das Spiel. Es ist ein gegenseitiges Kreieren.

Der Einzige sein

Aber wenn Euch niemand sieht, der Euch im Spiel kreieren kann, dann bekommt Ihr die ganzen Kommunikations-Linien nicht mit. Den Beweis dafür, den Ron gibt, ist ganz einfach. Ihr könnt das laufen, es ist kein Prozeß. Ihr könnt eine Art Konzept davon bekommen, als wärt Ihr der einzige qn im Universum. Du nimmst jemanden, der denkt, he is the only one, der einzige wirkliche qn, und läßt ihn immer mehr dieses Konzept bekommen: "Schau mal, Du bist der einzige. Alle anderen Leute sind nicht da, alle sind nur ein Traum, alle sind nicht wirkliche qns, sie sind nur kreiert. Es sind alles nur Visionen oder irgendwelche Ideen Deiner selbst. Du bist wirklich in der gesamten Existenz alleine da." Je mehr Du dieses Konzept bekommst, sagt Ron, wird folgendes passieren: der Raum wird dunkler und dunkler und dunkler. Und wenn Du das Konzept voll bekommen hast, es wirklich glaubst, siehst Du nichts mehr. In dem Moment bist Du außerhalb der Übereinstimmung der 8 Dynamiken. Du könntest genauso gut sagen: "Es gibt nichts außer mir!" Dann gibt es einfach nichts, alles ist dunkel. Es ist erstaunlich, wie das universum verschwindet. Es hat selbst kein Eigenleben. Es sind die anderen Wesen, die das Eigenleben und die Übereinstimmung dazu geben. Ich kann sie lokalisieren, sie können mich lokalisieren. Verneine ich das und sage: "Ich bin der einzige, der hier existiert!", ist meine Wahrnehmung vom tatsächlich existierenden Spiel sehr, sehr gering.

Schmerzen postulieren

Wir sprachen davon, daß eine Sache ihn nur dann überwältigen kann, oder ihm etwas weh tun kann, wenn er es postuliert hat. Das ist das Phänomen, das bei einer Person im Spiel beobachtbar ist. Wir erleben das die ganze Zeit, wenn wir Leute auditieren. Eine Person hat die Hand verletzt und man auditiert sie eine Weile. Man auditiert ihre Schmerzen in der Hand, aber jeder Versuch, die Schmerzen in der Hand zu lindern oder in irgendeiner Form zu handhaben, versagt. Warum? Nun, weil sie postuliert hat, daß die ser Schmerz existieren wird. Sie hat postuliert, daß das passieren sollte. Sie hat postuliert, daß sie ihre Hand verletzen wird. Bis sie sich auf einmal an eben dieses Postulat erinnert, daß sie ihre Hand verletzen wollte, bleibt der Schmerz bestehen. Plötzlich erinnert sie sich, daß sie postuliert hat, daß ihre Hand verletzt wird. Wenn man Leuten, die zum Beispiel einen Unfall hatten, Auditing-Beihilfen gibt, findet man sehr oft das Postulat davor, den Unfall zu haben. Aber das gleiche gilt auch für andere Gebiete. Wir können zum Beispiel jemanden haben, der total entschlossen ist, ins Gefängnis zu gehen, der 100% postuliert hat, er wird ins Gefängnis kommen. Und jede Anstrengung, irgend etwas für diese Person zu tun, versagt. Warum? Nun, er hat postuliert, daß diese Sache für ihn existieren wird. Sie wird passieren, denn nichts hat dieses Postulat außer Kraft gesetzt - undone -, also eigentlich, zunichte gemacht. Er hat das Postulat, daß ihm etwas schlimmes passieren und er in den Knast kommen wird. Nichts hat das Postulat außer Kraft gesetzt. Versteht Ihr das?

Vielleicht gibt es bestimmte Postulate im Leben, die Ihr vielleicht habt, daß etwas Negatives passieren wird. Schaut zu, daß dieses Postulat aufgehoben wird. *Wie machst Du das denn, wenn Du es ja nicht mehr weißt?* Du weißt es, auch wenn ein Postulat aus einem früheren Leben existiert. Damit Dir auf Datenebene etwas passiert, mußt Du das Postulat für dieses Geschehnis neu formulieren. Sagen wir mal, Du hast vor 10.000 Jahren das Postulat gemacht, daß Dir das und das passieren wird. Damit es Dir morgen im Leben tatsächlich passiert, daß Du tatsächlich gegen einen Baum fährst, mußt Du das Postulat davor in der Form hingesetzt haben. Du fährst mit dem Auto weg - das Postulat kann von mir aus wirken -, trotzdem muß die Situation eintreten, in der Du damit übereinstimmst und sagst: "Jawohl! Ich werde jetzt einen Unfall haben!" - Peng! Und zwar machst Du das in der Gegenwart. DU läufst nicht über die Straße und ein Postulat von vor 100.000 Jahren schlägt total zu. Sonst gäbe es nur ein Postulat beim allerersten Engramm. Nicht jedes Engramm hätte dann ein Postulat. Aber Du kannst ein Engramm, das vorgestern passiert ist, auslaufen, und Du findest das Postulat. Du nimmst das Engramm, Du durchläufst es, und dann kommst Du per dem neuen Verfahren zum Postulat. Doch das wurde nicht vor 10 Milliarden Jahren, sondern direkt davor gemacht. Und dann gehst Du weiter zurück.

Natürlich kannst Du ein Postulat von vor 10 Millionen Jahren haben, deswegen läufst Du Ketten mit früher/ähnlich. *Deswegen heißt es: "Welches Problem versuchst Du damit zu lösen?", oder?* Richtig. Das heißt, es muß eins in der Gegenwart da sein. Das bedeutet, wenn er postuliert, daß ihm etwas passieren muß, postuliert er es in der Gegenwart und hält an dem Postulat fest, bis ihm etwas passiert. Das ist das, was wir eine "Zwanghafte Spiel-Kondition" nennen. Er zwingt sich sozusagen dazu, das zu erleben. Er hat den Zwang, das zu erleben. Das Bestehen auf eine Sequenz von Geschehnissen: das muß passieren, und so muß es passieren und so und so. Das kann dem Wesen unbekannt sein. Er weiß nicht, daß es etwas aus der Vergangenheit ist, was ihn dazu bringt, diesen Zwang zu haben; trotzdem macht er jedesmal davor die Entscheidung. *Es gibt aber auch den Moment, wo man das realisiert und eine andere Aktion macht. Ist das Postulat dann nicht außer Kraft gesetzt?* Ja natürlich. Aktion steht immer über Postulat, deswegen kann jede Aktion ein Postulat außer Kraft setzen.

Was Euch rettet, ist, etwas tun. Deswegen ist auch operierender qn, nicht Postulierender qn, das Höchste der Gefühle. Sonst hätten wir es bis zum Postulierenden qn gebracht; wir hätten alle Prozesse soweit gemacht, daß wir nichts mehr zu tun brauchen; wir sitzen zu Hause und postulieren vor uns hin, postulieren das und postulieren jenes. Das funktioniert nicht, obwohl - wie gesagt - es gibt mittlerweile Sackgassen auf den unterschiedlichen Brücken verschiedener Leute, wo die Sache so aussieht. Sie denken, sie erreichen Statik, aber ab diesem Augenblick gibt es kein Spiel, keine Tätigkeit mehr. Es wird nur noch postuliert, wenn überhaupt. Nicht sehr ursächlich! Das heißt, ein qn hält sich jetzt mit allen Mitteln davon ab, Ursache zu sein, indem er sich ein bildet: "oh, jede neue Tätigkeit wird ein neues Spiel sein, also halte ich mich zurück!"

Aussteigen - Nirwana

Es gibt etwas, das mich immer fasziniert hat, und zwar eine bestimmte indische Religion. Wie Ihr wißt, sind diese Östlichen Religionen zum Teil miteinander vermischt. Aus dem Buddhismus und dem Hinduismus sind alle möglichen und unmöglichen Abarten entstanden, und damit auch verschiedene Auf fassungen, wie man zum Nirwana kommt. Für manche Leute ist es ziemlich grausam, was sie mit sich und dem Körper tun, wie Fakire usw. Eine Zeitlang war es ziemlich weit verbreitet, und in bestimmten Dörfern machen sie das auch heute noch, daß Leute für den Rest ihres Lebens in Höhlen eingemauert werden. Ich habe diese Leute immer bewundert, denn wenn einer so verzweifelt aus dem Spiel heraus möchte, den respektiere ich irgendwo. Wenn er es unbedingt erfahren möchte... Aber das heißt nicht unbedingt, daß er auf dem richtigen Weg ist. Normalerweise ist das so: Er ist in einem Höhlenkomplex, wo es meistens etwas Wasser gibt. Es ist absolut dunkel und vor der Höhle wacht ein alter Mann. Es ist gut für das Dorf, es hält die verschiedenen Einflüsse ab und die Götter gnädig. Er wird eingemauert, und über ein sehr kompliziertes Schachtsystem bekommt er jeden Tag etwas Reis und Tee. Jedoch ist das System so gemacht, daß er niemals mit der Außenwelt reden kann, niemals eine Nachricht erhält und keinen Kontakt nach draußen hat. Darin bleibt er, solange er lebt, 30 Jahre, 40 Jahre, vollkommen eingemauert in der Dunkelheit. Er hört niemals ein anderes Geräusch und spricht niemals mit jemand anderem. Das Erstaunliche ist, wenn die Leute herausgenommen werden, sind sie vollkommen weiß. Das Haar ist absolut weiß, die Haut ist so weiß, fast transparent, und die Augenlider sind transparent. Sie haben zwar die Augen geschlossen, aber Du kannst ihre Pupillen sehen, die wiederum ganz transparent, also rosa-gold sind. Die goldenen Augen der Weisheit, oder was da gesagt wird. Es ist ein ganz erstaunliches Phänomen. Sie bleiben 30, 40 Jahre drin, ich glaube, der Rekord waren 48 Jahre und liegt 100 Jahre zurück. *Wie kriegt die Außenwelt mit, daß er gestorben ist?* Wenn er den Tee und das Essen sieben mal nicht angerührt hat, brechen sie die Wand oder den Eingang wieder auf. Dann nehmen sie ihn heraus, und er wird feierlich begraben. Der hat Nirwana geschafft. Das ist die Art, Nirwana direkt zu schaffen und niemals wiedergeboren, sozusagen vom Karma, der Wiederkehr, befreit zu werden. Denn wenn es einer auf sich nimmt, das zu tun, etwas so Unkonfrontierbares, dann ist ja klar, daß er im Nirwana sein muß. Und die Leute gehen mit dieser Entschlossenheit da hin. Ihre Sturheit und Ausdauer, das Spiel für sich wirklich beenden zu wollen, ist bewundernswert. Leider ist zu ihnen nicht durchgedrungen, daß sie alle 8 Dynamiken mit nehmen müssen.

Aber das ist so ein bißchen - oder ein bißchen viel - das, was so jemand wie U. zu machen versucht. Er versucht mit aller Gewalt, sich aus dem Spiel fernzuhalten. Das ist ein Mißverständnis. Du kannst OT 16 sein und trotzdem so ein Mißverständnis haben. Wieso sollst Du es nicht können? Es wird einem nicht unmöglich gemacht, Mißverständnisse zu haben. Aber das ist das Mißverständnis, wenn ich mich als OT darauf versteife - und ich kann als OT gut und stark sein -, ein Spiel nicht spielen zu wollen, in der Meinung daß alle Aberrationen vom Tun kommen. Ich habe Euch von den paar OT 16s in Dänemark erzählt, die erleichtert waren, als ich ihnen gesagt habe: "Ihr... es ist freiwillig, etwas zu tun. Niemand wird gezwungen... ", und sie waren erleichtert: "Ah, mein Gott, vielen Dank, daß Du es für uns tust!" Ich darf OT gehen, vielen Dank, ich darf für andere OT gehen. Sehr zweifelhaft. Aber natürlich hat das in dem Sinne nichts mit der Brücke zu tun. Die machen das Auditing, und der Fall ist weg. Der qn blieb auf Komm-Kurs-Niveau. Die letzten Erkenntnisse hatte er irgendwo auf dem Komm-Kurs, auch wenn er danach die Academy gemacht hat. Vieles hat er nicht neu evaluiert. Er hat es einfach stur, mechanisch gemacht: "Noch ein Policy durchstudieren, noch ein Policy durchstudieren, noch einen PC vor mir auditieren... " so stur, so mechanisch, daß er sich nicht einmal erlaubt, Cognitions zu haben. Und Du fragst ihn über das ARK-Dreieck und über die Tonskala und das ganze Zeug, und was Du siehst, ist, daß er die letzte Cognition irgendwo nach dem Komm-Kurs, vielleicht auf dem Co-Auditing-Kurs, hatte. Jetzt geht er die Brücke hinauf, aber wenn da nichts Neues kommt, wird er einfach diese Einstellung beibehalten. Und wenn er die Einstellung hat, daß OT und Statik gleichzusetzen sind, daß OT und Tonstufe 40 dasselbe seien, wenn er diese Mißverständisse hat, dann wird er einfach so reagieren, und er wird nichts tun. Was tut er? Er vermischt für sich plötzlich diese Philosophie mit einer anderen Praxis. Zum Beispiel mit dieser Abart vom Buddhismus, denn er hat ja jetzt auch irgendwo den Weg hinaus geschafft. Ich weiß nicht, ob diese Leute dann in dieser dunklen Höhle kleben oder was sie sonst machen, nachdem der Körper weg ist; auf jeden Fall denken sie, sie sind im Nirwana. Und dann kommt eines Tages ein böses Erwachen, oder ein Auditor kommt und sagt: "Hey, was machst denn Du überhaupt hier? Hast Du schon mitgekriegt, daß draußen die Sonne scheint und die Vögel zwitschern? Das Leben lebt sich draußen, und man tut etwas. Man hängt nicht die ganze Zeit hier rum und hält sich von allem zurück!"

Postulieren einer zwanghaften Spiel-Kondition

Es sind die anderen

Macht das soweit Sinn? *ja. * Wir wollen nur, daß wir mehr spielen. Das Postulieren einer zwanghaften Spiel-Kondition ist genau das: Eine Person hat sich in Schwierigkeiten gebracht und sagt, sie sei nicht in Schwierigkeiten. Sie tut so, als ob sie es nicht sei, als ob sie sich da nicht reingebracht hätte. Laßt es mich Euch zeigen: Wenn Du ein Postulat machst, aber sagst: "Jemand anderes hat dieses Postulat gemacht!", oder wenn Du sagst: "Es ist Schicksal!", wird dieses Postulat nicht ausgelöscht werden, wird das Postulat nicht ausge löscht werden können, stimmt's? Du machst ein Postulat und sagst: "Es ist Gott!", Du machst ein Postulat und sagst: "Es ist Capt. Bill!", Du machst ein Postulat und sagst: "Es sind die ROs!" oder " ... die Markabier!", oder auch andere ungenannte Personen... es wird nicht auslöschen. Du wirst es erleben, Du wirst es unweigerlich erleben. Das gibt Dir ja die Möglichkeit, solche Sachen zu erleben. Das Postulat läßt sich nicht löschen. Also bitte, wenn Ihr ein Postulat habt, das Ihr zwanghaft denkt, denkt erst einmal darüber nach, ob Ihr es erzeugt habt.

Falsche Urheberschaft

Das gesamte Prinzip von miss-ownership - also falscher Urheberschaft - steht jetzt klar vor uns. Die richtige Urheberschaft (the proper authorship) eines Postulats oder einer Masse muß etabliert werden, damit diese Masse oder dieses Postulat vollkommen verschwindet. "Dieses Postulat stammt von dem, diese Masse stammt von mir... " Es muß die richtige Ursache sein. Man kann sowas bei Leuten auslaufen. Man kann sich zum Beispiel Alpträume anschauen. Wie entstehen Alpträume? Man kann zu jemandem sagen: "Erinnere Dich an einen Alptraum, den Du hattest, als Du ein Kind warst.", und die Person sagt: "Ja.", "Nun bekomme die Idee, daß Du diesen Alptraum niemals kreiert hast." Dieser Alptraum wird sofort in dreidimensionaler Farbe in der Auditing-Sitzung stattfinden. Du mußt nur dieses Experiment machen, Du sagst: "Bekomme die Idee, daß Du es nicht kreiert hast", und der Alptraum ist da, er sieht ihn. Wenn Du ihm sagst, daß er den Alptraum nicht kreiert hat, daß er den Alptraum nicht aufgemockt hat, und er hat den Alptraum kreiert, dann sieht er den Alptraum. Wenn er den Alptraum tatsächlich nicht kreiert hätte, und Du sagst: "Du hast den Alptraum nicht kreiert", dann würde sich der Alptraum in nichts auflösen, sagt Ron, und er würde ihn nicht sehen. Er sieht ihn, ergo hat er ihn nicht kreiert. Warum ist das so? Stellt Euch vor, wenn die Person den Alptraum kreiert hat, und Du nimmst sie ins Auditing und läßt sie erkennen, oder Erkenntnisse darüber bekommen, daß sie den Alptraum nicht kreiert hat, wird der Alptraum stärker und stärker und stärker und stärker und bleibt bestehen. Warum? Einfach: Weil sie es jemand anderem zugewiesen hat. Und dann sagst Du ihr: "Nun bekomme die Idee, daß Du diesen Alptraum aufgemockt hast, als Du ein kleiner Junge warst", und auf einmal macht es - Peng! - und der Alptraum ist verschwunden und kommt nie mehr wieder.

Gegenseitig Effekte kreieren

Das ist das Spiel, deswegen ist ja alles da. Das ist das Spiel, sich gegenseitig die Ursache zuzuweisen, damit ich es haben kann, damit ich es sehen kann, damit ich damit spielen kann. Der ursprüngliche Vertrag, von dem wir gesprochen haben... wir beide wollen das spiel spielen, ich sage, daß Du meine Effekte kreierst, und Du sagst, daß ich Deine Effekte kreiere, so können wir jetzt mit den Effekten umgehen. Jetzt kann ich Dir für Deinen Effekt, also für meinen Effekt, der von Dir kreiert ist, die Schuld zuweisen. Denn wenn ich mit den Sachen, die ich kreiere, keine Effekte mehr kreieren kann, kann ich sagen: "Ja, er hat's ja getan! Ich kann jetzt kein Auto mehr fahren, denn die Firma hat's ja so gemacht! Ich kann jetzt keine 2. Dynamik mehr haben, weil die andere Person es so kreiert hat!" Das heißt, es läuft gut, solange es gut läuft. Und ich habe den Mechanismus der Selbstzerstörung des Spiels gleich mit eingebaut: "Ja, die andere Person hat's getan! Ich wollte ja... !" Soweit klar? Das sind die Mechanismen des Spiels. Die müssen wir kennen, denn nur so schaffen wir es, wirklich spielmeister zu werden. Ihr kennt diese Spiele. Ihr könnt jetzt mit diesen Daten rausgehen und jede Firma, jede Gruppe, jede Familie oder sonst was reparieren. Ihr könnt genau feststellen, wer Ursache ist, Ihr könnt genau feststellen, auf welchem Zyklus die Person ist.

Ist sie auf dem Zyklus des Kreierens, wo sie noch immer Ursache, aber kreativ, an andere vergibt? Dann hast Du ein Spiel.

Oder ist sie bereits auf dem Zyklus der Selbstzerstörung, wo sie jede falsche Ursache, jeden falschen, schlechten Effekt jemand anderem zuweist und so den Effekt spürt?

Jemand anderes ist Ursache, sie ist Effekt. Ist ja klar, sie geht hin und sagt: "Ich habe das Problem im Leben, der ist die Ursache dafür!", und wenn sie keine Ursache hat, dann ist Gott immer noch gut genug. "Gott hat es so gewollt, ich kann ja nichts dafür, ich werde geprüft!" *Das steht in der Bibel, ich glaube bei Hiob.* Ja, bei Hiob; Gott steht da mit dem großen Prüfesiegel und sagt: "Ah, wie geht's denn? Ah, den haben wir nicht genug geprüft, äh, laßt seine Frau bitte mit dem ganzen Geld abhauen... haben wir was vergessen?", "Er hat zuviel Vergnügen beim Klavierspielen.", "OK, laß ihn sich alle Finger brechen!", "Mein Gott! Oh! Ich werde geprüft! Habe ich bestanden?", "Nein! Du mußt die Schule nochmal machen!" Du mußt das Universum nochmal spielen... oh, Verzeihung, das werden jetzt gemeine Witze.

*Was ist denn los, wenn sich eine Person die Verletzung so gar selbst beibringt?* Ja? *Ich habe so einen Fall: eine Frau, die unbedingt dieses Wochenende hier in der Schweiz sein wollte und von ihrer Firma Dienstag Nacht in den Fernen Osten geschickt wurde. Sie hat es zustande gebracht, sich auf dem Hinflug so mit einem Messer zuschneiden, daß sie jetzt wieder zurückkommen mußte.* Nicht schlecht. *Das ist eine besondere Ursächlichkeit ... * *Ich meine, das Messer ist nicht ursächlich in dem Sinn... * Nein, nein! * ... sie hat sich die Verletzung sogar selbst beigebracht!" Und was gibt sie für einen Grund dafür an? *Keinen. Ich meine, das Messer war schuld, oder das Flugzeug hat geschaukelt ... * Jawohl, das Flugzeug hat geschaukelt, oder der Nachbar hat zu laut geschnarcht - und sie wollte nicht zurückkommen? *Doch, sie wollte ja dieses Wochenende hier sein, und sie war so verärgert, weil sie weg mußte.* Dann hat sie es ja geschafft. Na also, wunderbar... Du mußt hinfliegen, Dich ein bißchen schneiden, schon bist Du wieder zurück! Jetzt hat sie einen Grund zurückzukommen. Sie hätte nicht sagen können: "Ich bleibe hier!", das wäre Ursache. "Nein, ich tue ja, was die Firma will, aber ich zeige, daß ich das Spiel nicht mitspielen kann, denn die Firma kann ja verstehen, daß das Messer..." Wenn sie gesagt hätte: "Ich bleibe da!", ohne Grund, dann hätte die Firma gesagt: "Sie haben wohl eine Macke!", aber... so ein dummer Zufall! "Ich habe ja gezeigt, daß ich mitspielen wollte! Ich bin zum Flughafen gefahren, ich bin ins Flugzeug gestiegen, habe mich hingesetzt, hab's Messer ausgepackt...", denn das Messer muß ja von irgendwo hergekommen sein, vielleicht hat sie es sogar mitgebracht, denn um Dich mit einem Plastikmesser vom Flugzeug zu schneiden, da mußt Du es schon wirklich sehr versuchen...! "oh, ein kleines Mißgeschick ...!"

*Aber was ist bei Selbstmord? Da macht er es ja offensichtlich selber.*

Ja, ja, das ist das letzte Service Fac. *Das macht er ja auch nur, weil die anderen... * Er macht es, weil die anderen sich dadurch wirklich schlecht fühlen sollen. *Und die meisten gehen auch schief, nicht?* Ja, sie wollen ja aufgehalten werden, damit die Leute sehen: "Mein Gott, schau mal, was wir dem angetan haben. Er ist ja bereit, aus dem Spiel auszusteigen, so schlimm sind wir!" *Dann schreibt er noch die letzten Zeilen und beschuldigt alle Leute, damit sie auch wirklich mitbekommen, wieviel Ursache sie waren.* Ja, genau. "Ihr seid total Ursache, ich bin total Effekt, total Effekt, 0,0 - ich bin aus dem Spiel raus!"

Schlafen

Ausstieg aus dem Spiel

Alpträume - ein paar Daten über Träume, die Ihr vielleicht nicht kennt. Er träumt - jeden Traum, auch einen Alptraum -, um sich selbst zu lokalisieren, um sich selbst zu lokalisieren. Darum träumen Leute. Der Körper legt sich schlafen und das Individuum ist nicht orientiert, fühlt sich verloren, also mockt es andere Gebiete oder Geschehnisse als Ersatz für Körperwahrnehmung auf. Das ist alles, was ein Traum ist. Es ist erstaunlich, nicht? Um sich selbst zu lokalisieren. Ist Schlaf nicht ein Ausstieg aus dem Spiel? Warum wurde er früher der "kleine Tod" genannt? Was wir uns erstaunlicherweise praktisch angewöhnt haben, ist, alle 14-15 Stunden für 7-8 Stunden aus dem Spiel auszusteigen. Und wir steigen wirklich aus. Es ist allgemein akzeptiert, das macht jeder. Man weiß auch, daß man jemanden nicht dabei stört. Schon beim Essen fühlt man sich nicht gut: "Naja, beim Essen stören...!", aber beim Schlafen: "Oh, er schläft, OK Psst!" Er ist aus dem Spiel ausgestiegen. Man bringt ihn nicht in's Spiel rein. Man weiß auch erstaunlicherweise, daß er etwas böse wird, wenn er sich plötzlich im Spiel wiederfindet. Es ist erstaunlich, daß man das braucht. Je höher die Aktivität ist, desto weniger schläft jemand. Wenn ich lange schlafe, sind das 4 Stunden. Das heißt, ich bin ein bißchen mehr im Spiel. *Deswegen ist das Schnarchen vielleicht gemacht, damit die anderen sicher sind, daß er aus dem Spiel ist.* *Damit es jedermann hört, daß er weg ist.* Ihr werdet finden, je mehr Ihr tut, desto weniger Schlaf braucht Ihr. Ron hat auch praktisch ein Leben lang nur 4 Stunden geschlafen. Ich habe die letzten paar Monate sehr viel zu tun gehabt, und da schlief ich durchschnittlich 2 1/2 Stunden, also monatelang 2 1/2 Stunden pro Nacht, oft eine Nacht ausgesetzt. Und es war erstaunlich, einmal konnte ich ausschlafen. Da habe ich gedacht: "OK, jetzt schläfst Du mal aus, jetzt holst Du auf, also mindestens 8 Stunden... " Nach 2 1/2 Stunden wache ich auf, der Körper sagt mir: "Boss! Der Körper ist fertig! Was nun?", "Schlafen, Leute, schlafen!" Der Reparaturzyklus war so schnell fertig. Ich war total wach, fühlte mich OK. "Auf 's Motorrad und jetzt ab... !", "Nein! Schlafen! Komm jetzt!", ich mußte ihn richtig zwingen, der Körper fühlte sich wirklich out-valence.

*Aber wie ist das mit dem Auditing? Da kann man nicht so wenig schlafen.* Nun, ich kann es mir leisten, nach OT 16 hat man etwas seltener Auditing. Nein, nein, ich bin vollkommen auditierbar mit 4 Stunden Schlaf, weil der Körper sich daran gewöhnt hat. Ich habe gemerkt, ich schlafe weniger, trotzdem kann ich mich auditieren. Aber das ist einfach höher auf den OT-Stufen. Und ich glaube, auf einer der höheren OT-Stufen war die Nadel ein bißchen harzig. Ich fragte: "Kommt's von Schlaf? Was ist denn das für eine Dramatisation? Welche Kommunikation habe ich nicht bekommen?" - Zack - das Problem war gehandhabt. Muß nie wieder schlafen - auditierbar - Metabolismus fein. Wenn Du nichts gegessen hast, mockst Du Dir einen Apfel im Magen auf und plötzlich klappt's. Aber, wie gesagt Leute, macht das nicht zuhause ... sonst heißt es wieder: "Out-Tech! Er verbreitet wieder die Super Out-Tech!!" Macht das nach der Brücke, dann könnt Ihr es Euch leisten ... aber es stimmt doch, was soll das mit dem Magen? Das Problem mit dem Magen und der Verdauung ist, daß der Magen dauernd gemisst (engl. missed) wird. Der hat dauernd einen Overt und Withhold. Der Magen ist das Unterdrückerische im Körper, weil er dauernd aus etwas nichts macht. Und er weiß, daß er für etwas ganz anderes da wäre, denn der Magen konnte ursprünglich Energie erzeugen. Er war ein Energie-Motor im Körper. Und außerdem, mit einem Puppenkörper habe ich noch nie richtig einatmen müssen... *Mit dem muß man wahrscheinlich auch nicht schlafen, oder?* Mit einem Puppenkörper schlafen? Nein! *Zwischendurch mal in die Werkstatt.* Oder einfach gewechselt, den alten zum Ölwechseln und so, nicht? *Stimmt es, daß jemand durchdreht, wenn man ihn nicht schlafen läßt?* Wenn er eine Bank hat, sicher. *Das ist seltsam, denn eigentlich ist es auf der umgekehrten Tonskala, es ist ja ein spiel mit sich selbst.* Ja, es ist ein aberriertes Kompensieren für Wahrnehmung.

Ein qn kann übrigens selbst schlafen. Ein qn kann ohne Körper schlafen. Das ist nichts anderes, als aus dem spiel aussteigen. Was der Körper macht, ist einfach eine tiefere Harmonie von dem, was der qn sowieso kann. Ron sagt, daß ein qn sich in einem Krater auf der Rückseite des Mondes verstecken, mit Mondstaub zudecken und eine Million Jahre schlafen kann. Und dann kommt er wieder: "Na? Ist was Passiert?" Natürlich hast Du die Fähigkeit, das zu tun. Wieso sollst Du sie nicht haben? Du stehst zwischen zwei Zivilisationen, und alle Verpflichtungen sind vorbei. Dann kannst Du irgendwo hingehen und eine Weile dösen - auf einmal fehlen Dir eine Milliarde Jahre. Ich weiß nicht, wie weit Ihr die Zeitspur gelaufen, und auf welcher Stufe Ihr seid, aber Ihr habt doch bestimmt irgendwelche Lücken auf der Spur. *Ich habe den Anfang noch nicht gefunden.* Du hast am Anfang geschlafen! "Den Anfang vom Spiel und so weiter verschlafen... "Ich kam etwas spät!" Nein, aber Du kannst einfach aussetzen. Du kannst manchmal auch - wie Ron in "History of Man" beschreibt - auf den q-Planeten gehen. Das sind die kleinen Erholungsorte für qns, von denen der qn denkt, sie seien außerhalb des Universums, aber die liegen einfach außerhalb der normalen Routen der großen Zivilisationen. Und da kannst Du - was weiß ich - goldene Scheiben aufmocken und bunte Schmetterlinge, was es halt so machen, wenn sie sich langweilen - kleine Feen und so. Und dann: "Ah, Schnauze voll! Zurück in die Zivilisation, denn da sind alle meine Freunde!" Also, Du kannst mal aussetzen, Du kannst schon Mal rausgehen. In einem Spiel, das Milliarden und Milliarden Jahre dauert, hängst Du nicht die ganze Zeit da. Du bist vielleicht auch in diesem Leben nicht die ganze Zeit da. Es gibt Augenblicke in diesem Leben, wo Du vielleicht für einen Monat oder für einen Tag an etwas anderem interessiert warst. Es muß nicht so sein, aber es kann sein. Vielleicht hast Du mal eine kurze Lücke, an der Du auch nicht groß interessiert bist. Ist auch nichts Großartiges passiert, nichts Engrammatisches. Der Körper lief auf automatischem Pilot. Im Kindergarten zum Beispiel, während man sich als qn etwas anderes angeschaut hat. Das hat man eben nicht mitgebracht, weil es den Körper im Kindergarten etwas verwirrt hätte. Man besitzt einen anderen Abschnitt seiner Existenz, den man woanders geparkt hat. Du kannst natürlich auch nachts abhauen. Du kannst träumen. Du kannst aber auch weggehen und ein paar andere Sachen erleben. Aber wir sprechen jetzt schon von den höheren diversifizierten Abschnitten auf der Brücke, also den höheren OT-Sachen. Dann ist alles nicht mehr das gleiche. Trotzdem, auch als OT kannst Du Dich lokalisieren. Oder vielleicht hast Du Schwierigkeiten, Dich zu lokalisieren. Du bist im Spiel drin, hast viele Probleme und überträgst das dann nachts und löst sie, indem Du sie wieder aufmockst. Jetzt kannst Du Dir die Probleme von außerhalb des Spiels anschauen, die Lösungen erhalten. Denn gehst Du wieder ins Spiel zurück und vergißt sie alle wieder. Das geht dann: "Ah, ich habe nachts die Lösung für mein Problem geträumt... !"

Das handhabt man höher auf der Brücke. Da gibt's Prozesse dafür. *Es gibt da so Bücher, in denen schreiben die zum Beispiel, daß es nach dem Tod so Zustände gibt, wo man sich alles aufmocken kann, was man gerne gemacht hat, zum Beispiel Golf spielen oder ein Bier trinken, aber daß man sich nach einer Weile langweilt und dann doch wieder einen Körper nimmt. Sind das nun Implants, oder macht man das wirklich?* Das macht man bevor man stirbt. Die haben Mißverständnisse. Von denen ging keiner über den Tod hinaus, kam zurück und sagte: "Jawohl, ich habe ein Bier gesoffen!", aber die stellen sich das so vor. Nein, Du bist da an dem Spiel interessiert, das Du aufmockst. Du mußt eine Verbindung mit dem Spiel haben. Du mockst es ja in Bezug auf das Spiel auf. Kurz vor dem Tod gibt es so etwas, daß man sein ganzes Leben wiedererlebt. Wißt Ihr das? Einige Minuten oder Sekunden vor dem Tod läuft das Leben wieder ab; das ist nichts anderes als die gesamten Faksimiles, die vom qn total belebt werden. Das ist ein letzter belebender Versuch. Die Lebensener gie vom qn fließt in sämtliche Banken und belebt alles. Das ist ein letztes Aufbäumen von Theta. Das ganze Zeug wird belebt und läuft einfach total mechanisch ab. Aber daß man stirbt und dann irgendwo hingeht, sich auf eine Bergspitze hockt und denkt: "Ah, es war toll damals im Hofbräuhaus!" ... *Die meinen, daß man das mit anderen es zusammen aufmockt, nicht physikalisch.* Daß sich irgendwo irgendwelche qns treffen, die sich irgendwas aufmocken? Nein, nein, nicht in Bezug auf dieses Spiel. Ich bezweifle, daß überhaupt jemand von diesem Planeten weg kann, um zu dem q-Planeten zu gelangen. Es gibt zuviele Implant-Stationen und zuviele Energieschilde, die die Leute hier behalten, sonst wären die meisten schon weg... es ist ja nicht gerade sehr angenehm hier.

Aber es gibt Gründe, warum sie hier sind. Daß sich Leute einfach auf der Spitze des Himalaya treffen und sich gegenseitig sehen, ohne sich wirklich zu sehen - sie haben ja keinen Körper - wäre ein Spiel innerhalb vom Spiel. Nr. 1 wäre es aberriert, Nr. 2 ist es gar nicht möglich. Ich weiß nicht, ob Ihr ohne Körper irgendwelche Wahrnehmungen von anderen qns, die auch keinen Körper haben, habt, aber die wären nicht sehr deutlich, und das ARK ist nicht gerade groß. Wenn überhaupt versucht man sie mit Gewalt wegzustoßen, zum Beispiel bevor man sich einen Körper nimmt. Dann hängen ja vielleicht noch zehn andere wie die Geier herum... der Stärkste gewinnt, der fährt rein wie ein Blitz: "Weg hier! Meiner!" Dann gibt es einen kurzen Kampf ... Dafür, daß Ihr überhaupt da seid, habt Ihr irgendwelche es weggestoßen. Die laufen jetzt irgendwo in Andalusien als Hund rum... *wenn Dich mal ein Hund beißt, weißt Du genau warum!* Ja, genau, wenn der Hund beißt und sagt: "Du! Du warst es! Mein Körper... !"

Verantwortung und Ursache

*Ist das in dem Sinn dann eigentlich nicht eine Overt-Handlung?* Was ist eine Overt Handlung? Es wäre ein Overt zuzulassen, daß die einen Körper nehmen und Du nicht. *Dann hat man zuwenig von sich reingetan... * Ja, genau, der kann dann sagen: "Aach, ich kann das Spiel nicht spielen, weil die anderen mir immer den Körper wegschnappen... " Es wäre also eine Overt-Handlung, sie nicht wegzustoßen - für Deine Dynamiken. Es gibt da in bezug auf Verantwortung und Ursache - eigentlich zu dem ganzen Thema, das wir an diesem Wochenende besprechen - so ein komisches Phänomen. Und das Komische ist, daß ein qn nicht wirklich für irgend etwas verantwortlich ist. Das hatten wir gestern schon angesprochen. Er hat tatsächlich und wirklich keine Verantwortung.

Er ist nur für die Dinge verantwortlich, von denen er sagt, er sei dafür verantwortlich.

Und erst danach geht er den Zyklus herunter, wo er dann wieder sagt, er ist nicht verantwortlich.

So könnt Ihr die Skala vielleicht besser verstehen. Es gibt da die Skala der Verantwortung, Ihr wißt ja, auf dieser Skala steht ganz oben: Keine Verantwortung und auch keine Berührung mit irgendwas - also 40,0 zum Beispiel - Keine Verantwortung. Und dann gehst Du runter zu Voller Verantwortung. Was ist das? 20,0 - Volle Verantwortung. Und dann gehst Du runter, bis Du ganz unten wieder bei Keine Verantwortung bist, aber einer falschen. *Das obere ist eigentlich wirklich Keine Verantwortung, das unten könnte man die Negierung von Verantwortung nennen.* Sehr gut, genau, Negierung von Verantwortung. Und da hast Du keine Berührung mit irgendwas. Seid Ihr verantwortlich für das, was gerade in der linken Ecke von Andromeda passiert? Ihr habt keine Berührung damit. Ihr habt keine Verantwortung gehabt, dann habt Ihr volle Verantwortung übernommen - Ihr habt es verursacht - dann seid Ihr abgehauen und habt gesagt: "Ich habe keine Verantwortung für das, was in Andromeda passiert." Das bedeutet, er muß zuerst sagen, daß er für etwas verantwortlich ist, bevor er dafür verantwortlich sein kann. wieder das Ursache-Prinzip. Er muß mit irgendjemandem übereinstimmen, der sagt, er sei verantwortlich.

Das ist das Spiel, die 8 Dynamiken. Es muß eine Übereinstimmung geben: "OK, was ist das Spiel? Wo fängt das Spiel an? Ich bin jetzt für diesen Hut ver antwortlich, ich bin jetzt für diesen Effekt verantwortlich, ich bin für diese Identität, für diese Beingness im spiel verantwort lich. Fußballspieler: ich bin für das Tor verantwortlich." Dann sagen alle: "OK, Du spielst mit!". "Ich bin für das linke Spielfeld verantwortlich!", "Ich bin dafür verantwortlich, dem Schiedsrichter eins hinten drauf zu geben!" und dann spielen alle mit. Ist das soweit klar? Wenn er sich jetzt drückt, indem er sagt: "Ich habe keine Verantwortung für das Tor. Es ist nicht meine Schuld. Ich hab's nicht gesehen, der Ball kam von irgendwo her, es war Eure Verantwortung, den Ball aufzuhalten! Ich habe keine Verantwortung!" Es ist die Verantwortung, die er angenommen hat, von der er jetzt beweist, daß er sie nicht mehr hat, und zwar immer wegen äußeren Umständen. Man sagt sofort: "Schuld!" Das ist das Schuld-Prinzip: "Es ist nicht meine Schuld!"

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