Das Verbessern von Zuständen im Leben
Vortrag von Captain Bill am 1./2. Dezember
1990
Teil 2
Ihr werdet mehr darüber verstehen, wenn ich fortfahre. Ich
werde Euch nun sagen, was der Zustand von diesem Spiel hier ist,
den man herausfinden sollte. Der Zustand nennt sich Notlage.
Man hat dabei den Eindruck von einer Menge Bewegung, von
Leuten, die sich herumbewegen, aber was ist dieser Zustand
überhaupt? Er bedeutet, daß Dinge schlechter werden, wenn man
nicht irgend etwas unternimmt. Wenn man es als eine Statistik
oder Graph ansieht, ist es eine Linie, die leicht nach unten geht
(1). Und sogar wenn es einen Moment gleich bleibt, wird es mit
der Zeit nach unten gehen, da nichts unternommen wurde dagegen
(2). Wir haben hier auf der horizontalen Linie unten Zeit, und
auf der vertikalen Verbesserung. Wenn also die Zeit vergeht, dann
gibt es entweder keine Verbesserung oder es verschlechtert sich
(3).

Wenn man es auf das Leben bezieht oder auf das Auditing, dann
würde es bedeuten, daß man keine Gewinne hätte oder man
Gewinne verlieren würde. Oder wenn man kein Auditing bekommt und
sich das Leben anschaut, dann fängt das Leben an, einen zu
überwältigen, jedes Jahr ein bißchen mehr. Oder diese Leute,
von denen ich vorher sprach, die mit diesem wirtschaftlichen und
administrativen Druck einen kontrollieren wollen, die stellen
sicher, daß man jedes Jahr ein bißchen weniger Geld zur
Verfügung hat. Oder wenn man es auf die Gesundheit bezieht, dann
ist der Körper nicht mehr so gesund oder nicht mehr so aktiv.
Man kann nicht mehr Ski fahren oder jedes Jahr ein bißchen
weniger gut oder weniger lang. Da hätte man also den Grund
herausfinden sollen, warum das so ist und wie man das handhabt.
Und wir wissen heute, daß die Wissenschaft, die Medizin und
die Regierungen entweder diese Gründe nicht herausgefunden haben
oder wenn sie es haben, dann halten sie das absichtlich zurück.
Die Leute werden alt und werden sterben.
Man kauft sich ein Auto. Das wird graduell schlechter, und
schließlich schmeißt man es weg. Man hat etwas weniger
Kaufkraft jedes Jahr. Das Geld ist nicht mehr so viel wert. Das
ist in vielen Gebieten so. Es gibt mehr Verwirrung jedes Jahr in
vielen Gebieten der Welt. Man wußte, daß alles sehr stabil war,
aber jetzt fängt es an, etwas mehr Variablen zu geben. Es gibt
da die EG, es gibt da wirtschaftliche Mächte oder Kämpfe. Es
gibt terroristische Anschläge, die passieren könnten.
Es war einmal so, daß es sicher war, in der Stadt zu leben.
Man hat seine Türen nicht abgeschlossen oder sein Auto offen
gelassen, aber heute ist es eher so, daß einem das Radio aus dem
Auto gestohlen wird oder die Wohnung wird ausgeräumt oder man
wird von einem Drogensüchtigen auf der Straße überfallen. Oder
als Lehrer sieht man, daß die Kinder mehr und mehr Gewalt sehen
am TV. Sie kommen vielleicht selber in die Drogenszene, und ihre
geistige Kapazität geht langsam herunter. Das sind alles
Beispiele, und die existieren jetzt.
Warum hat das niemand gesehen und die Formel herausgefunden?
Einigen Leuten läuft es in einem gewissen Gebiet besser als
anderen, und man sieht gewisse Leute, die das in einem bestimmten
Gebiet überwinden, aber nicht gesamthaft auf allen Gebieten.
Einige Leute sind auf die Naturheilpraktiken gegangen, und es
geht ihnen für eine Weile besser, aber sie leben immer noch
nicht sehr viel länger. Sie haben nicht alles herausgefunden,
was es herauszufinden gibt. Vielleicht haben sie einfach
zufällig etwas Richtiges gemacht. Und Leute, die vielleicht sehr
hart arbeiten, die zwei Jobs haben oder noch richtig investiert
haben, haben es geschafft, sich über das wirtschaftliche
Szenario herauszuheben, und es geht ihnen wirtschaftlich eine
Weile besser. Einige Leute haben die alten Traditionen
eingehalten und sichergestellt, daß sich ihre Kinder nicht mit
Kriminellen oder Drogensüchtigen herumtreiben. Den Kindern geht
es dann gut in der Schule, und sie machen Fortschritte. Aber wenn
man dann jemanden fragt: "Was ist denn der Zustand, den du
da gesehen hast, und welche Formel hast du da angewendet?",
dann sagt er: "Naja, ich weiß nicht wirklich, es kam mir
einfach so in den Sinn."
Um zu wissen, welcher Zustand es wirklich ist, muß man
wissen, was das Spiel wirklich ist, das wirkliche Spiel auf den
Dynamiken und das wirkliche Spiel, das die Spieler auf diesen
Dynamiken kreieren wollten, und welche Ziele sie da hatten. Wenn
man das nicht weiß, kann es sein, daß man einfach denen, die
das Spiel stören, folgt. Man könnte denken, daß die gewinnen,
da sie die richtige Formel zu haben scheinen. Und dann kopiert
man sie und macht sie nach.
Man könnte denken, daß die Leute, die Drogen verkaufen, eine
Menge Geld machen, also verkauft man am Abend noch Drogen. Aber
Drogenhändler schaden der körperlichen und geistigen Gesundheit
derer, denen sie die Drogen verkaufen. Und dann haben sie eine
Nichtübereinstimmung oder einen ARK-Bruch mit den Dynamiken,
denn schließlich soll sich jeder verbessern. Sie verdienen zwar
Geld für eine Weile, und sie heben sich über dieses
wirtschaftliche Szenario heraus. Aber das nächste, was passiert,
sie werden möglicherweise von der Polizei verhaftet, und dann
verlieren sie sogar ihre Freiheit. Oder noch schlimmer - sie
haben sich vielleicht mit größeren Drogendealern eingelassen
und sind Konkurrenz zu denen und werden umgebracht. Oder
vielleicht finden sie heraus, daß ihre eigenen Kinder die Drogen
nehmen, mit denen sie die ganze Zeit zu tun haben, und daß die
Kinder davon abhängig geworden sind. Oder sie fangen selbst an,
Drogen zu nehmen, und sie bekommen die ganzen geistigen
Verrücktheiten oder einen Verlust von geistiger Kapazität oder
werden psychotisch. Nun, das ist offensichtlich nicht die
richtige Formel.
Die Frage ist nun, was ist mit den anderen, mit denen, die
stören. Haben die denn die richtige Formel? Tatsächlich nicht,
die werden auch älter, und das einzige, was die wissen, ist, wie
man oder daß man einen anderen Körper nimmt. Das ist ihr
Geheimnis oder das ist, was sie für sich behalten haben. Auf
dieser Basis überleben sie. Es ist bestimmt ein Geheimnis auf
diesem Planeten, aber es ist auch ein Geheimnis außerhalb dieses
Planeten, und zwar - wie hält man Kontrolle? Man hält die
Linien aufrecht, über verschiedene Leben hinweg.
Da gibt es diese kleinen Gruppen, geheimen Gesellschaften, wo
das passiert. Und sie stellen sicher, daß niemand in dem
Bildungssystem der Erde darüber erfährt. Sie haben die Formel
nicht wirklich, denn sie behalten alle diese Geheimnisse für
sich. Und in jedem Spiel, in dem man sich verbessern möchte,
möchte man, daß sich die anderen auch verbessern, da man
schließlich die anderen Dynamiken auch hat.
Was können wir aus all diesen Beispielen sehen? Was ist Teil
von diesem langsam absinkenden Zustand? Wir haben gesehen, daß
jemand, der härter gearbeitet hat, der einen zusätzlichen Job
genommen hat, mehr Geld bekommt, auch ohne gerade Drogen zu
verkaufen. Das ist noch nicht die Formel, das sind nur
Bestandteile davon. Und die andere Person, die Drogen verkauft
hat, Kriminelle nachgemacht hat, ist out-ethisch geworden - gegen
die Dynamiken. Ethik hat also etwas damit zu tun. Oder wir haben
das Beispiel gehabt, daß die Eltern mit ihren Kindern sprechen,
so daß die nicht in die Drogenszene hineingeraten und es in der
Schule schaffen. Wir haben hier das Verbreiten einer Idee, eine
Kommunikation. Und wir haben gesehen, daß alle Leute, die auf
diesem Trend nach unten wandern, sich haben Zeit nehmen oder Zeit
finden müssen, um etwas anderes zu tun oder um etwas
Zusätzliches zu tun. Wir haben also hier den Faktor von Sparen.
Sie mußten Zeit sparen oder Geld. Für das Geld konnte man nicht
mehr soviel kaufen. Und sie mußten sich die Zeit nehmen, um
ihren Kindern das beizubringen. Und sie mußten auch etwas
verändern, sie mußten etwas Neues machen, das sie davor nicht
gemacht haben. Sie mußten also ihre Operationsbasis oder ihre
Handlungsweise verändern. Sie mußten etwas Neues machen, das
erfolgreich war, das diese Situation handhabte.
Ron hat die niedergeschriebene Formel gegeben. Die basiert auf
der Analyse, die er dazu gemacht hat, so wie ich Euch das jetzt
erzählt habe. Die Formel ist also folgendes. Nachdem man
analysiert hat, in welchem Gebiet man sie verwenden will, da
wirbt man, verbreitet etwas oder produziert (1). Und das heißt,
auf dem richtigen Gebiet oder auf der Dynamik, wo man das machen
will, ein gutes Produkt oder ein Produkt von hoher Qualität
herzustellen oder eine gute Kommunikation zu haben, ein gutes
Gespräch mit den Kindern, so daß sie auf dem richtigen Weg
bleiben. Und er hat es in einer bestimmten Reihenfolge
niedergeschrieben, und wenn man es in der richtigen Reihenfolge
tut, dann kann man damit Erfolg haben. Wenn man es z.B. auf ein
Geschäft anwendet, dann könnte man mehr Kunden finden, um seine
Kundenliste zu verbessern, man könnte ein Produkt von besserer
Qualität produzieren und auf den Markt bringen. Wenn unsere
Graphik hier nun eine Einkommensstatistik wäre, dann könnte man
sehen, daß man sie nach oben bewegen könnte.
Oder wie sie es heute in Gemeinden oder Gemeinschaften machen.
Da bilden sie Lehrerkomitees, die den Kindern speziell
beibringen, was es mit Drogen auf sich hat oder wie man damit
umgeht, oder wo sie ihnen speziellen Unterricht geben, so daß
sie nicht in diese Szene hineingeraten.
Und wenn man das anfängt, dann findet man heraus, daß man
dafür entweder zusätzliche Zeit braucht oder zusätzliches
Geld, um Werbung zu machen. Man muß dann etwas streichen, was
man vorher gemacht hatte. Aber man sollte darauf achten, daß man
nicht etwas streicht, was einen zumindest auf dem gleichen Niveau
gehalten hat. Also muß man Zeit oder Geld einsparen (2).
Wenn man das nun macht, also irgendwelche Sachen nicht mehr
macht, die nicht mehr produktiv sind, und diese Zeit dann
verwendet, um den Schritt in Nr. 1 zu machen, zu werben, zu reden
oder zu produzieren, dann sieht man, daß man seine
Organisationsbasis (3) verändert hat und daß man als drittes
diese Veränderung organisieren muß.
Weil es nun weiter geht, muß man sich vorbereiten, denn man
wird weitere Produkte liefern müssen oder man wird weitere Zeit
investieren müssen, um mit den Kindern zu sprechen, und man wird
weitere Zeit brauchen, um das Produkt an seine Kunden zu liefern.
Also ist das nächste hier, daß man sich vorbereitet, mehr zu
liefern (4).
Das letzte ist, daß man die Ethik etwas anziehen, stärken
(5) muß, während man das ganze tut. Man verstärkt die Ethik,
damit man nicht wieder in die Falle hineingerät oder diesem Pfad
folgt oder daß man die, die das Spiel stören, unterstützt. Das
wäre also die Reihenfolge, mit der man mit dieser Formel Erfolg
hat.
Egal auf was immer man sie anwendet, wäre das, wie man eins
nach dem anderen macht und dabei immer die verschiedenen Faktoren
berücksichtigt, wie wenn man Bälle jonglieren würde. Wenn man
nicht wirbt oder etwas produziert oder spricht, sondern einfach
nur spart, dann würde man sich einfach zu Tode sparen. Nur wenn
man diesen ersten Schritt macht, dann muß man tatsächlich
sparen, da man für diesen ersten Schritt die notwendige Zeit
braucht. Wenn man diese ersten Schritte gemacht hat, dann hat man
bereits seine Operationsbasis verändert und muß es regulieren
und muß es in seinen neuen Arbeitsplan integrieren. Wenn man das
tut, also dafür wirbt, dann muß man sich darauf vorbereiten,
daß man mehr liefert oder daß man bessere Qualität liefert,
weil man das Produkt in (1) verbessert. Man muß schauen, daß
man die Ethik drin hält. Es kann sein, daß man in dem Prozeß
mehr Leute anstellen muß. Vielleicht wollen die dann Drogen
verkaufen oder irgendwelche Schmutzstoffe in die Milch tun, etc.
Wenn wir es auf die Umweltverschmutzung anwenden, was wäre
dann? Würde dann nicht mehr Produktion das ganze noch mehr
verschmutzen? Wenn man es nun auf dem Spiel der Dynamiken spielt
und ein besseres Spiel haben will, dann wird man ein Produkt
produzieren, das da etwas verbessert. Man wird da sparen, wird
die Operationsbasis ändern, so daß man auch mit Abfallprodukten
etwas tut. Man muß dann also einen anderen Gesichtspunkt
einnehmen, und man muß mehr seine Ethik drin haben, um mehr zu
liefern und den anderen Dynamiken auch gerecht zu werden oder zu
helfen.
Wenn man sich der Umgebung bewußt ist und z.B. in der Partei
der Grünen ist - die machen tatsächlich etwa diese Formel. Die
erzählen, welchen Schaden man der Umgebung zufügt und was man
dagegen unternehmen sollte. Die stellen was immer sie können aus
Altstoffen her, sie ermutigen, daß man Recycling-Produkte
herstellt. Sie sagen tatsächlich, man soll sparen, man soll
nicht soviel wegschmeißen, man soll nicht soviel Verschmutzung
in die Luft lassen. Sie nehmen ein kleines Schiff und fahren ins
Meer hinaus und versuchen einen großen Dampfer, der irgendwelche
nuklearen Abfälle hat, zu stoppen, und schauen, daß ihr Bild
mit dem kleinen Schiff in die Zeitung kommt und so weiter. Man
hat es am Fernsehen verfolgen können, wie sie mit ihren kleinen
Schiffen und mit wenig Geld da hingefahren sind. Die großen
Schiffe, mit ihren Millionen dahinter, haben dadurch ganz
schlechte Presseberichte bekommen.
Man kann beobachten, daß sie ihre Operationsbasis verändert
haben. Sie schreiben nicht nur irgendwelche Briefe an ihre
Abgeordneten, sondern sie sind dazu übergegangen, tatsächlich
etwas zu tun, etwas zu machen, das man dann sehen kann.
Und sie bereiten sich darauf vor, mehr davon zu liefern. Sie
verlangen Spenden oder bitten darum, so daß sie mehr davon
machen können. Sie wollen damit, daß die Leute grün denken,
Recycling-Produkte kaufen, etc.
Und sie müssen unter sich beschlossen haben, daß sie ihre
Ethik beibehalten, daß sie sich nicht kaufen lassen von
irgendwelchen großen Firmen oder sich bestechen lassen und dann
die ganzen Lügen erzählen, sondern, daß sie unter sich bei der
Wahrheit bleiben, und auch, daß sie die Ethik von anderen Leuten
verstärken. Sie versuchen, daß da jeder die Ethik verstärkt.
Sie haben also die richtige Formel gemacht. Vielleicht haben
sie sie nicht gekannt oder nicht gewußt, aber irgendwie sind sie
dazu gekommen, das zu tun. Und man findet, daß in der letzten
Zeit das Bewußtsein über die Umgebung nicht weniger geworden
ist, sondern zugenommen hat. Hört Ihr heute nicht mehr darüber,
was die Grünen sagen, wenn's um Recycling und Erhalten geht, als
Ihr vor 5 Jahren gehört habt?
Wir wissen von Informationsquellen, daß erstaunlicherweise
eine der Gesellschaften, die die Grüne Bewegung unterstützt,
die Rockefeller Foundation ist. Das sind dieselben Leute, die
diese Sachen in Alaska verursacht haben, wo das Öl ausgelaufen
ist. Man kann sich also fragen, was hier geschieht. Warum sind es
gerade die Leute, die nur am Geld interessiert sind, das ihnen
das Öl bringt, die die Grünen unterstützen?
Und jetzt sieht man, wie Störungen ablaufen. Das ist, warum
man sich wirklich an die Ethik halten muß und das Spiel kennen
muß. Denn der Grund, warum niemand diese Formel herausgefunden
hat - außer LRH - war, daß jede Gruppe, die zu dieser Formel
kam oder etwas davon gefunden hatte, übernommen worden ist.
Hier in unserem Beispiel müssen wir nur noch zusehen - wenn
die Übernahme fertig ist - für was sie sie dann einsetzen. Denn
es ist so, wenn man so eine Gruppe übernimmt, dann kann man sie
von der Störungsseite her natürlich für bestimmte Dinge
gebrauchen.
In den früheren Zeiten haben sie, wie wir gesehen haben,
etwas übernommen, nur um es zu zerstören und auszurauben. Aber
dieser Tage sind sie viel intelligenter. Es kann sein, daß sie
es benutzen, um die Konkurrenz zu erledigen. Also - mit anderen
Worten - all die anderen Gesellschaften, die sie als Konkurrenz
ansehen, und die nicht auf der Seite der Störung stehen. Sie
könnten ihren Einfluß, den sie auf die Grünen haben, benutzen,
um Gesetze durchzubringen, die so einschneidend und teuer sind,
daß es sich niemand überhaupt leisten kann, diese Gesetze zu
erfüllen, außer der Rockefeller Gesellschaft. Dann werden diese
anderen Firmen auf dem Aktienmarkt krachen und Rockefeller kann
sie aufkaufen.
Einen anderen Grund, warum sie das tun könnten, darf man
nicht außer Acht lassen. In der deutschen Politik der letzten
paar Jahre - in anderen Ländern auch - da hatten die beiden
größten Parteien ein sehr enges Verhältnis. Beide waren unter
50%. Keine hatte die Mehrheit. Aber die grüne Partei hatte 2
oder 3%. Auf welche Seite die sich immer schlugen - oder dazu
gebracht wurden, sich zu schlagen - hat den Unterschied gemacht,
ob ein Gesetz durchgekommen ist oder nicht. Ein sehr guter Weg,
um die Politik eines ganzen Landes unter Kontrolle zu bekommen -
ohne all das Geld auszugeben, das benötigt wäre, um das ganze
politische System zu übernehmen - ist nur die Gruppe zu
übernehmen, die da gerade den Ausschlag gibt. Wenn man diese
kleine Minorität kontrolliert, die den Ausschlag gibt, dann
könnte man natürlich denen auch sagen: "Schlagt euch auf
keine Seite", und keine Seite würde dann ihre Gesetze
durchbekommen. So hätte man die Möglichkeit, die eine Seite zu
begünstigen, die andere Seite zu begünstigen oder keine von
beiden. Und dann hat man die beiden großen Parteien, die zu
einem kommen und sagen: "Wieviel wollt ihr für die Grünen?
Wir brauchen die." Das sind die intelligenteren
Kontrollszenarien, die ablaufen.
Aber warum ist das passiert? Das alles geht auf die Tatsache
zurück, daß die Grünen aus dem einen oder anderen Grund den
Zustand richtig erkannt und die Formel richtig angewandt haben.
Es war ein tatsächlicher Zustand im Spiel, und die Zerstörer
haben das natürlich sofort bemerkt. Und haben geschaut, daß sie
ihre Finger da hineinbekommen haben.
Ich gebe Euch dieses Beispiel, denn wenn Ihr diese Zustände
mit ihren Formeln anwendet, dann werdet Ihr auch Erfolg haben.
Man weiß jetzt noch nicht, was mit den Grünen passiert in den
nächsten paar Jahren.
Aber es gibt ein paar schreckliche Dinge, die auf den tieferen
Zuständen mit ihnen passieren können. Zu dem kommen wir
später.
Das ist also das, was man in diesem Universum eigentlich
lernen sollte. Wenigstens das. Denn wenn man diese Formel tun
würde, dann kommt man zu dem Bewußtsein, daß durch das ganze
Universum, die Planeten, Materie, die 5. Dynamik, die Tiere,
alles eine Beziehung zu dem gesamten Spiel hat. Es war nicht nur
ein Spiel für menschliche Wesen. Es hat alle Dynamiken da drin.
Wenn man sehr gut in dieser Sache wäre, dann käme man zu dem
Punkt, wo man sehr gute Kommunikation zu seinem Auto bekommen
könnte, und es würde für eine sehr lange Zeit halten. Es gibt
Geschichten von Leuten, die mit ihren Pflanzen sprechen, und
diese Pflanzen sind viel gesünder als andere Pflanzen.
Wenn man das alles richtig macht, und wenn es der richtige
Zustand ist, den man gefunden hat - und ich muß da anfügen, es
ist nicht mehr überall in dem Zustand, weil das Spiel
weitergelaufen ist, es ist schon zuviel geschehen - würde man in
den nächsten Zustand kommen, der sich "Normal" nennt.
Da braucht man eine Menge weniger Anstrengung, und die Dinge
laufen einfach gut. Bevor wir in den "Untergrund"
gehen, zeige ich den Normalzustand, so daß Ihr da ein stabiles
Datum habt. Wenn man diese Formel richtig angewandt hat, auf
welchem Gebiet auch immer, eben da, wo man gesehen hat, daß es
das Richtige ist, - wenn man diese Formeln nun mehrere Wochen
oder in gewissen Fällen auch über ein Jahr hinweg macht und
immer wieder diese Schritte durchgeht, dann würde man in diesen
Normalzustand kommen.

Hier hätte man Zeit und Verbesserung, und das würde immer
besser und besser, auf einem schönen Gradienten.
In einem Geschäft würde man jedes Jahr etwas mehr Geld
einnehmen, man hätte mehr Kunden. Auf die Umwelt bezogen würde
die Luft sauberer werden, man hätte weniger Vergiftung oder
Verschmutzung. Man hätte mehr Produkte, die recycled sind. Wenn
man nun diesen Notstand durchgearbeitet hat, fängt es an, in die
richtige Richtung zu gehen. Das möchte man dann natürlich
beibehalten. Dies möchte man natürlich nicht verändern. Die 2.
Dynamik läuft besser, den Kindern in der Schule geht es besser,
da will man nichts verändern, oder?
Die Formel, die LRH ausgearbeitet oder aufgeschrieben hat,
fängt mit diesem Punkt an: "Verändere überhaupt
nichts!" (1) Das ist das erste, was man macht.
Wir haben da Kinder, und die sind gut in der Schule. Und da
kommt einer daher mit einer phantastischen Idee von Amerika, und
das nennt sich Schlaftonbänder. Das geht so: Man nimmt
Kopfhörer, setzt sie den Kindern auf und läßt die ganze Nacht
Tonbänder laufen. Man lernt dann zweimal so schnell oder so
etwas. Wenn man gerade diese Notstandsformel durchgemacht hat und
die Kinder in der Schule besser geworden sind, dann läßt man
sich lieber nicht darauf ein und sagt: "Nein, das brauche
ich nicht." Auch LRH hat gewußt, daß eine Menge Leute
nicht wissen werden, warum man in so einer Situation keine
Veränderung machen sollte. Und so hat er eine Handhabung für
den Fall aufgeschrieben, daß jemand doch etwas ändern will, mit
den besten Absichten natürlich. Man sollte also nichts
verändern, aber allein durch das Leben werden sich
Veränderungen ergeben. Das untersucht man, das schaut man sich
an. Es kann sein, daß es nicht einen selbst betrifft. Man
schaut, ob alles richtig läuft (2), wie eine Henne, die auf die
kleinen Küken aufpaßt. Oder wie der Bauer, der das Wetter
beobachtet und schaut, in welchem Zustand seine Felder und seine
Vorräte sind.
Wenn sich das Gebiet verschlechtert, d.h., wenn es in Notstand
zurückgeht, dann findet man heraus, warum das so ist, was da
passiert ist. D.h., man schaut, wann die Veränderung passiert
ist, wann es angefangen hat herunterzugehen, und man findet
heraus, was gerade da passiert ist, und das handhabt man. (3)
Man hat zum Beispiel Schüler, die alle besser studieren in
der Schule. Der Schwager vom Bürgermeister hat ein
Elektrogeschäft. Er überzeugt nun den Bürgermeister, daß er
eine bestimmte Beleuchtung in der Schule installieren soll. An
einem Wochenende kommen sie und installieren all diese neuen
Lampen, während davor die Kinder einfach kleine Lämpchen am
Pult hatten. Der Bürgermeister sagt: "Phantastisch, das ist
eine Modernisierung der Schule." Aber als Elternteil wundert
man sich, warum das Kind nicht mehr soviel lernt. Man findet
heraus, daß zum gleichen Zeitpunkt, als es begann, schlechter in
der Schule zu werden, diese Lampen installiert wurden. Man geht
nun hin und schaut sich das genauer an und sieht, daß das Licht
sich auf den Seiten reflektiert und die Kinder deshalb nicht mehr
so gut lesen und studieren können. Vorher konnten sie ihre
kleine Lampen so richten, daß das Licht sie nicht blendete und
sie lesen konnten. Dann muß man also ein Elternkomitee gründen
und schauen, daß die neuen Lampen verschwinden und die alten
wieder herkommen. Zu diesem Zeitpunkt ist es schon so weit, daß
die Hälfte der Kinder zum Optiker gegangen ist und Brillen
angepaßt bekommen hat. Und der Optiker ist ein Vetter vom
Bürgermeister. Um das zu handhaben, müßte man einen neuen
Bürgermeister wählen. Manchmal kann so eine Handhabung, nur um
den Normalzustand zu erhalten, ziemlich schwierig werden.
Man muß sich da an folgendes erinnern. Nehmen wir das
Beispiel von Geld. Wenn man immer etwas mehr Geld verdient, dann
muß man trotzdem schauen, daß es über der Inflationsrate
bleibt. Wenn das Gepunktete die Inflationsrate wäre, dann wäre
man, obschon man immer mehr verdient, in einer Notlage, weil das
Geld immer weniger Kaufkraft besitzt.

Wenn das untere das Einkommen und das obere die Inflation ist,
dann muß man schauen, daß man sein Einkommen über der
Inflationsrate hält, um in Normal zu sein. Wenn man nun sieht,
daß es darunter ist, dann muß man wiederum die Notstandsformel
anwenden, muß vielleicht ein neues Produkt finden oder mehr
werben, um über der Inflationsrate zu sein.
Ich kann Euch eines sagen, viele, die "erfolgreich"
sind, arbeiten auf der Gegenseite im Spiel. Und solche Leute
werden nicht lange erfolgreich sein und nicht auf vielen
Gebieten, weil sie sich gegen die Dynamiken wenden. Die meisten
von ihnen haben schwere gesundheitliche Probleme. Zu dem kommen
wir später noch, wo das zu den Conditions paßt. Aber jeder
andere, der erfolgreich ist, hat realisiert, daß er es so machen
muß. Er weiß vielleicht nicht warum, und vielleicht kennt er
auch nicht die richtige Formel. Es ist nur eine Sache von simpler
Mathematik.
Ich werde Euch beweisen, daß es im "großen Kanton"
nördlich von Euch gerade passiert. Die meisten Deutschen machen
- ob man es nun weiß oder nicht - nebenbei Schwarzarbeit.
Entweder macht's die Frau, oder der Mann. Sie haben irgendein
kleines Nebengeschäft. Vor einigen Jahren haben
Regierungsstellen in der Presse und am Fernsehen gesagt, daß sie
nicht möchten, daß die Leute, die Steuern zahlen, für die
Schwarzarbeiter mitzahlen, und daß sie deshalb ein Gesetz machen
wollen, wonach jedermann, der jemanden kennt, der schwarz
arbeitet, das berichten soll. Das war dem Kohl seine Partei - und
das war ein Schuß nach hinten. An diesem Wochenende haben sie
fast die Regierung verloren. Sie haben die ganze Idee am Montag
wieder zurückgezogen, ganz offiziell am Fernsehen und in der
Presse. Sie hatten die Statistiken angeschaut, und hatten
festgestellt, daß die deutsche Wirtschaft zu etwa 40% aus
Schwarzarbeit besteht. Sie hatten sich vorgestellt, daß es 55%
ehrliche Leute sind, die da arbeiten, und 45% Schwarzarbeiter.
Und sie nahmen an, daß sie die 55% dazu bringen könnten, daß
sie über die 45% berichten. Aber da hatten sie nicht gut genug
geschaut, denn es waren die gleichen Leute. Also, es waren 90%
der ehrlichen Leute, die nebenher auch noch Schwarzarbeit gemacht
haben, und es gab nur zehn Prozent, die nur Schwarzarbeit gemacht
haben. Als das an diesem Wochenende herauskam, da haben sie eine
Menge Briefe bekommen in Bonn, wo sich die Leute beschwert haben
und gesagt haben, das sei wie bei der Gestapo. "Wir wollen
nicht über unsere Freunde Berichte abliefern!" Und das
haben sie dann sehr schnell gestoppt, denn eines der schlimmsten
Dinge, die man mit der Regierung in Bonn machen kann, ist, sie
anzuschuldigen, daß sie gleich wie die Nazis seien. Da sind sie
sehr empfindlich.
Das war ein Szenario, das nicht funktioniert hat. Es gab da
Leute, die die richtige Sache machten. Denn als es darum ging,
daß ihre persönlichen Finanzen involviert waren, da wußten sie
genau, welche Knöpfe zu drücken waren. Die haben den Grund sehr
schnell gefunden. Sie sagten der Regierung, sie benehme sich wie
die Gestapo. Sie haben es sofort gehandhabt und so konnten sie in
Normal bleiben. Vielleicht war es nicht einmal der richtige
Grund, aber auf jeden Fall hat es funktioniert. Für diese
spezielle Situation war es wohl der richtige Grund. Sie hätten
damit gleich weiterfahren und sagen können: "Warum müssen
wir eh soviel Steuern bezahlen? Das ist der Grund, warum wir
soviel Schwarzarbeit machen!" Aber das haben sie nicht
gemacht. Mit anderen Worten: sie haben nicht das ganze Szenario
gesehen, den graduellen Anstieg von Steuern über die Jahre
hinweg. Aber diesen Punkt haben sie sofort erkannt und haben
gesagt: "Das ist wie die Gestapo!" Das ist ein
Beispiel, wie man in Normal bleibt.
Die andere Situation ist, daß man die Notstandsformel gemacht
hat, und nun fängt es an, sich zu verbessern. Man kommt über
die Inflationsrate, und es läuft besser und besser. Dann muß
man wieder herausfinden, was der Grund ist, also was das ist, was
gleichzeitig mit dem Anstieg passiert ist, und das verstärken
(4). Vielleicht wird die Milch, die man verkauft, plötzlich sehr
berühmt in Zürich. Und all die Bestellungen kommen von Zürich
und steigen da an. Vielleicht gibt es Leute, die von weither
kommen, um die Milch zu kaufen und erzählen ihren Freunden davon
und bringen ihre Freunde mit, um auch zu kaufen. Und man weiß
nichts davon. Dann muß man herausfinden, warum das so ist, und
das verstärken. So geht man hin zu seinem Verkäufer und sagt:
"Hast du genug Milch auf Lager? All die Zürcher kaufen
unsere Milch." Und er sagt: "Wußte ich gar
nicht", und füllt seinen Lagerbestand.
Oder im Fall der Schule haben andere Eltern gehört, daß das
eine gute Schule ist, und wollen ihre Kinder da auch rein tun,
weil die Kinder da etwas lernen. Vielleicht hat ein Kind von
dieser Schule ihrem eigenen Kind geholfen, und so hat sich das
Kind in der Schule verbessert.
Das nächste, was also passieren wird: Es verbreitet sich. Die
Verbesserung wird steiler oder verstärkt sich. Es geht schneller
und schneller.
In diesem Zustand, der ziemlich stabil ist und nach oben geht
hat man eine hohe Ethik (5). Irgend etwas machen die Leute in der
Gruppe, in dem Club, in der Schule oder man selbst auch richtig.
Deshalb sollte man nicht auf den Leuten herumhämmern, sondern
man sollte es leicht nehmen. Anstatt daß man jemanden, der eine
Milchflasche im Geschäft zerschlagen hat, gerade entläßt, ruft
man ihn nur rein zu sich und sagt: "Schau mal, je mehr
Flaschen du zerbrichst, desto schwieriger wird es für uns,
Profit zu machen, und irgendwann müssen wir dir etwas vom Gehalt
abziehen. Warum trägst du nicht Gummihandschuhe, so daß dir
nicht die Flaschen entgleiten und du sie nicht
zerschlägst?" Einfache Sache. Man hutet sie. Man erklärt
ihnen, wie man Dinge tut, und zwar mit etwas Ethikpräsenz, so
daß sie nicht gleich wieder Fehler machen. Das ist Normal.
Die meisten Geschäfte oder Unternehmungen in der Welt wenden
die Notstandsformel nicht richtig an. Wir hatten hier: wirb oder
sprich und produziere und dann spare. Und dann Vorbereitung, daß
man mehr liefern kann. Die machen genau das Gegenteil. Die machen
Nummer 2 sie sparen - und zwar bei Nummer 4, beim Vorbereiten.
Sie tun sich nicht darauf vorbereiten, mehr zu liefern. Die
meisten Unternehmensberatungstheorien, von denen man hört, sind,
daß die Leute in das Unternehmen hineingehen und sagen:
"Aha, das rentiert nicht. Wir schließen diese fünf
Zweigstellen und irgendwann eröffnen wir sie wieder." Das
bringt gar nichts. Irgendwann machen sie dann Bankrott. Es ist
sehr gut für die Großen, die Insider, weil die dann dazukommen,
die Geschäfte ganz billig an der Börse zu kaufen.
Jetzt wo wir wissen, was Normal ist - wir gehen später noch
höher darüber hinaus - gehen wir erst einmal hinunter, um zu
sehen, wo die Leute hingekommen sind im Spiel.
Unter Notlage ist Gefahr das nächste. Es ist mehr als eine
Notlage, es ist wirklich gefährlich. Hier haben wir wieder Zeit
und nach oben die Verbesserung, und das geht nun so:

Ein steiles Absinken. Es sind die Sachen, wo Leute geschockt
sind, wie: "Oh Gott, ich habe meine Arbeit verloren. Ich bin
entlassen worden heute morgen!" "Ich habe falsch
investiert an der Börse, ich habe gerade 100 000 verloren."
Oder in einem größeren Masse, ein Donald Trump würde sagen:
"Ich konnte meine 100 Millionen Zinsen heute nicht bezahlen.
Jetzt werde ich wohl Bankrott gehen." Das ist ziemlich
ernst, und das passiert in diesem Spiel ziemlich viel. Wieviele
Geschäfte gehen Bankrott jedes Jahr? Das sind viele. Und
wieviele Organisationen machen gravierende Fehler? Entweder
investieren sie in die falsche Sache oder sie nehmen die falsche
Technologie oder das falsche Produkt und dann krachen sie
zusammen. In diesem Fall ist nun etwas sehr stark verkehrt.
Die erste Sache, die man tun muß - so schreibt Ron - ist,
etwas zu übergehen oder zu umgehen und die Sache direkt zu
handhaben (1). Man muß dazu realisieren, daß man die ganze Zeit
da war, als es gut ging. Man kam vielleicht in einen
Normalzustand und hat dann andere Leute gebraucht oder hat es
anderen Leuten überlassen, Dinge zu tun, oder man war in einer
Notlage und brauchte Hilfe von anderen. Wir nennen das nun Phase
1 und Phase 2.
Phase 1 ist, wenn man die Dinge mehrheitlich selbst tut und
handhabt und die Sachen dirigiert und andere Leute vielleicht wie
ein Baby trainiert, ihnen die ganze Zeit sagt, was sie zu tun
haben. Man ist die ganze Zeit da. Man vertraut praktisch
niemandem. Wenn man aus Gefahr heraus ist, dann kann man jemandem
etwas zu tun geben, und der wird es dann auch tun. Man delegiert
die Sachen. Das wäre Phase 2. Also wenn man in Gefahr kommt,
dann wechselt man in Phase 1. Es ist ähnlich, wie wenn ein
Schiff beginnt zu sinken. Auf einem guten Schiff oder in einer
guten Mannschaft würde sicher der Kapitän da sein und würde
direkte Anweisungen geben. Wenn die Untergebenen auf dem Schiff
eine Gefahr erkennen würden, würden sie sagen: "Wir
brauchen den Kapitän hier. Er muß uns sagen, wie das zu
handhaben ist, weil wir das nicht wissen!"
In einer Organisation, die auf dem Land ist, wird das häufig
nicht so betrachtet. Man sieht, daß bei Geschäften, die
schlecht laufen und deren Kurse an der Börse crashen, die
Direktoren nicht einmal dort sind. Die gehen zu irgendeiner Bank,
um einen Kredit aufzunehmen. Dieser erste Schritt ist sehr
wichtig, weil man die Situation handhaben muß, nicht irgend
etwas. Wir haben vorhin von richtiger Reihenfolge gesprochen.
Nun, dasselbe haben wir nun hier. Irgendwo muß eine falsche
Reihenfolge hereingekommen sein. Das verursachte, daß das ganze
zusammenkrachte, oder daß das Kind in der Schule überhaupt
nicht mehr studiert. Das ist nun die Situation - das, was da
reingekommen ist, diese falsche Reihenfolge.
Egal, ob es nun jemand ist, der all diese Flaschen
zerschlägt, oder ob es irgendein unzufriedener Angestellter ist,
der herumgeht und erzählt, man würde irgendwelche chemischen
Zusätze der Milch beifügen. Oder vielleicht ist es ein
Konkurrent, ein Zürcher Milchproduzent, der sagt: "Na wißt
ihr, die Leute von dem Kanton da hinten tun Kuhmist in ihre
Milch!" Und all die Geschäfte hören auf, die Milch bei
einem zu bestellen. Man muß hier also etwas Logik anwenden. Man
muß hier durch den ganzen Zyklus gehen, den man aufgebaut hat,
durch die ganzen Produktionslinien, durch die ganzen Abfolgen, um
herauszufinden, was da verkehrt gelaufen ist.
Es wäre dasselbe, wenn wir herausfinden würden, daß das
Video nicht aufnimmt. Es nimmt diesen Vortrag nicht auf. Dann
würden wir zur Kamera gehen und uns die ganzen Kabel anschauen.
Wo ist der Stop, wo ist der Fehler? Wir könnten den genauen
Punkt finden, wo das passiert ist, indem wir das Band abspielen
und schauen, an welchem Punkt es gestoppt hat. Das heißt, man
übergeht, man nimmt nicht die Erklärung von irgend jemandem an,
sondern man geht selbst hin und schaut sich die Situation selbst
an. Aber wenn man nicht selbst der Leiter ist und man sieht, daß
eine Situation wirklich schlecht geht, dann sollte man sofort zu
dem an der Spitze gehen und den darauf aufmerksam machen.
So etwas passiert in vielen Ländern wegen Streiks. Wenn
plötzlich alle Angestellten aufhören zu arbeiten, dann muß man
wirklich den richtigen Grund herausfinden und handhaben.
Vielleicht wurde die Gewerkschaft von der Mafia übernommen, und
es wurde beschlossen, einen kaputtzumachen. Man muß es dann mit
der richtigen Ethik handhaben. Wenn man da nicht zur Polizei geht
dann wird man für den Rest seines Lebens unter der Kontrolle von
diesen Leuten sein.
Der nächste Teil ist nun, daß man Gerechtigkeit, Justice,
ausübt (2). Es gibt viele Firmen, die unter die Kontrolle der
Insider oder der Großen gekommen sind, weil sie diese
Gerechtigkeit nie angewendet haben, als es richtig gewesen wäre,
als die Sache zum ersten Mal aufgetaucht ist. Man muß da mehr
machen. Es ist nicht nur eine Ethiksache. Man muß hier
Gerechtigkeit anwenden.
Und nun muß man das Gebiet wo die Gefahr ist, reorganisieren
Die Maschine, die die ganzen Milchflaschen zertrümmert hat, muß
man entweder reparieren oder sehr schnell eine neue bekommen. Und
vielleicht muß man diese Gerechtigkeit an demjenigen ausüben,
der die Maschine hätte unterhalten oder warten sollen und das
nicht gemacht hat. Oder der Hersteller, der seine Garantie nicht
erfüllt hat. Und der letzte Schritt ist nun, daß man strenge
Richtlinien einführen muß, so daß sich die Situation nicht
wiederholt (4). Wenn man das nicht tut, kann es sein, daß es
sich wiederholt, sobald man es wieder aufgebaut hat. Vielleicht
muß man nun eine neue Person einstellen, die jeden Tag sieht,
daß die Maschinen richtig laufen, und sie wartet. Man kann
ausrechnen, daß es einen viel weniger kostet, dem sein Gehalt zu
zahlen, als das Geld, das man durch diesen Einbruch verloren hat.
Das ist ein Weg, wie Richtlinien in eine Organisation eingesetzt
werden können.
Man hat eine Organisation und man fängt mit einigen
grundlegenden Richtlinien an, daß man z.B. die Leute mit guter
Milch versorgt. Eine andere Richtlinie wäre dann, daß man
saubere Arbeiter und saubere Geräte hat. Das wäre eigentlich
ein Ziel, aber man formuliert es als eine Richtlinie und sagt
alle Angestellten müssen sich die Hände waschen und alle
Flaschen werden sehr sorgfältig gewaschen, usw. All die
Lastwagen werden jeden Tag abgespritzt, bevor sie gebraucht
werden. Einmal hat man Richtlinien, die beschreiben, was man tun
will, und dann hat man Richtlinien, die verhindern, daß etwas
wieder passiert.
In der Freien Zone haben wir Richtlinien von beiden Arten, und
die findet man in Tech Briefing 1, 2 und 3. Wenn man die nicht
kennt, kann man da nachsehen. Die waren sehr gut ausgewertet und
basieren auf Situationen, die früher in der Kirche passiert
sind, von denen wir nicht wollten, daß sie sich wiederholen. Das
ist nun ein Gefahrenzustand und wie man den handhabt.
Ich will noch ein Beispiel geben, wo man nicht selbst die
Organisation läuft, sondern wegen einer anderen Organisation in
einen Gefahrenzustand kommt. Man versucht irgendein Ziel auf
einer Dynamik zu erreichen und macht das erfolgreich und
verbessert sich. Ich bin mir sicher, Ihr habt das alle schon
einmal erlebt. Ihr habt vielleicht versucht, irgendeinen
Papierkram zu erledigen oder irgendeine Genehmigung von einer
Bürokratie zu bekommen. Die Person, mit der man in der
Bürokratie zu tun hat, stoppt einen einfach. Er gibt einem den
Stempel nicht oder das Papier, das man braucht. Die erzählen
einem meistens: "Nein, das kann man nicht machen!" Aber
man braucht das Papier, damit man seinen Lastwagen fahren kann
oder sein Auto oder irgend etwas im Geschäft machen kann. Wenn
man es nicht hat, legt es sich quer über das eigene Ziel.
Nun läuft die gleiche Formel ab. Der erste Schritt ist genau
gleich. Man verschwendet keine Zeit mit dieser Person. Man
übergeht sie. Man geht nun entweder zu einem anderen Schalter
oder zu seinem Vorgesetzten in der Organisation, oder wenn nötig
zu einem Übergeordneten. Man macht also einfach weiter damit,
bis man die Situation handhaben kann. Es ist nun der umgekehrte
Fluß. Vorher war man der Vorgesetzte und man mußte in der
Organisation runter, um etwas handzuhaben. Jetzt ist man jemand,
der in eine Organisation von unten hineinkommt, aber hier ist man
in der umgekehrten Situation. Hier ist man ein Kunde, der etwas
will. Man ist in dieser Organisation ganz unten. Man muß also
nun nach oben übergehen.
Das machen nicht sehr viele Leute. Die meisten gehen weg und
sagen: "Okay, ich komme später mal wieder!" Das
richtige wäre eigentlich, nach oben zu gehen, bis man einen
Brief an den Leiter der Organisation schreiben muß oder an den
Präsidenten vom Land. Das wäre nun eine Phase 1, wenn man auf
diesem Orgboard ganz unten ist und versucht, diese Organisation
dazu zu bekommen, daß sie etwas tut. Aber da gibt es auch eine
Phase 2. Man kann nun seine eigene kleine Organisation machen,
die das tut und die das viel effektiver tut, als wenn man das
alleine tut. Und das ist das Spiel, wenn man einen Anwalt nimmt,
der mit einem zusammenarbeitet. Oder wenn man eine Gruppe oder
einen Richter findet, der diese Bürokratie dazu bringen kann,
das zu tun, was man will. Es gibt solche Dinge. Ich habe sie in
Amerika unter der Anleitung von LRH gebraucht, und es hat
phantastisch funktioniert. Hingegen sind die Gesetze, die es
darüber gibt, vor der Öffentlichkeit versteckt, so daß man nie
darüber Bescheid weiß.
Es kann sein, daß solche Gesetze in jedem Land existieren.
Das weiß ich nicht. In Amerika heißt es das "Schreiben von
Mandamus". Das ist ein lateinisches Wort und das heißt,
etwas ist verpflichtet oder es ist eine Verpflichtung. Das Ziel
oder der Inhalt von diesem Gesetz ist, daß ein Regierungsbeamter
oder eine Administration ihre Aufgabe erfüllt. Ich mußte in
eine Gesetzesbibliothek gehen, um dieses Gesetz überhaupt zu
finden. LRH hatte gesagt: "Es sollte da ein Gesetz geben.
Geh' und finde es!" Und es ist ein gutes Gesetz in Amerika.
Alles was man tun muß, ist, seine Klage zu einem Richter
bringen. Z.B. hat man mit dem Grundbuchamt Schwierigkeiten. Die
wollen einem keine Daten geben, zu denen man eigentlich Zugang
haben sollte über irgendein Grundstück, das man kaufen will.
Alles was man tun muß ist, das Mandamus-Schreiben aufgesetzt zu
bekommen und zu einem Richter zu bringen. Der Richter ist durch
das Gesetz verpflichtet, wenn er so ein Schreiben sieht
allerdings sieht er nicht viele, weil sie es so gut verstecken,
daß es das gibt - dann ist er verpflichtet, dem Grundbuchamt
einen offiziellen Befehl herauszugeben, innerhalb von 48 Stunden
die Angelegenheit zu erledigen oder die dafür verantwortliche
Person wird abgesetzt.
In einer Bürokratie ist es so, daß ein Angestellter da
jahrelang arbeitet und dann geht's ein bißchen nach oben mit dem
Gehalt und mit dem Status. Das ist ein richtiges markabianisches
System. Wenn diese Leute so ein Schreiben erhalten, dann fangen
sie an, sich schnell zu bewegen. Sie würden ihren Status und
Geld verlieren, und das wollen sie nicht. Wenn man das nächste
Mal kommt, dann sind es die nettesten Leute, die man sich
überhaupt vorstellen kann. Solche Gesetze gibt es von Spielern,
die früher im Spiel gespielt haben und die es gut gemeint haben.
Aber sie sind völlig versteckt heutzutage. Das ist ein Weg, wie
man es tun kann.
Oder man kann es auch über Einfluß versuchen. Vielleicht
kennt man eine Person, die einen Politiker kennt, die dann diese
Bürokratie beeinflussen kann. In einigen Ländern, wo es z.B.
einen Diktator gibt, ist das schwierig zu machen. Da muß man
schon den Bruder des Königs kennen, um eine Fahrbewilligung für
einen Lastwagen zu bekommen. Aber in so einem Land wäre man wohl
nie in einem höheren Zustand gewesen. Wenn man es wäre, hätte
man ein Gesetz gebrochen. Man hätte da längst seine Position
genau anschauen sollen, und wenn möglich in ein anderes Land
ziehen sollen. Z.B. die Leute hinter dem eisernen Vorhang konnten
das jahrelang nicht machen, aber jetzt können sie es. In kurzer
Zeit werden sie sogar den Leuten in Rußland erlauben
auszureisen. Vielleicht kommen eine Menge Russen in die Schweiz
und versuchen hier ihre Geschäfte zu machen. Die wenden den
richtigen Gefahrenzustand auf Rußland bezogen an.
Also man kann Gefahr auf zwei Arten anwenden. Man kann eine
andere Organisation übergehen oder man kann in der eigenen
Organisation nach unten übergehen. In beiden Fällen muß man
die Situation handhaben. Und um es richtig zu machen, so daß
niemand anders im Spiel gestoppt wird, muß man den Rest der
Schritte auch machen. Wenn man dann einen Anwalt nimmt und zum
Richter geht dann muß man darauf bestehen, daß sie
Gerechtigkeit anwenden, daß sie dieses Büro reorganisieren, so
daß die Sache nicht ständig passiert. Wenn Ihr einen schnellen
Weg wissen wollt, um das Aufsehen der Insider zu erregen, und
zwar als jemand, der Schwierigkeiten macht, dann tut so etwas.
Sagt der Regierung, wie sie ihren Job richtig zu machen hat. Das
nächste, was sie sich fragen: "Wer ist das?" Was ich
Euch hier sagte, sind einige Wege, wie man im Leben OT sein kann
und Dinge tun kann, die "unmöglich" zu tun sind, weil
man diesen Zustand kennt und die Formel anwendet.
Eine andere Sache, der man sich bei Gefahr bewußt sein muß,
ist, daß man auch erkennen muß, wenn man selbst übergangen
wird. Manchmal wird man in seinem Geschäft, auf seinen
Dynamiken, in seinem Leben übergangen. Ein ganz einfaches
Beispiel dazu. Die Frau oder der Ehemann schläft mit einem
anderen oder einer anderen. Ich sage nicht, daß das einfach
handzuhaben ist. Jedermann kennt das. Was macht man nun? Gehen
wir nochmal zurück. Viele Leute machen das verkehrt. Man muß
by-passen und die Situation und jede Gefahr darin handhaben. Aber
das bedeutet nicht, daß man ins Schlafzimmer läuft und ihn
erschießt. Das führt dazu, daß man den Rest seines Lebens im
Gefängnis sitzt. Es wäre besser, die Withholds von allen zu
ziehen und sich hinzusetzen und zu sagen: "Nun, das ist die
Situation mit der Gefahr darin. Wie wenden wir da Gerechtigkeit
an, wie reorganisieren wir sie und was für Richtlinien müssen
wir einführen, daß das nicht wieder vorkommt?" Und man
kann dabei realisieren, daß es Zeit ist, diesen Zyklus
abzuschließen, so daß man nicht weiter übergangen wird. Man
läßt die beiden gehen. Oder der Partner realisiert: "Hey,
der hier weiß mehr über das Spiel als der andere, also muß ich
bei ihm bleiben."
Man muß aber auch wissen, daß der andere Partner, also der
untreue, auch übergangen wird, bzw. erlaubt, daß er übergangen
worden ist. Wenn er bei einem bleiben will, dann muß er den
Grund herausfinden, warum er in Gefahr gekommen ist, warum die
Gefahr da herein gekommen ist, warum er (oder sie) übergangen
worden ist. Da muß es eine Gerechtigkeit geben, irgendeine
Reorganisation und eine Richtlinie, damit es der Person nicht
wieder passiert. Egal wie man es dreht, wenn man nicht all die
Schritte durchzieht, dann kann es wieder passieren. Wenn man es
so handhabt, daß man sagt: "Nun, wir sind schließlich
erwachsene Leute, ich weiß, du schläfst mit der betreffend
Person, das übergeht zwar meine Ehe, aber wir tun's nicht
mehr", dann findet man heraus, daß es nächste Woche wieder
passiert. Man hat diese drei Schritte nicht gemacht. Man muß
also nicht überrascht sein, wenn es wieder passiert. Man hat
nicht die ganze Formel angewendet.
Wenn man die ganze Formel anwendet, dann weiß man, ob es eine
stabile 2 D ist oder nicht. Dann kann man nach diesem
Aktionszyklus, wo man etwas anfängt, etwas durchführt und es
dann auch abschließt, und wenn die Leute das zu verschiedenen
Zeiten abschließen wollen, zu einer Entscheidung kommen und das
dann auch durchziehen. Wir reden nun davon, wie man in dem Spiel
gewinnt. Wir reden nicht von langandauernden Eifersuchtsszenen
und dauernden Vorwürfen etc., sondern wir reden darüber, wie
man sich im Spiel verbessert und gewinnt.
(Frage aus dem Publikum, wie eine Gerechtigkeitshandhabung auf
der 2. Dynamik aussehen könnte.) Das könnte alles sein von
einem Scheidungsfall vor Gericht bis zu irgendwelchen
Restriktionen für den Partner. Z.B.: "Du mußt meine Socken
waschen für eine ziemlich lange Zeit". Oder man sagt:
"Jeden Abend mußt du mir das Essen so machen, und das Bett
mußt du mir so machen" und so. Oder wie sie im Süden
sagen, man behält die Frau barfuß und schwanger, so daß sie
nicht weglaufen kann. Erstens wenn sie schwanger sind, dann sind
sie nicht interessant für andere Männer, zweitens haben sie
dann soviel Aufmerksamkeit auf den Kindern, daß sie nichts
anderes denken können und drittens, wenn sie keine Schuhe haben,
dann können sie auch nicht weglaufen. Es ist aber vielleicht
nicht eine wirkliche Handhabung für einen Gefahrenzustand.
Man müßte das dann also ausarbeiten, was die richtige Aktion
wäre, wie es wiedergutzumachen wäre, so daß es nicht wieder
passiert. Und wenn der Partner das nicht machen will, dann sollte
man sich fragen, warum man mit so einer out-ethischen Person
verheiratet ist, und den Zyklus abschließen. Wir reden vom Leben
hier. Es gibt natürlich immer die Lösung, daß der Partner
etwas mehr die Brücke hochkommt, daß er etwas stabiler wird.
Aber im Leben muß man das auch handhaben.
Nun kommen wir zur nächsten Sache. Hier ist der Zustand
Nicht-Existenz, unterhalb von Gefahr. Das ist der Zustand, wo man
noch nicht angefangen hat, wenn man z.B. aus der Schule kommt und
noch kein Produkt gemacht hat. Man ist da und weiß nicht was tun
oder man hat keine Beziehungen zu irgend jemandem im Spiel. Oder
man ist Bankrott gegangen in einem Geschäft und möchte nun neu
anfangen. Oder man hatte gerade eine großartige Idee und möchte
neu anfangen. Das gilt für jeden dieser Anfangspunkte, für das,
was man tun will, z.B. auch, wenn man ein neuer Angestellter in
einer Firma ist. Das ist sehr einfach.
Das erste ist, daß man herausfindet, was notwendig ist oder
in diesem Gebiet gebraucht wird (1). Ich muß das hinzufügen,
weil ich Leute "in dem Gebiet" gesehen habe, die das
sehr dumm gemacht haben. Danach muß man das tun oder produzieren
(2). Das tönt sehr einfach, aber das ist, was man machen muß.