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Chronologie der Scientologischen Bewegung
1911 bis 1947
| 1911 13.3. |
L. Ron Hubbard wird in Tilden, Nebraska geboren.
(2, S.
11) (Anmerkung: Die Nummern in der Klammer
und die Seitenzahl beziehen sich auf das Quellenverzeichnis) |
| 1930-50 |
Zwischen den dreißiger und fünfziger Jahren betrieb
Hubbard Grundlagenforschung. Es handelte sich hierbei um
Identifikation des Lebens als etwas von der Materie
Unabhängigem. Es existierte wenig fundiertes Wissen
über dieses Gebiet, es war zu unbekannt und seine
Nomenklatur zu ungenügend, als daß es eine treffende
Bezeichnung hätte geben können. (3, S. 1) |
| 1932 |
Hubbard beginnt seine Forschungen zur "Bestimmung
des dynamischen Prinzips des Daseins". Seine
ursprüngliche Prämisse war, "... daß der
menschliche Verstand fähig ist, das Problem des
menschlichen Verstandes zu lösen". (1, S. 15) |
| 1933 13.4. |
L. Ron Hubbard heiratet in Elkton / Maryland, Marie
Louise Grubb. Die Ehe dauert bis 1947 (Scheidung). (8, S.
26) |
| 1934 |
Das Buch "Scientologie, Wissenschaft von der
Beschaffenheit und Tauglichkeit des Wissens"
erscheint in Deutschland, im Verlag Ernst Reinhardt
(Auflage 600 Stück). Autor war Dr. Anastasius
Nordenholz, Landwirt, Doktor der Rechte und der
Philosophie, geb. am 1.2.1862 in Buenos Aires, Sohn eines
deutschen Konsuls, ein Deutsch-Argentinier. (8, S. 65) |
| 1930er spät |
In den späten dreißiger Jahren schrieb Hubbard, nach
einem Durchbruch in seiner Arbeit ein Buch, welches
jedoch nicht veröffentlicht wurde. Er betrieb
zytologische Forschungen und fand einige Hinweise darauf,
daß Zellen Erinnerungen und Reaktionsmuster speichern
können und entwickelte daraus die Theorie der
Gedächtnisspeicherung der Moleküle, die er jedoch, als
unhaltbar wieder fallen ließ.
Gerüchte über das Buch und einige Manuskripte erregten
die Aufmerksamkeitder Russen und er bekam ein
Forschungsangebot von ihnen. Bedingung war, daß ernach
Rußland hätte gehen müssen, um dort ein System
auszuarbeiten, mittels dessen das Leistungsvermögen der
dortigen Arbeiter gemessen werden könnte. Er lehnte ab. (3, S. 3) |
| 1938 |
L. Ron Hubbard beginnt sich als Science Fiction Autor
einen Namen zu machen. (2, S. 12) |
| 1945 |
Unterbrochen durch den Kriegsdienst, nahm Hubbard 1945
seine Arbeiten wieder auf und fand durch Experimente mit
innerer Sekretion (auf der Grundlage,daß die innere
Sekretion ein Schaltpult für Reiz-Reaktions-Vorgänge
sei), daß in Lebensformen, die Funktion die Struktur zu
bestimmen schien. Schließlich erkannte er, daß das
Leben sein Potential steigerte, wenn man Zusätze von ihm
entfernt.Er wollte Leben als reine Kraft isolieren. Er
fand etwas, das möglicherweise reine Lebensessenz war.
Beim Umgang mit ihr erkannte er, daß mentale Energie aus
mentalen Eindrucksbildern (Faksimiles) besteht und daß
diese in Massen zusammengeklumpt werden bis jenes Etwas,
Leben genannt, fast ganz erstickt ist. Er entwickelte
eine Auslöschungsmethode für diese Faksimiles und
konnte eine Steigerung des Lebenspotentials feststellen. (3, S. 4)
Hubbard wandte sich an Stiftungen, um Mittel zu erhalten.
Es waren jedoch für das Gebiet der Grundlagenforschung
keine erhältlich. Es qualifizierten sich nur spezielle
Projekte für spezielle Produkte. (3, S. 5) |
| 1945 Ende |
L. Ron Hubbard stößt zu der kalifornischen Gruppe des O.T.O.
(Ordo Templi Orientis). Der Ordensmeister Jack Parsons
schreibt an Aleister Crowley einen begeisterten
Brief über Hubbard:
"Er ist ein Gentleman, rotes Haar, grüne Augen,
anständig und intelligent und wir sind enge Freunde
geworden. Wenn er auch kein formales Training in Magie
hat, so hat er doch außerordentliche Erfahrung und
Verständnis auf diesem Gebiet. Ron hat allen Anschein
nach eine Art hochentwickelter Astral-Vision. Er
beschreibt seinen Engel als eine schöne geflügelte Frau
mit rotem Haar, die er die Empress (Kaiserin) nennt und
die ihn sein Leben hindurch geleitet und oft gerettet
habe." (8, S. 37 zitiert aus: F. King, Ritual
Magic in England (1887 to the Present Day), London 1970,
S. 162)
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| 1947 |
L. Ron Hubbard heiratet Sarah Northrup. Die Ehe
hält bis 1951 (Scheidung). (8, S. 26) |
| 1948 |
Hubbard schreibt das Buch "Dianetic, The Original
Thesis" (Dianetik, die ursprüngliche These), seinen ersten
formellen Bericht seiner Entdeckungen über den Mind und das
Leben. Das Manuskript wurde in großem Umfang vervielfältigt und
in vielen Ländern rasch von Hand zu Hand weitergegeben. (5,
S.140-141) |
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