Logik im Leben
Seminar von Captain Bill Robertson
am 1./2. September 1990
Teil 12
Schauen wir uns nun Abteilung 3 an. Das ist die
Finanzabteilung, die mit dem Einkommen, dem Bezahlen von
Rechnungen und den finanziellen Reserven zu tun hat. Die eine
Unterabteilung ist für Einnahmen und die andere für Ausgaben
zuständig. In der dritten Unterabteilung geht es um die
Aufzeichnungen, Inventur und was es an Materialien und Vorräten
in der Firma gibt. Das folgende mag euch vielleicht sehr dumm
vorkommen, aber es gibt eine wichtige Sache, die Ron über die
Abteilung 3 festgehalten hat. Es ist eine ganz einfache Sache,
aber wenn man sich anschaut, wieviele Leute und Firmen gegen
diese Sache verstoßen, dann ist es unglaublich. Es ist ganz
einfach: Das Einkommen muß die Ausgaben übersteigen.
Wenn man eine gute Firma hat, dann muß einfach mehr
hereinkommen als hinausgeht. Wenn mehr hinausgeht, als
hereinkommt, dann geht es bergab. Wieviele Firmen verstossen
gegen diese Regel? Wenn man einmal dieses Stück von Logik
gemeistert hat, ist man ein gutes Stück weiter. Viele Leute
haben das bis heute noch nicht geschafft. Wieviele Leute
verschulden sich mehr und mehr und haben keine Reserven? Und
wieviele Leute geben jeden Monat mehr aus, als sie einnehmen? Man
muß es gar nicht auf einer persönlichen Basis anschauen!
Wieviele Regierungen machen das? Schaut euch die Liste der
verschuldeten Nationen an. Sie wird angeführt von den USA! Wenn
ihr diesen einfachen logischen Punkt gemeistert habt, kommen wir
zum nächsten Punkt.
Ron empfiehlt, daß Leute und Firmen 10 Prozent des Einkommens
als Reserven behalten. Und diese Reserven sind nur nötig, weil
das Spiel im Moment so verrückt ist und so häufig gestört
wird. Egal wie gut es euch oder der Firma geht, man muß dieses
Extrageld haben, um einem potentiellen Angriff oder irgendeinem
Szenario begegnen zu können. Es ist egal, ob es da um den
persönlichen Bereich geht oder um ein Geschäft.
In England wurde ja vor kurzem diese neue Steuer, diese
Polltax, eingeführt. Ich glaube, daß eine Menge von Firmen
deshalb bankrott gegangen sind, weil sie das nicht einkalkuliert
haben. Das war plötzlich eine neue Ausgabe, die auf jeden zukam.
Es waren neue Kosten. Es hat jede Menge Rebellion und Aufruhr
gegeben, aber auch jede Menge an bankrotten Firmen. Und es gab
auch viele Leute, die z.B. ihre Häuser, die sie abzahlen
wollten, verloren haben, weil sie schlechtweg die Hypotheken
plötzlich nicht mehr zurückzahlen konnten. Das sind also die
Dinge, weshalb man Reserven haben sollte. Es ist immer gut, so
etwas zu haben. Es müßte nicht unbedingt Geld sein. Es könnten
Schweizer Franken sein, es könnte Gold sein, es könnte auch
irgend etwas anderes sein, das man relativ leicht wieder
verkaufen kann.
Schaut euch einmal die letzten zehn Jahre von eurem Geschäft
oder Einkommen an, zählt zusammen, wieviel ihr in der Zeit
verdient habt, und teilt es durch 10. Dann rechnet aus, wieviel
Geld ihr auf dem Bankkonto habt und wieviel ihr in Form
irgendwelchen Guthaben habt, z.B. von Häusern oder irgend so
etwas. Schaut euch an, ob ihr diese 10 Prozent habt! Sehe ich
irgend jemanden schwitzen?
Ich sage euch, das ist eine logische Sache! Es kann sein, daß
ihr die 10 Prozent braucht, um allein in diesem Jahr das Benzin
zu bezahlen, wenn es weiterhin so aufwärts geht wie jetzt. Es
gibt eine Menge guter Policies, die sich im Geschäftsleben
anwenden lassen, aber ich glaube für euer persönliches Leben
dürfte das, was ich erwähnt habe, eine sehr wichtige Rolle
spielen.
Aufgrund meiner eigenen Kenntnisse der Finanzrichtlinien und
meiner Erfahrungen in Europa in den letzten 5 oder 6 Jahren hat
es sich gezeigt, daß die größten Posten der Ausgaben folgende
Reihenfolge bilden:
In der Regel sind Miete, Unterkunft, Haus oder solche Sachen
der größte Brocken. Der nächste Posten ist Transport
einschließlich aller Nebenkosten vom Fahrzeugpark. An dritter
Stelle kommt Essen und Kleidung. Und dann kommt der Bereich der
Kommunikationskosten.
Wenn man natürlich viel auf Kommunikationsebene macht, kann
es sein, daß es auf Nummer drei vorrückt. Bei manchen Familien
ist im Privatbereich dieser Posten Nummer drei geworden, da sehr
viele Briefe geschrieben werden, weil viel angerufen wird und so
weiter.
Bei Unterbringung sind natürlich auch die Nebenkosten
eingeschlossen, wie Strom, Wasser, Gas und all diese Sachen. Und
all die mobilen Sachen, wie Einrichtung, Möbel etc. Die Ausgaben
dafür muß man natürlich über die Nutzungsfrist aufteilen.
Diese vier Punkte sind also die Hauptposten im Privatbereich
einer Einzelperson oder einer Familie. Bei einer Firma kämen
auch noch Lohnkosten etc. dazu.
Das hier ist für eine kleine Familie gedacht. Bei grösseren
Familien könnte es sein, daß die Ausbildungskosten für die
Kinder entsprechend hoch sind und damit zu einem Hauptposten
werden.
Wenn ihr einmal genau ausrechnet, was ihr für diese Sachen
pro Monat ausgebt, dann könnt ihr entsprechend Anpassungen
vornehmen, was z.B. die Verteilung angeht, welchen Brocken die
jeweiligen Posten bilden. Wenn die Kommunikation wirklich auf
Position 4 ist, dann wäre es der falsche Ort, um zu sparen, will
man die Ausgaben drosseln. Es wäre vielleicht viel sinnvoller,
hier bei Punkt 1 anzusetzen und zu schauen, ob man nicht billiger
unterkommen kann. Eine Möglichkeit ist, daß man einen
Sondervertrag macht. Man nimmt selbst Renovierungen vor und
bekommt dafür einen Mietnachlaß. Oder man kauft sich ein Haus
und kann auf die Art langfristig gesehen billiger wegkommen. Oder
man zieht irgendwohin, wo es nicht so teuer ist. Das kann ein
Ausgabenposten sein, der sich ziemlich steigert. In Deutschland
sind z.B. die Mieten sehr gestiegen. Und in manchen Gegenden ist
es viel zu teuer, etwas zu kaufen. Aber wenn man von der Stadt
mehr aufs Land zieht, wird es deutlich billiger. Aber dann muß
man natürlich einkalkulieren, daß die Transportkosten steigen.
Als nächstes werdet ihr vielleicht lernen wollen, wie man
Motorrad fährt. Aber dann stellt ihr fest, daß die
Versicherungskosten steigen. Der Rahmen ist sehr eng gesteckt!
Man kann also, wenn man ein festes Einkommen hat, versuchen, bei
Punkt 1 zu sparen, indem man Ausgaben anders verteilt.
Man kann weiter wegziehen, oder sehen, daß man etwas
billigeres bekommt. Man kann aber auch, wenn Sperrmüllabfuhr
ist, schauen, ob man da nicht billig an etwas herankommt. Wenn
man beim Sperrmülltermin herumgeht, dann kann man jede Menge an
kostenlosen Möbeln finden. Man kann auch auf den Flohmarkt
gehen. Ein Punkt, der in bezug auf Unterbringung wichtig ist:
Wenn man ein Haus besitzt, dann wird es normalerweise im Wert
steigen. Wenn man dagegen ein Transportmittel besitzt, dann wird
es im Regelfall im Lauf der Zeit an Wert verlieren, wenn es nicht
gerade ein Sammlerstück von Rolls Royce ist, das man dauernd in
der Garage pflegt.
Ich habe Leuten immer empfohlen, wenn sie sich ein Fahrzeug
kaufen, einzukalkulieren, daß es entsprechend an Wert verliert.
Also im ersten Jahr mindestens 20 Prozent, in den weiteren
mindestens 5 Prozent. Das beste ist, das Auto auszusuchen, das
man gerne hat, ein Jahr zu warten und dann dieses Auto als einen
Gebrauchtwagen zu kaufen. Auf die Art spart man schon einmal 20
Prozent an Transportkosten. Aufgrund der heutigen Situation muß
man vielleicht auf Dinge wie diese achten, denkt man an die hohen
Steuern, den Preisanstieg, die Inflation und ähnliches.
Und was die Kommunikationskosten betrifft, so versuchen wir
sie in der Freien Zone dadurch zu reduzieren, indem wir Telefax
benutzen. Es ist sehr oft nicht nur schneller, sondern auch
billiger als einen Brief zu schreiben oder das Telephon zu
benutzen. All diese Dinge können einzeln und im Zusammenhang
ausgewertet werden. Und man kann dann die persönliche
finanzielle Situation entsprechend verbessern. Wenn man das gut
organisiert, bleibt vielleicht mehr übrig, was man für
Unterhaltung, Spass und zur Freude brauchen kann. Man kann Urlaub
machen oder ins Kino gehen und all das.
Aber ich prophezeie den Leuten, vor allem denen, die in der
europäischen Gemeinschaft sind, daß sie sich darauf vorbereiten
müssen, daß es höhere Steuern geben wird; denn durch die
Harmonisierung der Steuern werden überall die Steuern steigen.
Es ist also gut, wenn man dann schon vorher weiß, wie man diese
Bereiche auswerten kann, und wie man im eigenen Leben etwas Logik
anwenden kann.
Die Abteilung 4 ist dann die Abteilung, welche die eigentliche
Produktion und die eigentliche Aktivität, die man je nachdem auf
dem persönlichen Orgboard oder im Geschäft hat, beinhaltet. Zu
diesem Thema möchte ich ein paar Tips geben, die auf
Policybriefen basieren. Die Unterabteilung 10 ist der Bereich der
Vorhersage. Um etwas vorherzusagen, macht man einen Plan, wie
etwas geschehen wird. Ihr solltet sehr sorgfältig planen, was
ihr tut, was ihr produzieren werdet oder wie ihr vorgehen werdet.
Wenn ihr das macht, kann es euch nicht passieren, daß ihr eine
Sache halb fertig bekommt, und dann merkt, daß ihr sie nicht
abschließen könnt, weil ihr nicht das nötige Kleingeld dafür
habt. In die Häuser von wievielen Leuten seid ihr hineingegangen
und habt ein halbfertiges Projekt gefunden? Oder wieviele Firmen
gibt es, die vielleicht eine gute Idee hatten, diese aber nicht
zum Abschluß brachten? Denen ging vielleicht das Geld aus oder
sie hatten nicht die nötigen Mitarbeiter, und letztlich kam die
Sache nicht zustande. Man muß diese Sachen sehr gründlich
planen.
Denn eine Sache, die man in einer Wirtschaft, in der Inflation
herrscht, machen muß, besteht darin, daß man der Inflation
immer voraus sein muß. Man muß immer die nötigen Reserven
haben. Dazu muß man entweder die Menge an Produktion erhöhen,
was teilweise schwer fallen kann aufgrund der hohen
Kommunikationskosten oder der hohen Verbreitungskosten, Benzin
und ähnliches, oder man muß diversifizieren, also verschiedene
Produkte anbieten können, so daß man auch ein paar andere Dinge
hat, an denen es sich besser verdienen läßt. Das heißt, daß
man in mehreren Bereichen tätig ist, um nicht von einer Sache
abhängig zu sein, und um das Einkommen zu stabilisieren.
In der Europäischen Gemeinschaft besorgen sich deshalb viele
Leute einen Nebenjob oder machen Schwarzarbeit. Man muß das
nicht unbedingt so machen. Man kann sich auch ein zweites
Standbein schaffen. Man kann das eigene Einkommen erhöhen, indem
man ein weiteres Standbein dazu nimmt, möglicherweise ein
Produkt, das an die gleiche Zielgruppe geht. Dann ist es ganz
leicht. Man muß nur den Kunden mitteilen, daß man auch etwas
anderes hat.
Es ist wichtig zu wissen, daß, falls die Planung nicht
stimmt, man im zweiten Bereich, dem Aktivitätsbereich, mit halb
getanen Sachen hängenbleiben wird. Das wird unvollständige
Aktionszyklen geben. Und man muß daran denken, daß
unvollständige Aktionszyklen die Bestandteile des ganzen
aberrierten Spiels sind.
Der Fall einer Person ist letztlich eine Reihe von
unvollständigen Aktionszyklen. Wir wissen das. Wenn wir im
Auditing einen Prozess anwenden, schließt der PC seinen
Aktionszyklus ab, bekommt seine Erkenntnis, und die Sache ist zu
Ende gelaufen. Das war also vorher unvollständig.
Man könnte auch sagen, daß das gesamte MEST-Universum ein
riesiger, unvollständiger Aktionszyklus all der Teilchen, die
sich darin befinden, ist. Das ist einer der Gründe, warum wir
hier sind. Wir wollen das Spiel zum Abschluß bringen. Es kann
nicht abgeschlossen werden, ohne daß die Aktionszyklen
abgeschlossen werden, und zwar die wirklichen Aktionszyklen, d.h.
wenn man etwas kreiert hat, dann muß man es zu irgendeinem
Zeitpunkt wieder as-isen. Vergrößert also nicht die Verwirrung
und den Fall des ganzen Spiels! Wenn ihr einen unvollständigen
Zyklus habt, schließt ihn ab! Auf die Art werdet ihr euch besser
fühlen. Und ihr werdet auch finden, falls ihr es in einem der
Bereiche eurer persönlichen oder geschäftlichen Organisation
macht, daß dann vielleicht mehr Einkommen hereinkommt. Das
könnten mehr Kunden, mehr Aufträge oder mehr Geld sein.
Wenn ihr Aktionszyklen abschließt, dann setzt ihr euch in die
Ursacheposition von einem der größten Probleme des Spieles.
Leute können nämlich Zyklen nicht abschließen, da sie dabei
gestört werden. Wenn ihr also Aktionszyklen abschließt, dann
zieht ihr die mehr uptonen und die überlebensfähigeren Teile
des Spiels an. Wenn ihr eine Sache nicht abschließen könnt,
dann fangt sie besser gar nicht an. Macht lieber eine Sache, die
ihr abschließen könnt.
Das letztliche Produkt oder die letztliche Dienstleistung
heutzutage, Wo die Kommunikationslinien so schnell sind, sollte
eine sehr gute Qualität haben. D.h. benutzt die beste
Technologie, die ihr hineinstecken könnt! Damit will ich nicht
sagen, daß ihr unheimliches Geld investiert, sondern daß ihr
die Sachen, die ihr macht, anständig macht, daß der Plan
wirklich ausgeführt wird, daß das Produkt wirklich hergestellt
wird, und daß es anständig und mit Sorgfalt gemacht wird.
Es bedeutet nicht, daß, wenn ihr Möbel herstellt, ihr euch
einen ganz teueren Laser anschaffen müßt, um die Bretter damit
zu schneiden. Es bedeutet nur, daß ihr eure Säge sehr scharf
geschliffen habt und mit einem guten Bleistift eine gerade Linie
zieht und dann entlang dieser Linie schneidet. Es geht darum,
daß ihr das Werkzeug, das euch zur Verfügung steht, auf die Art
einsetzt, wie es am besten und professionellsten ist. Ich weiß,
daß es Firmen gibt, die versuchen, euch sehr hochtechnische
Geräte zu verkaufen, um das zu tun, was ihr auch ohne sie mit
euren persönlichen Fertigkeiten und eurem persönlichen Wissen
fertigbringen könnt. Und was passiert da? Letztlich endet ihr
damit, daß ihr diesen Firmen gegenüber verschuldet seid, daß
ihr Wartungsverträge und ähnliches zahlen müßt und denen ewig
verschuldet seid. Ihr müßt euch in solchen Fällen überlegen,
ob dieses Angebot wirklich eure Produktion oder eure Qualität
verbessert oder ob sie lediglich die Ausgaben erhöht.
Abteilung 5 ist diese neue Abteilung auf dem
Organisationsboard, die Qualifikationsabteilung. Und die beste
Regel, die ich euch für die Abteilung 5 geben kann, egal ob es
das persönliche Orgboard oder das Firmenorgboard ist, übernehmt
die Verantwortung für die Qualität der Produkte. Wenn also
etwas schief gegangen ist, sich irgend jemand beschwert und er
keine gute Dienstleistung erhalten hat, bringt die Sache in
Ordnung. Ansonsten habt ihr kein gutes Ergebnis, und ihr werdet
schlechte Mund-zu-Mund-Werbung erhalten. Und das schadet eurer
Werbung und natürlich auch eurer Firma.
Ich gebe euch ein Beispiel. Ich habe 25 Teegeeack-Bücher
verschickt. 20 kamen an. 5, die alle an das Gebiet von Bern
adressiert waren, kamen nicht beim Empfänger an. Wir wissen
nicht, wer sie gestohlen hat oder wer sie von den Linien genommen
hat oder warum das Postamt sie nicht zustellen konnte. Aber als
ich feststellte, daß 5 der Bücher nicht angekommen waren, habe
ich 5 weitere Bücher drucken und ihnen schicken lassen. Ich habe
die Bücher also nachdrucken lassen. Aber ich habe sie natürlich
nicht wieder mit der Post verschickt, denn das wäre ja das
Benutzen einer gebrochenen Kommunikationslinie gewesen. Die
Bücher wurden also hierher nach Walchwil geschickt und von hier
ins Gebiet von Bern weitergeleitet. Es gab zwar eine Verspätung
bei der Lieferung, aber sie haben ihr Produkt erhalten. Ich weiß
immer noch nicht, wer sie gestohlen hat und warum, aber irgend
jemand hier in der Schweiz oder Europa liest jetzt 5
Teegeeack-Bücher. Ich bin nicht böse darüber, daß der die
Bücher liest, aber er sollte sie auch bezahlen! Wenn der
Exchange nicht in Ordnung kommt, dann hoffe ich, daß er oder sie
sich beim Lesen eine Menge Missverständnisse einhandeln wird.
Das Übernehmen von Verantwortung für das eigene Produkt
bedeutet also, daß man jedes Produkt, das nicht in Ordnung war,
korrigiert und in Ordnung bringt. Das bedeutet auch, daß man
eine Qualitätskontrolle innerhalb der Firma durchführt, um
sicherzustellen, daß die ganzen Schritte zur Produktion richtig
ausgeführt werden und daß ein Produkt guter Qualität
rauskommt. Das ist auch der Grund, warum man auch über die
einzelnen Produktionsschritte Informationen sammelt, damit man,
wenn etwas schief geht, es sofort herausfinden und korrigieren
kann. Wenn man das jetzt bis zum Extrem anwenden möchte, dann
könnte man die Erfahrung aus der Unterabteilung
"Zertifikate und Auszeichnungen" nutzen, einer
Unterabteilung von Qual, und das Produkt z.B. mit einer Art
Qualitätssiegel versehen.
Viele Produkte werden nur aufgrund der guten Qualität oder
des Gütesiegels verkauft. Vor allem wenn man Whisky oder Wein
kauft, gibt es oft noch ein Qualitätssiegel oder das Siegel des
Königs, so daß man das Gefühl bekommt, der hat seinen
Qualitätsstempel jedesmal auf's Etikett gedrückt. Oder eine
Autofirma zeigt vielleicht einen berühmten Rennfahrer, der ihr
Auto fährt. Dadurch gewinnt man den Eindruck, das sei ein gutes
Auto. Sie erwähnen dann nicht unbedingt, daß sie ihm, seiner
Frau und seinem Sohn ein paar Autos spendiert haben und ihm noch
zusätzlich einiges dafür gezahlt haben, daß er bei der Aktion
mitmacht. Aber sie haben dieses Gütesiegel bekommen. Der Kunde
denkt: "Na wenn der sagt, daß es gut ist, dann muß es gut
sein." Ich meine nicht diese Werbeaktionen, sondern daß ihr
in bezug auf euer eigenes Produkt diese Qualitätskontrolle
macht.
Schauen wir uns nun die Abteilung 6 an!
In bezug auf Abteilung 5 könnt ihr natürlich auch gerade
sehen, warum die Orgboards früher ohne diese Abteilung nicht so
gut funktioniert haben. Ohne die Abteilung 5 wurden Fehler an den
Produkten nicht in Ordnung gebracht. Es gab keine
Qualitätskontrolle, und es gab keine Gütesiegel für die
fertigen Produkte. Es gab also Verschlechterungen in der
Herstellung, die unkorrigiert blieben. Und dann ging es abwärts.
Die Leute in der Abteilung 5 müssen gut auswerten können. Sie
müssen die Out-Points feststellen und korrigieren können.
In der Abteilung 6 hier, der Öffentlichkeitsabteilung, sind
wir in dem Bereich, wo es um die Gewinnung von neuen Kunden geht,
um Anzeigen und ähnliches. Da geht es also darum, das eigene
Produkt bekannt zu machen und dem eigenen Produkt einen guten Ruf
zu verschaffen. In diesen Bereich von Abteilung 6 gehört auch
der Bereich von PR, Öffentlichkeitsarbeit. Dort gehört dieser
Bereich, den ich vorher aufgegriffen habe, nämlich zuerst die
Daten herausfinden, dann PR und den rechtlichen Bereich
absichern. Und es ist in diesem Bereich wichtig, daß man es tut
und daß man es genau tut.
Es gibt den einen Bereich hier, der sich mit Erfolgen
beschäftigt, also zufriedenen Kunden und diesen Dingen. Dazu
gehört auch der Bereich, daß man eine Art Franchise-System
einführt, daß man andere ausbildet, die Produkte auch draußen
im Feld zu liefern. Oder man kann Leute haben, freie Mitarbeiter
oder Leute, die draußen verkaufen oder Werbung machen und dafür
sorgen, daß das Produkt weiter vertrieben wird. All diese
Aktionen werden dafür sorgen, daß neues Geschäft hereinkommt.
Jetzt kommen wir zur letzten Abteilung. Es soll also
keineswegs eine vollständige Übersicht sein. Es sind nur ein
paar Punkte, von denen ich das Gefühl habe, daß sie sehr
wichtig für das Leben oder das Geschäft sind. Es gibt eine
Menge Policies, die nachzulesen sich lohnt.
Jetzt spreche ich von der Abteilung 7, die
Managementabteilung. Das ist die Abteilung, wo der Thetan über
der ganzen Organisation sitzt. Dort gibt es die Unterabteilung,
wo die Quelle oder der Urheber des Ganzen sitzt. Dieser muß
nicht nur das Ganze einmal hinstellen, sondern er muß
Situationen auswerten können, wie die Sache läuft. Er muß
Situationen auswerten und mit gutem KRC, Wissen, Verantwortung,
Kontrolle, und gutem ARC, Affinität, Realität und
Kommunikation, handhaben können. Er muß wissen, wie man stabile
Daten in einen Bereich hinein bekommt und wie man Verwirrungen
ausschaltet. Er muß all die Dinge wissen, über die wir vorher
gesprochen haben. Er muß ein guter Spieler im Spiel sein, wenn
er Erfolg haben möchte. Er muß auch alles das wissen, was in
den anderen Abteilungen vor sich geht. In dieser Abteilung muß
auch die Expansionsgeschwindigkeit geplant werden.
Man kann in eine genauso schlimme Situation kommen, wenn man
zu schnell expandiert, genauso schlimm, wie wenn man von einem
Szenario getroffen wird, das darauf abzielt, einem Kosten und
Schwierigkeiten zu verursachen. Denn beide Situationen können
einem viel Geld kosten. Ihr könnt das in den Zeitungen
verfolgen. Wenn eine Firma zu schnell expandiert, diese Firma
aufkauft, jene Firma aufkauft, das aufkauft, jenes aufkauft, dann
liest man irgendwann plötzlich, daß die Firma bankrott gegangen
ist. Diese Firmen haben einfach zu schnell expandiert.
Die Gefahr bei der Überexpansion ist, daß es die
ursprüngliche Organisation, die man aufgebaut hat, kaputt macht,
weil man die Leute, die man hat, an zu vielen verschiedenen Orten
verteilt, so daß sie in der ursprünglichen Organisation dann
fehlen. Es könnte sein, daß man die eigenen Reserven und das
Geld, das hereinkommt, benutzt, um andere Situationen damit zu
lösen. Man wartet dann vielleicht darauf, daß irgendein großes
Geschäft hereinkommt. Inzwischen gibt man seine ganzen Reserven
aus. Und dann kann es euch passieren, daß plötzlich ein Krieg
im Mittleren Osten ausbricht und die Firma, die ihr gerade
aufgekauft habt, die soviele Geschäfte und Kontrakte hat, diese
mit dem Irak hat. Und die Leute, denen die Firma Geld schuldet,
fragen jetzt alle nach ihrem Geld. In diesem Fall würde nicht
nur die neue Firma, die ihr aufgekauft habt, bankrott gehen,
sondern vielleicht auch die alte, weil sie die neue gekauft hat.
Deshalb ist eines der Dinge, die Ron zu diesem Thema sagt,
daß ein neuer Bereich als getrennte Organisation geführt werden
und selbst wachsen muß. Wenn es etwas Kleines ist, könnt ihr es
als "Pilotprojekt" (= Versuchsprojekt) durchführen,
aber haltet es getrennt. Sorgt dafür, daß dieses neue Geschäft
die Tätigkeit des alten nicht kaputt macht, die bereits läuft.
Das gilt auch für den Fall, wenn ihr eure Produktpalette
erweitern wollt, um der Inflation Herr zu werden. Wenn es ein
eigener Bereich ist, dann kann es am Anfang vielleicht langsam
und später schnell expandieren. Wenn man es in die eigenen
Statistiken miteinbezieht, dann verfälscht es die eigene Kurve.
Und wenn es runter geht, dann würde es sogar die eigene
Statistik herunterbringen. Wenn ihr hingegen das neue Geschäft
als selbständiges Geschäft führt und es schlecht geht, könnt
ihr entweder sagen, daß es sich nicht lohnt, oder es verkaufen.
Und die erste Firma würde immer noch unbeschadet davon
weiterlaufen. Man soll also auch dieses Prinzip anwenden, wenn
man seine Produktpalette erweitern möchte.
Eine andere Sache über Expansion! Vielleicht ist eine der
wichtigsten Sachen über Expansion die Frage: Wie expandiert ihr
als Thetan, die ihr diesen Bereich kontrolliert? Sagen wir, hier
ist euer Bereich, den ihr kontrolliert. Die Sache, die ich jetzt
sagen möchte, weicht wahrscheinlich am stärksten von dem ab,
was einen normalerweise im Geschäftsleben gelehrt wird. Die
meisten Firmen in der Vergangenheit haben versucht zu
expandieren, indem von oben nach unten Kraft ausgeübt wurde. Sie
haben es dadurch versucht, daß sie einfach mehr Leute
einstellten und immer straffere Kontrolle ausübten. Auf diese
Art und Weise versuchten sie zu expandieren. Was letztlich dabei
herauskommt, ist eine Diktatur.
Wenn ihr in den Policybriefen nachlest, werdet ihr
feststellen, daß Ron nicht auf diese Art vorgegangen ist. Die
Art, wie man expandiert, ist daß man sich nach oben aus dem
Orgboard hinausbewegt, indem man jemanden ausbildet, der den
eigenen Hut übernimmt. Und anschliessend kreiert man ein neues
Orgboard, das über dem alten entsteht. Dieses neue Orgboard
könnte verschiedene Organisationen unter sich haben, oder es
könnte sein, daß die alte Organisation eine Abteilung in dem
neuen Orgboard wird. Das ist die Art, wie man wirklich
expandiert. Das hat mit dem Zustand Macht und Machtwechsel zu
tun. Man bildet jemanden aus, der die Tätigkeit übernimmt, die
man selbst ausgeübt hat, und bewegt sich nach oben in eine
höhere Position hinein.
Das ist also nicht das, wie wenn man von jemandem nach oben
getreten wird. Es hat auch nichts mit irgendwelchen goldenen
Fallschirmen zu tun, daß man ausgezahlt wird und die Firma
verläßt. Man benutzt das, was man hier geschaffen hat, und
übergibt es jemandem, der kompetent ist. Entweder habt ihr nun
diesen Bereich, der gut läuft, und baut da noch einen und dort
noch einen anderen auf, oder ihr benutzt den einen Bereich als
Teil eines neuen Orgboards, das im Entstehen begriffen ist. Und
immer dann, wenn ihr das Gefühl habt, daß ihr zuviel Kraft
ausüben müßt oder es euch zuviel Anstrengung kostet, dann
solltet ihr euch überlegen, ob ihr nicht jemanden einsetzen
könnt, der für den Bereich zuständig ist. Ihr bildet ihn aus
und könnt euch auf dem Orgboard entsprechend nach oben bewegen.
Man muß natürlich die Leute auch ausbilden, damit sie in der
Lage sind, Auswertungen vorzunehmen.
Wenn Ron sagt, daß der Hut übergeben werden sollte, dann
meint er wirklich alles, was ihr über diese Tätigkeit wißt.
Vielleicht ist euch diese Vorgehensweise unbekannt gewesen, oder
vielleicht erscheint sie euch nicht glaubwürdig, weil sie im
Geschäftsleben normalerweise unbekannt ist. Aber ich möchte
eure Aufmerksamkeit auf eine Sache lenken. Ich kann es beweisen.
Ron hat das für euch gemacht.
In diesem ganzen Vortrag haben wir über die grünen Bände,
die roten Bände, die Technologie des Rechtsbereichs, des
Herausfindens von Daten und über die Technologie der Datenserien
gesprochen. Das war sein Hut. Ihr könnt diese Sachen kaufen,
lesen, studieren und lernen. Er hat seinen Hut an euch
übergeben. Und das ist der Grund, warum die ganze Sache
expandiert ist und warum sie immer noch expandiert. Schaut euch
einfach die Freie Zone an! Innerhalb des letzten Jahres hatten
wir einige Leute, die Projekte durchgezogen haben, über die
weltweit Presseberichte erschienen sind. Sie haben Dinge gemacht
und Situationen in Ordnung gebracht, die viel größere und
reichere Organisationen nicht tun konnten. Und sie haben Dinge
herausgefunden über das, was auf diesem Planeten vor sich geht,
über Szenarien und über das Leben, in einem größeren Masse,
als es jemals möglich war. Sie haben diese Daten verbreitet, so
daß jetzt wahrscheinlich mehr Leute darüber Bescheid wissen als
je zuvor. Es gab Forschungen und Pilotprojekte, und es wurden
Dinge herausgefunden, von denen die meisten Wissenschaftler nur
träumen. Denn die meisten von ihnen haben die Einstellung:
"Falls wir dieses Jahrhundert überleben und nichts allzu
schief ginge, dann werden wir vielleicht irgendwann einmal in
ferner Zukunft diese Dinge herausfinden." Und diese ganzen
Sachen wurden ohne die entsprechenden Forschungsgelder, die
diesen Leuten zur Verfügung stehen, ohne Regierungsgelder und
all das zustande gebracht. Warum funktioniert das?
Der Grund für das Ganze ist: In dem Moment, als Ron sich nach
oben aus dem Orgboard hinausbewegt hat, hat er seinen Hut
übergeben. Er arbeitet heute auf einer galaktischen Ebene, aber
er hat den Hut, was diesen Planeten betrifft, an uns alle
übergeben. Wir haben ihn. Es ist ganz einfach. Ihr werdet
expandieren. Das ist in Ordnung! Ihr könnt Spass, Gewinne und
Akzeptanz im Spiel haben. Wir können die Störungen überwinden.
Wir haben sie schon überwunden. Wir müssen es jetzt nur mehr
und mehr auf die einzelnen Dynamiken anwenden, die anderen Leute,
die diese Störungen noch nicht überwunden haben. Ist euch klar,
daß all die Dinge, über die ich in diesem Vortrag gesprochen
habe, auf dem beruhen, was mir Ron bei meiner Ausbildung gesagt
hat? Ist euch bewußt, daß ich gerade dabei bin, meinen Hut an
euch zu übergeben, damit ihr das alles lernt und eure eigene
Logik im Leben anwenden könnt? Sowohl Ron als auch ich wünschen
euch Erfolg und Überlebensfähigkeit dabei. Vielen Dank!