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Der Henker - Teil 3

Vertragsbruch

Ron sagt, in anderen Worten er ist gezwungen, seinen Vertrag zu brechen, oder seine 8 Verträge. Diese Verträge sind die 8 Dynamiken. Anstatt von 8 Dynamiken könnte man auch von 8 Verträgen sprechen. Ein qn ist im Grunde genommen ein Individuum. Dann schließt er Verträge bezüglich dieser 8 Bereiche, und die einzige Art, wie er aus diesen Verträgen rauskommen kann, besteht darin, wenn ein anderer sie bricht. so ist das Spiel. Nicht er! Keiner von uns darf selbst den Vertrag brechen, es müssen die anderen sein.

*Darf oder kann?*

"Until someone elects him off one of these things. And that's the breach of contract."

Das bedeutet, bis jemand ihn abschiebt, es ihm also unmöglich macht, seinen Vertrag weiterhin zu vervollständigen. Natürlich bricht er jetzt sein Wort, aber es ist die einzige Art, wie er herauskommt. Ich weiß, das klingt jetzt sehr theoretisch. Wir werden das noch genügend erörtern, damit Ihr es anwenden könnt. Praktisch unser ganzes Leben ist nach dieser Sache aufgebaut. Ich starte, aber andere stoppen für mich. Es muß einen Unterdrücker geben. Ich kann nicht selbst aufhören. Nicht da, wo ich alles eingesetzt habe. Beim Schachspiel hingegen kann ich sagen, daß ich nur bis 5.00 Uhr Schach spiele. Aber warum mache ich das? Warum setze ich da eine Begrenzung hin? Sagt mir ein Beispiel für eine Begrenzung, weshalb ich ein Schachspiel nur bis zu einer bestimmten Zeit spiele, denn normalerweise spielt man es ja bis zum Ende.

*Ein wichtigeres Spiel.*

Es ist wieder etwas anderes da, was diesen Vertrag bricht, stimmt's? Also limitiere ich es von Anfang an, indem ich sage: "Schau mal, ich habe einen wichtigeren Vertrag als das Schachspiel." Und das sind die 8 Dynamiken. Die Dynamiken dürfen jederzeit alle Unterspiele unterbrechen.

Es gibt nicht die 9. Dynamik: das Schachspiel. Sonst könnte ich es auch ewig spielen. Es ist ein untergeordnetes Spiel, es ist keine Dynamik, es ist kein Vertrag. Es ist ein kleines untergeordnetes Spiel.

Deshalb kann ich jederzeit damit aufhören, wenn eine höhere Instanz das verlangt: Jemand vom Büro ruft an, es gibt einen Notstand - das Spiel ist unterbrochen. Es gibt ein Erdbeben, das Spiel ist unterbrochen - die 6. Dynamik hat sich wieder gemeldet. Egal was, diese Verträge haben Vorrang vor allen anderen Verträgen. Wiederum geht es Euch in dem Maß gut, wie Ihr genau diese 8 Verträge spielt, Eure Tätigkeit auf die 8 Verträge ausrichtet. Und das wollt Ihr ja, es ist kein Zwang. Der Zwang ist erst da, wenn Ihr drin seid, und der Zwang stammt von Euch. Aber am Anfang habt Ihr gesagt: "Diese 8 Verträge interessieren mich!" Jeder qn im Universum hat gesagt: "Diese 8 Verträge interessieren mich! Ich bin bereit, sie zu unterzeichnen. Vor Zeugen - allen anderen." Alle anderen waren Zeugen.

Wenn jetzt irgend etwas passiert, ist es ein Vertragsbruch.

Niemals wird der qn erlauben, daß er als Vertragsbrecher dasteht. Die Ehre des es steht auf dem Spiel. Nicht einer wird sagen: "Jawohl, meine Schuld!" Jeder wird sagen: "Ihr seid's doch gewesen! Ich wollte ja ewig!" Oder wenn nicht Ihr, dann wenigstens ein Teil davon - die 8. Dynamik, oder der Körper hat nicht lange gehalten. "Ich wollte ja zur Arbeit kommen, hatte aber einen Unfall. Ich habe nicht gesehen, daß es so kam!" Alles, was jemals schiefgeht, basiert auf dieser Sache. wir werden die ganze Anatomie von Unfällen auseinandernehmen.

*Ich habe mich auch schon dabei ertappt, wenn ich mit dem Auto zu einem Termin fahre und sehe, ich bin zu knapp, daß dann plötzlich so Ideen kommen: Oh, Reifenpanne. Oh, da vorne - Unfall. Damit ich dann anrufen und sagen kann: "Ich bin auf der Autobahn, ich kann nicht weiter!"*

Jemand anderes hat den Vertrag gebrochen. Jawohl!

*Genau das. *

Das ist auch akzeptiert, aber wenn Du reinkommst und sagst: "Ich kam eine Viertelstunde später, weil mir so danach war!" ...

Das bedeutet, jeder qn akzeptiert den gleichen Vertragsbruch auch bei anderen. Und so können wir das Spiel haben. Es ist eine totale Übereinstimmung. "Da war eine Militärkolonne!", "Glatteis!" - immer ist es eine andere Dynamik - "Wolkenbruch" "Ich dachte, es sei mehr Benzin im Auto! Der Tank war leer! rgendetwas stimmt nicht mit dem Tachometer!"

*Je mehr höhere Gewalt es ist, desto zuverlässiger bist Du.*

Genau. Dabei macht es gar keinen Sinn. Warum ist höhere Gewalt vor Gericht und andernorts akzeptierbar? Wenn ich nichts dafür kann, haben sich immer die 8 Dynamiken gegen mich gestellt, und dann ist alles OK. Dann sagen alle: "OK. Wir sehen ein, das Spiel ist für Dich abgebrochen, unterbrochen, Du kannst nicht weiterspielen!" Es wird total übereingestimmt. Warum stimmen wir damit überein? Damit, falls wir es einmal als Ausweg brauchen, die Leute nicht sagen: "Hehe, für Dich nicht! Du hast bei denen ja nicht mit übereingestimmt! Also machen wir es bei Dir genauso!" Und das würde heißen, daß ich aus dem Spiel nicht mehr rauskommen kann. Egal was, ich kann nicht mehr rauskommen.

*Wo bleiben denn da die Rechtfertigungen? Ich habe jetzt plötzlich Mühe, das von den Rechtfertigungen zu trennen.*

Es ist eine Rechtfertigung, es ist gar kein Unterschied. So wird es in einem Spiel gemacht. Das heißt nicht, daß es gut oder schlecht ist, es gibt darüber kein Werturteil. Das ist die Übereinstimmung. Ihr werdet sie im Auditing immer wiederfinden.

Das Ziel dieses Vortrags ist es, daß Ihr Ursache über diese Übereinstimmung werdet. Ursache über den Unfall, über die Krankheit, über das Altern, über all die Sachen, die man sich so hingestellt hat, damit das Spiel für einen beendbar ist. Wir sprechen hier vom Grundpostulat aller Spiele. Es gibt ein Grundpostulat: Ich starte es, andere stoppen es. Egal, wer die anderen sind, sie können anonym sein. Sie können so anonym sein, daß es Gott ist. Man kennt das ja, seine Wege sind unauffindbar. Höhere Gewalt ist auch immer mit Gott gleichgesetzt worden. Es war auch lange Zeit im Gesetz verankert - ich weiß nicht, ob in diesem Land, aber in anderen Ländern -, daß höhere Gewalt und Gott das gleiche waren. Gottes Wille oder höhere Gewalt, denn beide sind unerfindlich... Man kann ja nicht fragen: "Hey, was hast Du Dir dabei gedacht, daß ich zu spät zur Arbeit kam?" Weil Gott nicht jederzeit das Telefon abhebt, wenn man ihn anruft, sagt man einfach von vornherein: "Ich kann nichts dafür!" Und für alle anderen gilt das auch.

Verfall von Ethik

Dieses Phänomen des Vertragsbruch bedeutet aber nichts anderes als den Verfall von Ethik. Jeder Verfall von Ethik entsteht aus dem Phänomen des Vertragsbruchs. Deswegen braucht er die anderen, deswegen braucht er den Henker.

Schauen wir uns das mal an. Weil er mit diesem ganz großen Spiel übereingestimmt hat, ist jeder Vertragsbruch schwerwiegend für ihn. Er hat alles von sich in dieses ganz große Spiel eingegeben, sich darauf konzentriert, den Vertrag dazu gemacht, daß er das Ganze spielt. Jeder Umstand, der ihn dazu bringt, das Spiel aufzugeben, ist ja ein Vertragsbruch, und somit der Verfall von Ethik. Das bedeutet, die Strafe, oder der Bruch in der Übereinstimmung hat einen schwerwiegenden Effekt auf ihn selbst. Warum ist das so? Dadurch daß das Individuum eine Übereinstimmung hatte, wird es dazu gebracht, diese Übereinstimmung zu brechen. Er muß sein Wort brechen. Er muß sich irgendwie zurückziehen. was hat das für einen Effekt? Er fühlt sich schlecht dabei. Und die anderen Mitspieler fühlen sich auch schlecht darüber. Sie protestieren dagegen, daß er sich zurückhält. Und sagen: "Dieser Zustand sollte nicht existieren, dieser Zustand sollte nicht sein!" Die Person hingegen geht die Tonskala runter, und beteuert immer wieder wenn ihr etwas passiert: "Ich kann mein Wort nicht halten! Ich hab's zwar gegeben, aber ich kann's nicht halten, weil mir das passiert ist!" Seht Ihr das? Ron sagt, tatsächlich ist ein qn ein sehr ethisches Wesen, sein ethisches Gefühl ist enorm hoch, es kann nicht anders sein. Und deshalb ist es sehr tragisch zu sehen, wie so eine Person in eine Falle hineingehen kann. Er gibt sein Wort, er stimmt damit überein, ein Teil davon zu sein. Er ist dort in dieser Falle, und nur weil er so ethisch ist, bleibt er in där Falle. Ich sag's auf englisch, das klingt sehr schön:

He is there and then only by his own ethical sense does he continue to be in that trap.

Nur weil er so ethisch ist und den Vertrag nicht brechen will, bleibt er weiterhin in der Falle. Du kannst also implantiert werden und der Implant funktioniert nur deshalb. Oder Du bist in einer Falle, Du bist in einer Identität, die Du nicht abstreifen kannst, aber Du behälst sie nur deshalb, weil Du ethisch bist, weil Dein Gefühl für Ethik Dir sagt: "Ich habe da mit übereingestimmt!" Könnt Ihr das sehen? Das ist ein wichtiger Aspekt, den wir noch auseinandernehmen werden.

Wie wirkt sich das jetzt aus, warum braucht er jemanden, der das Spiel für ihn beendet?

Nur nachdem eine Person ihr Wort gebrochen hat, geht es ihr schlecht. Natürlich kann ein qn zu jeder Zeit ein total eigenes Individuum, er selbst sein, indem er sich von allem und jedem trennt. Das heißt, ich habe 8 Verträge. Die 8 Verträge habe ich mit allen anderen Dynamiken, mit den anderen Universen, mit Euch allen. In dem Maß bin ich natürlich nicht ganz für mich, stimmt's? Denn Ihr mockt mich und ich mocke Euch auf. Je nachdem wie die Verträge lauten, muß ich sein und Ihr auch.

Ich kann mich jedoch jederzeit davon trennen und total ich selbst sein. Und Ron sagt, es passiert immer wieder, daß der qn sich davon trennt und er selbst ist. Es gibt einen Augenblick in der Existenz, wo das immer wieder passiert. Das ist der Tod, wenn der Körper stirbt. Für die Augenblicke, bevor er eine neue Identität annimmt - sogar innerhalb dieses Spiels - steht er außerhalb des Spiels. Keiner sieht ihn, niemand spricht mehr mit ihm. Die einzigen, die seine Beingness überhaupt akzeptieren und bereit sind, mit ihm zu kommunizieren, sind die Implanter in der Implantmaschine. Das muß er ein bißchen belohnen. Denn seine Mutter sieht ihn nicht, die Implanter hingegen schon. Deswegen geht er überhaupt dorthin, denn von da aus wird mit ihm kommuniziert. Jedesmal, wenn der Körper stirbt, sagt der qn das folgende: "Ich trage keine Verantwortung mehr für diese Beingness, für diesen Körper und für diese Identität."

Das ist in der heutigen Zeit im momentanen Zustand des Spiels die Methode, um aus einem Spiel auszusteigen. In Wirklichkeit verliert er die Masse, und dadurch, daß er die Masse des Körpers verliert, verliert er die Übereinstimmungen, die aufrecht erhalten werden. Denn Masse hält Übereinstimmung aufrecht. Masse ist gleich Identität. Also habe ich eine Identität. In diesem Spiel ist ein Körper Bedingung. Ohne Körper, egal wie OT ich wäre, könnte ich Euch diesen Vortrag nicht geben. Die Kamera zum Beispiel würde nichts aufnehmen. Es wird vorausgesetzt, daß ich mit meinem Körper hier bin. Und der muß auch in einer bestimmten Form sein; er muß zum Beispiel Kleider anhaben. Egal wie OT ich wäre, Ihr würdet Euch schon wundern, wenn ich ohne Kleidung da stehen würde. "Welche Stufe hat er denn jetzt gemacht?!" Es wäre vielleicht ein Test für Euren Konfront, wo ich schon filme... Egal wie OT wir sind, es muß akzeptabel sein. Und es muß möglichst auch die angemessene Kleidung sein. Ich kann hier kein Karnevalskostüm mit Pappnase tragen, oder? Und weil ich ein Mann bin, könnte ich auch nicht als Frau verkleidet dastehen, geschminkt und mit falschen Wimpern usw. Da würdet Ihr Euch schon fragen: "Was ist denn mit dem los?! Ein Review würde vielleicht nicht schaden!"

Das ist die Masse. Die Masse ist Übereinstimmung. Ich muß so sein, weil Ihr das so haben wollt, weil die Übereinstimmung da ist. Das ist das, was Masse gibt und was Masse ist. Das funktioniert. Ich würde mich auch wundern, wenn ich ein Seminar halte, und alle Seminarteilnehmer kämen nackt herein. "Oh, was ist denn hier los?! Wer hat denn das angeordnet? R. , was hast Du den Leuten für einen Brief geschickt?!"

*R. hat geschrieben, wir sollen mal Deinen Konfront testen... *

Meinen Konfront testen, genau!

Tod

Deswegen ist es sehr interessant, sich in einem Spiel an zuzuschauen, was genau bei einem Tod passiert. Der Tod ist genau der Augenblick, in dem eine Person es wenigstens versucht, alle ihre Aktionszyklen zu beenden. Sie war diese Identität, sie hatte diese Masse, sie lebte in diesem Leben, sie war identifizierbar. Die Verträge sind zwar alle noch da, aber sie weiß, sie kann jetzt nicht mehr weiter, also versucht sie zumindest, Zyklen zu beenden. Habt Ihr das schon mal bemerkt? Bevor jemand stirbt, versucht er Zyklen zu beenden. Was ist denn das? Er versucht möglichst viele der Verträge zu erfüllen, da er weiß, daß es zu einem Vertragsbruch kommt; besonders wenn er als qn in einem etwas besseren Zustand ist. Wenn er merkt, daß er bald keine Kontrolle mehr über den Körper haben wird, dann versucht er wie verrückt seine Zyklen zu beenden. Manchmal arbeitet er sehr viel, um die Zyklen in Ordnung zu bringen. Das Testament ist vorhanden, das Kind ist in der Schule, die Frau ist versorgt.

*Ihn das letzte Mal sehen... *

Die letzte Kommunikation, genau. Wieso eigentlich? sie werden sich nie wieder in dieser gleichen Kombination von Körpern sehen. "Nein, aber den Vati muß ich noch ein letztes Mal sprechen!" Und? Was nutzt ihm die Kommunikation als Baby? Hat er eh vergessen. Aber es ist erstaunlich, daß er es trotzdem tut. Das heißt, es muß mehr als nur dieses Spiel da sein. Was nutzt es mir, wenn ich heute sage: "Ich... und überhaupt... und das... " und Händchen halte, den Weg frei mache, und eine Woche später liegt er brüllend in irgendeinem Krankenhaus und weiß überhaupt nichts mehr. Es ist paradox. Aber ein qn macht das. Warum? Weil er so ethisch ist. Er ist ethisch genug, um zu versuchen, den Vertragsbruch irgendwie zu mildern. Er hat damit übereingestimmt, und er weiß, er will das Spiel nicht mehr spielen, sonst würde er nicht sterben. Er hat von vorneherein damit übereingestimmt, daß der Vertrag so abläuft, daß der Körper sterblich ist usw. usw. Und wenn es tatsächlich passiert, stimmt er irgendwie damit überein. Die Tatsache, daß er versucht, die Zyklen zu beenden, zeigt doch an, daß er damit in Übereinstimmung ist. Sonst würde er sagen: "Ach, ich hab' ja Zeit!" Ihr seht, wie ursächlich er in Wirklichkeit darüber ist, daß der Körper jetzt einen Herzinfarkt hat, er nur noch durch ein Rohr in der Nase atmen kann oder so irgendwas und er nicht mehr spielen kann. Nein, nein; er ist ethisch, aber er ist sehr ursächlich dabei, auch wenn er so tut, als ob er nichts dafür könne. Aber natürlich fühlt er sich schlecht, wenn er geht. Er war mit gewissen Sachen in Übereinstimmung, und dies wird nun unmöglich. Er hat jetzt keinen Körper mehr, den er herumschieben kann. Er kann nicht mehr mit Leuten mit Körper reden usw. Also zieht er sich soweit von der ganzen Sache zurück, daß er die Tonskala runterknallt - Bumm! - und fühlt sich sehr schlecht. 0,0 ist Tod. Deswegen stirbt er. Deswegen macht der qn beim Körpertod ja mit, er stirbt mit. Er ist danach natürlich noch da, aber er stirbt mit. Erst eine neue Identität gibt ihm die Möglichkeit, die Tonskala wieder hinauf zugehen, oder woanders von vorne anzufangen. Ist das soweit klar? Schaut Euch das mal an.

Deswegen vergißt er auch alles, wie Ron sagt. Beim letzten oder vorletzten Seminar habe ich beschrieben, wie das ist, wenn man den Körper nimmt - als Baby. Man hat noch die Verträge, aber man möchte möglichst alles Vergangene vergessen, damit man sich überhaupt auf das neue Leben konzentrieren kann. Denn man ist als Kind ja sowieso nicht in der Lage, irgend etwas von den alten Zyklen zu erledigen. Könnt Ihr Euch noch daran erinnern?

*Ja.*

Genau. Das bedeutet folgendes: Wenn er die Tonskala hinuntergeht, muß er vergessen. Das ist 0,0. Er vergißt die ganze Identität. Erst das erlaubt ihm, eine neue Identität anzunehmen. Das gilt für dieses Spiel. Soweit ist das Spiel bereits abgerutscht. Er muß vergessen, daß er einen Vertragsbruch verursachte. Das erlaubt ihm, einen neuen Vertrag zu schließen. Er muß vergessen. Wenn er die ganze Zeit daran erinnert wird, würde nicht nur er, sondern die gesamte Welt wissen, daß er all die letzten 10.000 Jahre Verträge auf der 2. Dynamik jeweils am ersten Tag zu brechen pflegte. Wenn das in diesem Leben jeder weiß, wird mit ihm niemand eine 2. Dynamik anfangen. Nicht, wer es weiß. Also hofft er, daß es keiner weiß und wird auch sicher stellen, daß er es vergißt. Das gibt ihm eine neue Chance. Das heißt nicht, daß er jetzt geistig gesunder ist, aber er hat eine neue Chance. Er kann sich einbilden, geistig gesunder zu sein. Und all seine Opfer, seine früheren Opfer sollen nicht herumgehen und sagen: "Oh, da ist er schon wieder! Da kommt er!", "Was? Wo? Was habe ich denn gemacht?", "Weißt Du nicht mehr vor 500 Jahren? Damals haben wir geheiratet und Du bist mit dem ganzen Hab und Gut samt allem Gold abgehauen!! Schwein! Gib's mir wieder zu rück!!" Dann rennt er davon und schon deuten die nächsten auf ihn: "Da! Da! Da! Vor 1000 Jahren... ! Wo ist denn mein Gold, hä?" "Oh! " Er will, daß es wirklich alle vergessen haben, nicht? Und so ist der Vertrag - die vergessen es, ich vergesse es. wenn er es nicht ganz vergißt, dann läuft er mit gemischten Gefühlen durch die Straßen. Er kommt, wird auditiert und denkt: "Mh, mh, naja, hoffentlich wissen die nicht, daß ich derjenige war, der..." und so weiter.

Noch ein paar weitere Kommentare zum Tod. Wir sprachen immer wieder davon, daß wir alle ja nicht eins sind, weder aus der gleichen Suppe stammen, noch zur gleichen Suppe zurückkehren oder wie Ron das nennt - zu dem gleichen Swimming Pool, der Nicht-Identität. Die ganzen Ideen von Nirwana und was nach dem Tod passiert, die heute besonders in der New Age-Bewegung, im Yoga und sonstwas propagiert werden, sind grundsätzlich und grundlegend falsch und sogar implantiert, damit die Leute das so denken. Das Individuum kehrt nie zurück zu einem Zustand des Mit-allem-eins-Werdens oder des Aufgehen-im-Ganzen oder zu einem Zustand, in dem man mit dem Universum oder dem Weltall oder mit Gott oder mit sonst irgend etwas eins wird. Wenn überhaupt, wird man individueller als jemals zuvor, man wird mit nichts eins.

Man ist eher jetzt eins, weil man im Spiel ist, man ist eher eins mit dem Spiel oder Teil des Spiels. Wenn man außerhalb des Spiels ist, ist man absolut und vollkommen man selbst. Ist das soweit klar? Ich weiß, wir haben schon einige Male darüber gesprochen, aber ich fand's interessant, daß Ron hier sehr betont, daß das Individuum nicht in einen Zustand kommt, wo es so richtig über's ganze Universum verschmiert ist - buttered all over the universe -.

Er spricht darüber, daß man im Auditing immer wieder auf dieses Phänomen stößt, wenn Du wirklich weit zurückgehst und Dir frühere Existenzen anschaust. Es gibt dieses Geschehnis des explodierenden großen qns, in dem wir alle Teil eines Riesen-qns waren. Dieser explodierte in Stücke, und so entstand jeder einzelne. Man kann zurückgehen und dieses Geschehnis finden. Es ist er staunlich, daß das etwas mit Explosion zu tun hat, nicht? Also scheinbar kann uns nur eine Explosion dazu bringen, wieder alle eins zu werden.

*Der Urknall.*

Der Urknall, ja genau! Wer auf der Stufe 3 und darüber ist, der weiß, zu was Explosionen alles führen können - auf keinen Fall dazu, daß man sich selbst wird. Ron sagt, das einzige Ding, was am qn falsch ist, ist die Wahrheit. Phantastisch! Alles, was mit ihm nicht stimmt, ist eine Harmonie, eine Entsprechung, ein qn zu sein ( Harmonic of being a qn).

Es gibt also einen Zustand von einem qn, und was mit ihm nicht stimmt, ist immer eine niedrigere Entsprechung, aber doch dem Zustand, qn zu sein ähnlich.

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[Zuletzt geändert 29. Oktober 1999 | Home Page: http://www.freezone.de
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